Wochensport 22 / 2014 – Auf dem Sand liegt die Wahrheit

Bevor in Brasilien zur Weltmeisterschaft angepfiffen wird, wird’s fussballtechnisch eher ruhig. In den nächsten 2 Wochen finden wir unsere Highlights in Paris.

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Gehen wir also schnurstracks nach Paris zu den French Open, die heute begonnen haben.

Roger Federer hatte heute Mittag seinen Einsatz in der ersten Runde und schlug den Slovaken Lukas Lacko mit 6-2 6-4 6-2. Er trifft in der nächsten Runde auf den Serben Dusan Lajovic. Der 23-jährige ist zur Zeit die Nummer 83 der Welt und ist rechtshänder. Die Beiden haben in der Vergangenheit noch nie gegeneinander gespielt.  Da der Spielplan für die kommenden Tage noch nicht raus ist (grundsätzlich gilt, dass der Spielplan für den kommenden Tag erst veröffentlicht wird, wenn der Spieltag beendet ist), spekuliere ich mal drauf, dass Roger seinen nächsten Einsatz am Dienstag haben wird.

Stanislas Wawrinka….nein moment, „Stan“ Wawrinka, wir er jetzt neu heisst. Er hat nämlich vor der ATP einen Antrag gestellt seinen Vornamen ändern zu dürfen. „Im Tennsizirkus nennen ihn ja ohnehin alle „Stan the man“, erklärt sein Manager Lawrence Frankopan auf Anfrage des „Tages-Anzeigers“. Zudem sei in der schriftlichen Form Stanislas lange und sperrig und mündlich nicht einfach auszusprechen und habe somit immer wieder zu Konfusionen geführt.

„Stan“ trifft in der ersten Runde auf den Spanier Guillermo Garcia-Lopez. Der 21-jährige Rechtshänder ist zur Zeit auf Nummer 41 klassiert. Die Beiden sind sich bereits 6 Mal gegenüber gestanden. Das letzte Mal 2013 im holländischen Hertogenbosch als Stan 6-1 6-4 gewann. Insgesamt steht es 4:2 für Stan.

In der zweiten Runde trifft er auf den Sieger der Partie zwischen Adrian Mannarino aus Frankreich und Yen-Hsun Lu aus Taiwan.

Das Schweizer Talent Belinda Bencic hat heute Nachmittag gegen Venus Williams 6-4 6-1 verloren.

Einen Blick auf die TV-Stationen: Bei Eurosport ist man täglich ab ca. 11.00 Uhr dabei. Wer der englischen Sprache mächtig ist wechselt zu ITV4, das täglich ab ca 10.30 Uhr den ganzen Tag Live sendet. Bei SRF2 scheint es so zu sein, dass man entweder im TV oder sicher im Live-Stream die Spiele von Federer und Wawrinka zeigt. Ab ca. Viertelfinal (steht noch nicht fest), sind sie dann dauernd auf Sendung.
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Am nächsten Sonntag wird im italienischen Mugello der sechste Grand Prix im Motorrad gefahren.

Die Moto3 fährt sein Rennen um 11.00 Uhr, der MotoGP um 14.00 Uhr.

Schauen wir noch kurz bei der Moto2 vorbei. Das Rennen startet um 12.20 Uhr.
Führender in der Gesamtwertung ist zur Zeit der Spanier Eseteve Rabat mit 99 Punkten. Dahinter folgen Mika Kalio mit 92 und, bereits mit grösserem Abstand Maverick Vinales mit 62 und Dominique Aegerter mit 58 Punkten. Tom Lüthi ist auf Rang 6 mit 40 Punkten. Der dritte Schweizer, Randy Krummenacher ist auf Rang 17 mit 10 Punkten.

SRF2 zeigt das Rennen der Moto2 ab 12.05 Uhr. Beim zweiten Tessiner Fernsehen ist man bereits ab 10.55 Uhr dabei.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 21 / 2014 – Wir machen Halt in Lissabon

Die Fussballsaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Der Champions League Final steht nämlich vor der Türe. Dazu gibt es weiterhin Eishockey und die Formel 1 macht am nächsten Wochenende in Monaco halt.

