Wochensport 19 / 2014 – Auf die Kufen meine Herren!

Willkommen in der Sportwoche Nummer 19, die im Zeichen des Bundesligafinales steht bzw. im Start zur Eishockey-WM.

Auf die WM gehe ich in diesem Post nur kurz ein, da ich diese Woche noch einen Extrabeitrag schreiben werde.

Darüber hinaus Rad und Tennis.

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Beginnen wir mit Tennis und dem morgen beginnenden Masters der 1000er-Serie im spanischen Madrid.

Bis zu den French Open dauert es noch 3 Wochen. Daher ist Madrid ein wichtiger Test. Folgerichtig wird die Weltspitze vertreten sein. Der Spielplan ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verfügbar, da die Qualifikation noch am laufen ist. Was aber bisher klar ist, dass die Topspieler in der ersten Runde alle ein Freilos haben.

Da sowohl Federer als auch Wawrinka am Turnier teilnehmen, ist davon auszugehen, dass man bei SRF entweder im TV oder per Live-Stream Spiele verfolgen kann.

Bei Eurosport herrscht leider Flaute die nächste Woche. Inhaber von Swisscom TV können via Teleclub das Turnier verfolgen.

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Die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft spielt am Dienstag sein letztes Testspiel vor der WM im Hallenstadion gegen Kanada.

Man darf bekanntlich auf Testspiele nicht zu viel geben. Aber das Spiel gegen Kanda dürfte trotzdem einige wichtige Erkenntnisse liefern.

SRF2 ist Live dabei. Um 20.00 Uhr beginnt die Vorberichterstattung.

Die WM selber beginnt am am nächsten Freitag. Die Schweiz wird sein erstes Spiel gleich am Freitag gegen Russland haben. Aber wie gesagt gehe ich in einem gesonderten Beitrag noch auf die WM ein.

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Ebenfalls am nächsten Freitag beginnt im nordirischen Belfast der 97. Giro d’Italia mit einem Mannschaftszeitfahren über 22 Kilomenter. Am Tag drauf fährt man während 218 Kilometern rund um Belfast und am dritten Tag geht’s vom irischen Armagh nach Dublin (187 Kilometer). Am vierten Tag wird nicht gefahren, denn der ganze Tross wird nach Giovinazzo in Apulien gefahren.

Das Feld besteht heuer aus insgesamt 22 Teams mit je 9 Fahrern. Macht also 198 Fahrern.

Favoriten auf den Gesamtsieg gibt es Einige. Der Sieger der Tour de France 2011, Cadel Evans, der zweite der letztjährigen Tour de France, Nairo Quintana, der Sieger der Vuelta a Espana 2013, Chris Horner, der zweite des Giro d’Italia 2013, Rigoberto Uran, der Sieger des Giro d’Italia 2011, Michele Scarponi und der zweite des Giro d’Italia 2012, Joaquim Rodriguez gehen als Hauptfavoriten ins Rennen. Weitere Fahrer für eine vordere Platzierung im Gesamtklassement sind Nicolas Roche,Domenico Pozzovivo, Rafał Majka und Robert Kiserlovski.
Im deutschen bzw. schweizerischen TV wird’s nix mit Übertragungen. Wer aber ohne Radfahren leben kann, schaut bei RAI3 vorbei. 

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Der Formel1-Zirkus kehrt nach Europa zurück. Am nächsten Sonntag wird in Barcelona gefahren. 

Die Strecke ist bei Fans nicht sonderlich beliebt, da sich die Rennen nicht gerade durch grosse Spannung auszeichnen. Das Feld zieht sich schnell auseinander, viele Überholmöglichkeiten gibt es nicht. Nur die lange Start/Zielgerade bietet mit dem DRS gute Chancen. Fahrerisch ist die Strecke aber durchaus anspruchsvoll, denn sie verzeiht nur wenig Fehler. Die vielen schnellen bis mittelschnellen Kurven verlangen nach ein Setup mit hohem Anpressdruck, dafür ist der Asphalt gut zu den Reifen. Der Spritverbrauch liegt im mittleren Bereich.

Die Teams kennen aufgrund der vielen Tests doch jeden Kieselstein und jeden Grashalm. Allerdings sind die Voraussetzungen 2014 etwas anders, denn mit den neuen Fahrzeugen war man noch nicht in Barcelona. Natürlich kann man eine Abstimmung aber auch in der Simulation bestimmen. Daten hat man bis zum Rennen in Spanien genug gesammelt.

In diesem Jahr könnte die Strategie in Spanien interessant werden. Normalerweise muss man zweimal stoppen, aber weil die Pirelli Reifen 2014 etwas härter geworden sind, könnte auch ein Stopp reichen. Die Sicherheit in Spanien ist gut, Auslaufzonen sind genügend vorhanden. Daher ist der Einsatz des Safety-Car auch eher unwahrscheinlich.
Das Rennen beginnt um 14:00 Uhr. Wie immer ist man bei SRF2, ORF1 oder RTL Live dabei. 

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Kommen wir zum König Fussball und zu diversen Entscheidungen in der Bundesliga. Auf zur letzten und 34. Runde:

Wie bereits gestern Samstag werden alle Partien gleichzeitig angepfiffen. Das heisst Samstag um 15.30 Uhr.

Obenrum ist mehr oder weniger alles klar. Bayern steht als Meister schon länger fest, Dortmund kann von Rang 2 nicht mehr verdrängt werden. 

Blicken wir mal auf die aktuelle Tabelle:

Leverkusen muss folglich gewinnen, wenn sie noch Chancen auf Rang 3 haben wollen bzw. um nicht von Rang 4 verdrängt zu werden.

Man scheint beim DFB etwas für Dramaturgie übrig gehabt zu haben. Der VFL Wolfsburg trifft zu Hause nämlich auf Gladbach.

Am spannendsten ist es aber logischerweise unten zum. Die 3 Letztplatzierten können untereinander noch alle die Plätze tauschen.

Der HSV muss nach Mainz, Nürnberg muss nach Gelsenkirchen zu Schalke und Braunschweig muss zu Hoffenheim.

Der Vollständigkeit halber noch die restlichen Partien:

Hertha vs. Dortmund
Augsburg vs. Frankfurt
Bayern vs. Stuttgart
Hannover vs. Freiburg

Am nächsten Samstag gegen 17.20 Uhr stehen die Absteiger fest.

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Wir schauen noch kurz in der heimischen Liga vorbei:

Als dieser Beitrag entstand wurden die Berner Young Boys gerade von GC regelrecht in der Luft zerrissen. Was heisst, dass bei der Frage nach dem Meister weiterhin keine Entscheidung gefallen ist.

Nach dem Spieltag werden es immer noch 4 Punkte Rückstand auf Basel sein.

Dafür ist untenrum die Entscheidung gefallen. Dank dem 3:1 Heimsieg von Aarau über Lausanne sind die Romands somit definitiv abgestiegen und werden durch den FC Vaduz ersetzt, das mit seinem Heimsieg gegen Wohlen den zweiten Aufstieg in der Vereinsgeschichte realisierte.

Schauen wir auf die Spiele der nächsten Runde, die zwischen Dienstag und Donnerstag ausgespielt wird:

Am Dienstag um 19.45 Uhr spielt Sion gegen den FC Zürich.
Am Mittwoch 3 Spiele mit GC gegen St. Gallen und YB gegen Aarau (19.45) und Basel gegen Luzern (20.30 Uhr, Live SRF2).
Am Donnerstag wird die Runde mit Lausanne gegen Thun (19.45 Uhr) abgeschlossen.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

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