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Beginnen wir mit dem Höhepunkt der Woche, mit dem Final der Champions League im Estádio do Sport Lisboa e Benfica zu Lissabon.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Champions League kommt es zu einem Final zweier Stadtrivalen, Atlético und Real.

Zum fünften Mal kommt es in einem Endspiel der UEFA Champions League zu einem Duell zwischen zwei Teams aus dem gleichen Land. Vor 14 Jahren war dies erstmals der Fall, damals hieß der Sieger Real. Nun schicken sich die Königlichen an, zum zehnten Mal den Wettbewerb zu gewinnen. Für Atlético ist es erst der zweite Auftritt im Endspiel des Pokals der europäischen Meistervereine. Die Mannschaft ist im bisherigen Wettbewerb ungeschlagen und im Estádio do Sport Lisboa e Benfica sicher kein großer Außenseiter.
Es ist A. Madrids zweiter Auftritt in einem Final der Champions League. In der Saison 1973/74 traf man im Heysel-Stadion auf den FC Bayern München. In der 114. Minute ging man durch einen gewissen Luis Aragonés mit 1:0 in Führung ehe die Bayern in der letzten Minute der Verlängerung durch Hans-Georg Schwarzenbeck den Ausgleich schossen. Das Nachholspiel gewannen die Bayern dann 4:0.

Es war Aragonés letztes Spiel für Atlético. In der Saison drauf wurde er bei Atléticos neuer Trainer.

Sollte Atlético in Lissabon gewinnen, würde man sich als 23. Verein den Pokal der europäischen Meistervereine in den Trophäenschrank stellen. Den letzten erstmaligen Sieger gab es mit Chelsea FC im Jahr 2012 in München.

In der spanischen Liga und der Copa del Rey ist man sich schon oftmals über den Weg gelaufen, doch im Europapokal gab es zwischen beiden Teams erst eine Begegnung, nämlich im Halbfinale des Pokals der europäischen Meistervereine 1958/59. Real gewann das Hinspiel im eigenen Stadion durch Tore von Héctor Rial (15.) und Ferenc Puskás (33., Elfmeter) mit 2:1, für Atlético hatte Chuzo in der 13. Minute zur Führung getroffen. Im Rückspiel behielt Atlético dank des Tores von Enrique Collar in der 43. Minute die Oberhand.
Geleitet wird die Partie am nächsten Samstag von einem holländischen Trio unter dem Schiedsrichter Björn Kuipers. Gesperrt ist übrigens bei beiden Teams niemand.

Übertragen wird die Partie von SRF2 und ZDF. (Sendestarts um 20.00 Uhr bzw. um 20.25 Uhr). Wer die englische Sprache bevorzugt wechselt zu ITV (Sendestart um 20.00 Uhr).

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Die Eishockey-WM startet in Ihre zweite Woche. Das heisst, es finden die letzten Gruppenspiele und alle Final-Spiele statt.

Die Schweiz spielt am Dienstag sein letztes Gruppenspiel gegen Lettland aus. Spielbeginn ist um 15.45 Uhr.

Die Viertelfinals werden alle am Donnerstag gespielt (15.00, 16.00 Uhr, 19.00 und 20.00 Uhr).

Halbfinals sind am Samstag, das Spiel um Platz 3 am Sonntag Nachmittag und der Final am Sonntag Abend.

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Kommen wir zur Formel 1 und zu einem meiner Lieblingsrennen, nämlich Monaco.

Der legendäre Stadtkurs hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert. Ein Sieg in Monaco zählt fast so viel wie der Gewinn der Weltmeisterschaft.

Die Streckenführung hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert. Überholen kann man vergessen,selbst wenn man 3 Sekunden schneller fährt als sein Vordermann. Die einzigen Möglichkeiten zu überholen bieten sich eigentlich nur in der Loews-Lurve und mit ein wenig Glück am Ende des Tunnels.

Die Strategie ist in Monaco extrem wichtig. Wer in der Qualifikation weit hinten steht, wird es entweder mit einem sehr frühen oder sehr späten Boxenstopp versuchen. Der frühe hat den Vorteil, dass man lange mehr oder weniger ungestört auf der Strecke unterwegs sein kann und so Zeit gut macht. Der Späte, dass man eventuell weit nach vorne gespült wird.

Die schnellste Runde fuhr Rosberg 2013 mit 1.13,876 Minuten. 

Start zum Rennen ist um 14.00 Uhr. Wie immer Live dabei ist man bei SRF2 oder beim ORF1. 

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Das soll’s von mir gewesen sein. 

Setzt Euch hin und schaut’s. 

Wochensport 20 / 2014 –

Nach dem Post zur Eishockey-WM folgt nun der Wochensport. Daher werde ich hier nicht mehr auf die WM eingehen.

Die nächste Woche steht im Zeichen von Fussball und Tennis.

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Beginnen wir mit dem Tennis und dem Masters in Rom.

Noch ein Turnier auf Sand unter dem Motto “ wir bereiten und auf Paris vor“. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht klar ob Roger Federer das Turnier bestreiten wird oder nicht. Er hat bis jetzt jedenfalls noch nicht abgesagt.

Die Weltranglistenspitze ist wieder sehr gut vertreten (Djokovic, Nadal, Wawrinka, Murray, del Potro usw.).

Der genaue Spielplan ist noch nicht bekannt bzw. auf der Homepage noch nicht veröffentlicht.

TV-mässig wird’s schwieriger. Wer Teleclub hat, kann das Turnier da verfolgen. Italienische Sende sind mir bisher keine bekannt, die das Turnier übertragen. Alternativ kann man sich nach einem Stream umschauen.

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Kommen wir zum Fussball und zum Finale der Europe League im 2011 eröffneten Juventus Stadion.

Heuer treffen der FC Sevilla und Benfica Lissabon aufeinander. Spielbeginn ist um 20.45 Uhr und Schiedsrichter ist der Deutsche Felix Brych, der Jurist aus München.

Der FC Sevilla hat die Möglichkeit zum dritten Mal den Titel in der Europe League zu holen (nach 2006 und 2007). Benfica dagegen will es tunlichst vermeiden zu verlieren. Sollten sie nämlich, wäre dies ihre achte(!) in Folge in einem Finale eines UEFA-Wettbewerbes.

Das bisher einzige Aufeinandertreffen der beiden Teams in einem UEFA-Wettbewerb gab es in der Vorrunde des Pokals der europäischen Meistervereine 1957/58. Für beide war es das erste Europapokalspiel überhaupt: Das von Satur Grech trainierte Sevilla setzte sich im Heimspiel mit 3:1 durch und kam dank eines torlosen Unentschiedens in Lissabon weiter.

Kommen wir zum Personal vom nächsten Mittwoch. Auf Seiten von Sevilla fehlen Samperio (gesperrt), Cheryshev imd Christóforo (verletzt). Auf Seiten von Benfica fehlen Pérez und Salvio (gesperrt), sowie Silvio, der verletzt ist. 
Noch einen kurzen Blick zu den Quoten. Die Wettanbieter sehen zur Zeit Benfica Lissabon vorne.

Live sehen kann man die Partie auf SRF2 (20.00 Uhr) oder auf ORF1 (20.35 Uhr).

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Bleiben wir beim Fussball und kommen in heimische Gefilde und zu den letzten 2 Runden in der Super League.

GC hat sich gestern wohl aller Meisterträume selber erledigt und diskussionslos in Aarau 4:0 verloren. Gewinnt Basel heute also bei YB sind sie vorzeitig Meister. Als dieser Post entstand war in Bern gerade Pause und Basel 1:0 hinten. 
Wenn wir mal davon ausgehen, dass YB heute tatsächlich gewinnen sollte, muss der FC Basel (ausgerechnet) nach Aarau. In der Hinrunde hat man mit Hängen und Würgen ein 1:1 erreicht (Streller schoss in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte den Ausgleich). Und der kleine Aufsteiger möchte dem FCB wohl nur allzu gerne ein Bein stellen. 

Es gilt wie in der Bundesliga, dass alle Spiele der letzten 2 Runden gleichzeitig angepfiffen werden.

Am Donnerstag um 20.30 Uhr kommt es zu folgenden Paarungen:

Aarau vs. Basel
GC vs. Luzern
Lausanne vs. Zürich
St. Gallen vs. Sion
Thun vs. YB

Livespiel der Runde ist Aarau – Basel. Sendestart auf SRF2 ist um 20.00 Uhr. 

Kommen wir noch kurz zur letzten Runde, die am nächsten Sonntag um 16.00 Uhr angepfiffen wird:

Basel vs. Lausanne
Zürich vs. Aarau
YB vs. St. Gallen
Sion vs. GC
Luzern vs. Thun

Livespiel auf SRF2 ist Basel gegen Lausanne. 

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Die Dosis Fussball wird weiter erhöht und daran haben Deutschland und England schuld. Denn da werden am nächsten Wochenende die Finals in den Pokalwettbewerben ausgespielt.

Zeitlich zuerst folgt das englische Final im FA-Cup, das traditioneller Weise im Londoner Wembley ausgetragen wird, heuer die Finalisten Arsenal und Hull City hat und um 18.00 Uhr (Schweizer Zeit) angepfiffen wird.

Vor Allem für Arsenal könnte eine längere titellose Zeit endlich enden. Im FA-Cup-Finale stand man zuletzt 2005 gegen Manchester United, das man im Penaltyschiessen 5:4 gewann (das letzte Mal Meister wurde man 2004).

Kann sich noch wer an die guten alten Zeiten erinnern, als man den FA-Cup-Final noch beim Schweizer Fernsehen schauen konnte? So konnten gerade wir Schweizer Zeuge werden wie es Roberto Di Matteo von Chelsea 1997 schaffte, das zum damaligen Zeitpunkt schnellste Tor in der Geschichte des FA-Cup-Finals zu schiessen. Er brauchte nur 42 Sekunden. Chelsea gewann den Final gegen Middlesbrough 2-0.

Wer den Final sehen will vergnügt sich entweder im lokalen Pub oder er schaltet ITV1 ein. Ab 16.00 Uhr ist man dort auf Sendung.

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Fahren wir über den Ärmelkanal nach Berlin und zum grossen Duell zwischen Borussia Dortmund und Bayern München.

Der BVB sehe ich hier in der Favoritenrolle. Seit die Bayern frühzeitig Meister geworden sind stelle ich eine Lethargie fest, die den Verlauf der Saison massgeblich beeinflusst hat. In der Champions League hat man sich zu Hause gegen Real Madrid richtiggehend abschlachten lassen. Von den Leistungen in der Liga spreche ich schon gar nicht.

Anpfiff im berliner Olympiastadion ist um 20.00 Uhr. Bei der ARD sitzt man in der ersten Reihe.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Eishockey-WM 2014

Wie am letzten Wochenende versprochen kommt hier der extra Beitrag zur Eishockey Weltmeisterschaft in Minsk.

Da ich gestern verhindert war folgt der Beitrag erst heute.

Es ist eine Reise ins ungewiesse für die Nati. Trainer Sean Simpson kämpft vor Allem mit den vielen Absagen.

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Der Spielort

Wie bereits abgesprochen finden alle Spiele in Minsk statt. Beim IIHF Kongress im Mai 2009 in Bern hat sich Minsk gegen Ungarn, Lettland und die Ukraine durchgesetzt.

Die Vergabe der Weltmeisterschaft nach Weißrussland wurde zeitweise kontrovers diskutiert, insbesondere, nachdem im Dezember 2010 viele weißrussische Oppositionelle verhaftet worden waren. Unter anderem wandten sich mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments an dieInternationale Eishockey-Föderation IIHF und forderten den Verband auf, die Vergabe der WM zurückzuziehen, solange es in Weißrussland politische Gefangene gibt. Nach der Hinrichtung zweier wegen des Terroranschlags auf die Minsker U-Bahn Verurteilter im März 2012 flammte die Debatte über eine mögliche Verlegung der Weltmeisterschaft erneut auf Mehrere deutsche Politiker, unter anderem die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, Dagmar Freitag, erklärten im April 2012 ihre Unterstützung für das Vorhaben die Welttitelkämpfe in ein anderes Land zu vergeben. Demgegenüber erklärte die IIHF, es bleibe bei der Entscheidung die Weltmeisterschaft in Weißrussland auszutragen. Da es beim Verbandskongress der IIHF in Helsinki im Mai 2012 keine Diskussion und keine Abstimmung über eine Verlegung des Turniers gab, wird das Turnier wie geplant in Weißrussland stattfinden (was ich angesichts der vorhandenen Infrastruktur in der Schweiz, Deutschland oder Tschechien für ein schlechtes Argument halte, wäre eine Verlegung sicherlich machbar gewesen). 
Spielstätten gibt es deren 2. Einerseits die „Minsk Arena (15’000 Zuschauer) und die Tschyschouka-Arena (9’614 Zuschauer).


Der Modus

Die WM dauert insgesamt 17 Tage und gliedert sich in 2 Phasen: Die Vorrunde und die Finalrunde.
Die 16 Teams spielen nach ihrer Weltranglistenplatzierung zunächst in zwei Gruppen à acht Teams eine Vorrunde. Die vier besten Mannschaften jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale und spielten im K.-o.-System mit folgendem Halbfinale und Finale die Medaillengewinner aus (Playoff Round). Die Nationen auf dem letzten Rang der jeweiligen Gruppe steigen in die Division IA ab. Da Tschechien als Gastgeber für die WM 2015 gesetzt ist, würde bei einem sportlichen Abstieg Tschechiens die vorletzte Nation der beiden Gruppen mit der schlechteren Bilanz abgestiegen.

Die Halbfinals finden am 24. Mai statt (14.45 & 18.45 Uhr)

Spiel um Platz 3 am 25. Mai um 16.30 Uhr.

Das Finale dann ebenfalls am 25. Mai 21.00 Uhr.


Die Gruppen

Gruppe A: Schweden, Tschechien, Kanada, Slowakei, Norwegen, Dänemark, Frankreich, Italien
Gruppe B: Finnland, Russland, USA, Schweiz, Deutschland, Lettland, Weissrussland, Kasachstan.

Der Spielplan der Schweiz

Freitag, 9. Mai: Schweiz – Russland 0:5
Samstag, 10. Mai: Schweiz – USA (20.45 Uhr)
Montag, 12. Mai: Schweiz – Weissrussland (16.45 Uhr)
Mittwoch, 14. Mai: Schweiz – Deutschland(16.45 Uhr)
Freitag, 16. Mai: Finnland – Schweiz (20.45 Uhr)
Samstag, 17. Mai: Schweiz – Kasachstan (20.45 Uhr)
Dienstag, 20. Mai: Lettland – Schweiz (16.45 Uhr)

SRF2 ist bei allen Spielen Live dabei.

(c) IIHF.com

Man sieht auf den ersten  Blick, dass sich das Team gegenüber dem Letztjährigen stark verändert hat. Simpson selbst hat gegenüber der NZZ gesagt, dass er nicht weiss wo er und das Team stehen.

Gemessen an der Silbermedaille vom letzten Jahr ist in diesem Jahr in meinen Augen kein Optimismus angebracht. In den Vorbereitungsspielen hat man vielfach nicht gut ausgesehen und gestern gegen Russland gab’s eine Packung.

Ziel ist und bleibt die Qualifikation für die Viertelfinals. Wenn Deutschland, Lettland, Weissrussland und Kasachstan geschlagen werden dürfte dieses Ziel erreicht werden. In der Gegenwärtigen Verfassung des Teams glaube nicht an Siege gegen Finnland oder die USA.

Hoffen wir auf das Beste. Dass die Schweiz eine Silbermedaille holt haben wir uns letztes Jahr auch nicht erträumen lassen.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 19 / 2014 – Auf die Kufen meine Herren!

Willkommen in der Sportwoche Nummer 19, die im Zeichen des Bundesligafinales steht bzw. im Start zur Eishockey-WM.

Auf die WM gehe ich in diesem Post nur kurz ein, da ich diese Woche noch einen Extrabeitrag schreiben werde.

Darüber hinaus Rad und Tennis.

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Beginnen wir mit Tennis und dem morgen beginnenden Masters der 1000er-Serie im spanischen Madrid.

Bis zu den French Open dauert es noch 3 Wochen. Daher ist Madrid ein wichtiger Test. Folgerichtig wird die Weltspitze vertreten sein. Der Spielplan ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verfügbar, da die Qualifikation noch am laufen ist. Was aber bisher klar ist, dass die Topspieler in der ersten Runde alle ein Freilos haben.

Da sowohl Federer als auch Wawrinka am Turnier teilnehmen, ist davon auszugehen, dass man bei SRF entweder im TV oder per Live-Stream Spiele verfolgen kann.

Bei Eurosport herrscht leider Flaute die nächste Woche. Inhaber von Swisscom TV können via Teleclub das Turnier verfolgen.

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Die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft spielt am Dienstag sein letztes Testspiel vor der WM im Hallenstadion gegen Kanada.

Man darf bekanntlich auf Testspiele nicht zu viel geben. Aber das Spiel gegen Kanda dürfte trotzdem einige wichtige Erkenntnisse liefern.

SRF2 ist Live dabei. Um 20.00 Uhr beginnt die Vorberichterstattung.

Die WM selber beginnt am am nächsten Freitag. Die Schweiz wird sein erstes Spiel gleich am Freitag gegen Russland haben. Aber wie gesagt gehe ich in einem gesonderten Beitrag noch auf die WM ein.

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Ebenfalls am nächsten Freitag beginnt im nordirischen Belfast der 97. Giro d’Italia mit einem Mannschaftszeitfahren über 22 Kilomenter. Am Tag drauf fährt man während 218 Kilometern rund um Belfast und am dritten Tag geht’s vom irischen Armagh nach Dublin (187 Kilometer). Am vierten Tag wird nicht gefahren, denn der ganze Tross wird nach Giovinazzo in Apulien gefahren.

Das Feld besteht heuer aus insgesamt 22 Teams mit je 9 Fahrern. Macht also 198 Fahrern.

Favoriten auf den Gesamtsieg gibt es Einige. Der Sieger der Tour de France 2011, Cadel Evans, der zweite der letztjährigen Tour de France, Nairo Quintana, der Sieger der Vuelta a Espana 2013, Chris Horner, der zweite des Giro d’Italia 2013, Rigoberto Uran, der Sieger des Giro d’Italia 2011, Michele Scarponi und der zweite des Giro d’Italia 2012, Joaquim Rodriguez gehen als Hauptfavoriten ins Rennen. Weitere Fahrer für eine vordere Platzierung im Gesamtklassement sind Nicolas Roche,Domenico Pozzovivo, Rafał Majka und Robert Kiserlovski.
Im deutschen bzw. schweizerischen TV wird’s nix mit Übertragungen. Wer aber ohne Radfahren leben kann, schaut bei RAI3 vorbei. 

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Der Formel1-Zirkus kehrt nach Europa zurück. Am nächsten Sonntag wird in Barcelona gefahren. 

Die Strecke ist bei Fans nicht sonderlich beliebt, da sich die Rennen nicht gerade durch grosse Spannung auszeichnen. Das Feld zieht sich schnell auseinander, viele Überholmöglichkeiten gibt es nicht. Nur die lange Start/Zielgerade bietet mit dem DRS gute Chancen. Fahrerisch ist die Strecke aber durchaus anspruchsvoll, denn sie verzeiht nur wenig Fehler. Die vielen schnellen bis mittelschnellen Kurven verlangen nach ein Setup mit hohem Anpressdruck, dafür ist der Asphalt gut zu den Reifen. Der Spritverbrauch liegt im mittleren Bereich.

Die Teams kennen aufgrund der vielen Tests doch jeden Kieselstein und jeden Grashalm. Allerdings sind die Voraussetzungen 2014 etwas anders, denn mit den neuen Fahrzeugen war man noch nicht in Barcelona. Natürlich kann man eine Abstimmung aber auch in der Simulation bestimmen. Daten hat man bis zum Rennen in Spanien genug gesammelt.

In diesem Jahr könnte die Strategie in Spanien interessant werden. Normalerweise muss man zweimal stoppen, aber weil die Pirelli Reifen 2014 etwas härter geworden sind, könnte auch ein Stopp reichen. Die Sicherheit in Spanien ist gut, Auslaufzonen sind genügend vorhanden. Daher ist der Einsatz des Safety-Car auch eher unwahrscheinlich.
Das Rennen beginnt um 14:00 Uhr. Wie immer ist man bei SRF2, ORF1 oder RTL Live dabei. 

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Kommen wir zum König Fussball und zu diversen Entscheidungen in der Bundesliga. Auf zur letzten und 34. Runde:

Wie bereits gestern Samstag werden alle Partien gleichzeitig angepfiffen. Das heisst Samstag um 15.30 Uhr.

Obenrum ist mehr oder weniger alles klar. Bayern steht als Meister schon länger fest, Dortmund kann von Rang 2 nicht mehr verdrängt werden. 

Blicken wir mal auf die aktuelle Tabelle:

Leverkusen muss folglich gewinnen, wenn sie noch Chancen auf Rang 3 haben wollen bzw. um nicht von Rang 4 verdrängt zu werden.

Man scheint beim DFB etwas für Dramaturgie übrig gehabt zu haben. Der VFL Wolfsburg trifft zu Hause nämlich auf Gladbach.

Am spannendsten ist es aber logischerweise unten zum. Die 3 Letztplatzierten können untereinander noch alle die Plätze tauschen.

Der HSV muss nach Mainz, Nürnberg muss nach Gelsenkirchen zu Schalke und Braunschweig muss zu Hoffenheim.

Der Vollständigkeit halber noch die restlichen Partien:

Hertha vs. Dortmund
Augsburg vs. Frankfurt
Bayern vs. Stuttgart
Hannover vs. Freiburg

Am nächsten Samstag gegen 17.20 Uhr stehen die Absteiger fest.

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Wir schauen noch kurz in der heimischen Liga vorbei:

Als dieser Beitrag entstand wurden die Berner Young Boys gerade von GC regelrecht in der Luft zerrissen. Was heisst, dass bei der Frage nach dem Meister weiterhin keine Entscheidung gefallen ist.

Nach dem Spieltag werden es immer noch 4 Punkte Rückstand auf Basel sein.

Dafür ist untenrum die Entscheidung gefallen. Dank dem 3:1 Heimsieg von Aarau über Lausanne sind die Romands somit definitiv abgestiegen und werden durch den FC Vaduz ersetzt, das mit seinem Heimsieg gegen Wohlen den zweiten Aufstieg in der Vereinsgeschichte realisierte.

Schauen wir auf die Spiele der nächsten Runde, die zwischen Dienstag und Donnerstag ausgespielt wird:

Am Dienstag um 19.45 Uhr spielt Sion gegen den FC Zürich.
Am Mittwoch 3 Spiele mit GC gegen St. Gallen und YB gegen Aarau (19.45) und Basel gegen Luzern (20.30 Uhr, Live SRF2).
Am Donnerstag wird die Runde mit Lausanne gegen Thun (19.45 Uhr) abgeschlossen.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.