Eishockey-WM 2014

Wie am letzten Wochenende versprochen kommt hier der extra Beitrag zur Eishockey Weltmeisterschaft in Minsk.

Da ich gestern verhindert war folgt der Beitrag erst heute.

Es ist eine Reise ins ungewiesse für die Nati. Trainer Sean Simpson kämpft vor Allem mit den vielen Absagen.

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Der Spielort

Wie bereits abgesprochen finden alle Spiele in Minsk statt. Beim IIHF Kongress im Mai 2009 in Bern hat sich Minsk gegen Ungarn, Lettland und die Ukraine durchgesetzt.

Die Vergabe der Weltmeisterschaft nach Weißrussland wurde zeitweise kontrovers diskutiert, insbesondere, nachdem im Dezember 2010 viele weißrussische Oppositionelle verhaftet worden waren. Unter anderem wandten sich mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments an dieInternationale Eishockey-Föderation IIHF und forderten den Verband auf, die Vergabe der WM zurückzuziehen, solange es in Weißrussland politische Gefangene gibt. Nach der Hinrichtung zweier wegen des Terroranschlags auf die Minsker U-Bahn Verurteilter im März 2012 flammte die Debatte über eine mögliche Verlegung der Weltmeisterschaft erneut auf Mehrere deutsche Politiker, unter anderem die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, Dagmar Freitag, erklärten im April 2012 ihre Unterstützung für das Vorhaben die Welttitelkämpfe in ein anderes Land zu vergeben. Demgegenüber erklärte die IIHF, es bleibe bei der Entscheidung die Weltmeisterschaft in Weißrussland auszutragen. Da es beim Verbandskongress der IIHF in Helsinki im Mai 2012 keine Diskussion und keine Abstimmung über eine Verlegung des Turniers gab, wird das Turnier wie geplant in Weißrussland stattfinden (was ich angesichts der vorhandenen Infrastruktur in der Schweiz, Deutschland oder Tschechien für ein schlechtes Argument halte, wäre eine Verlegung sicherlich machbar gewesen). 
Spielstätten gibt es deren 2. Einerseits die „Minsk Arena (15’000 Zuschauer) und die Tschyschouka-Arena (9’614 Zuschauer).


Der Modus

Die WM dauert insgesamt 17 Tage und gliedert sich in 2 Phasen: Die Vorrunde und die Finalrunde.
Die 16 Teams spielen nach ihrer Weltranglistenplatzierung zunächst in zwei Gruppen à acht Teams eine Vorrunde. Die vier besten Mannschaften jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale und spielten im K.-o.-System mit folgendem Halbfinale und Finale die Medaillengewinner aus (Playoff Round). Die Nationen auf dem letzten Rang der jeweiligen Gruppe steigen in die Division IA ab. Da Tschechien als Gastgeber für die WM 2015 gesetzt ist, würde bei einem sportlichen Abstieg Tschechiens die vorletzte Nation der beiden Gruppen mit der schlechteren Bilanz abgestiegen.

Die Halbfinals finden am 24. Mai statt (14.45 & 18.45 Uhr)

Spiel um Platz 3 am 25. Mai um 16.30 Uhr.

Das Finale dann ebenfalls am 25. Mai 21.00 Uhr.


Die Gruppen

Gruppe A: Schweden, Tschechien, Kanada, Slowakei, Norwegen, Dänemark, Frankreich, Italien
Gruppe B: Finnland, Russland, USA, Schweiz, Deutschland, Lettland, Weissrussland, Kasachstan.

Der Spielplan der Schweiz

Freitag, 9. Mai: Schweiz – Russland 0:5
Samstag, 10. Mai: Schweiz – USA (20.45 Uhr)
Montag, 12. Mai: Schweiz – Weissrussland (16.45 Uhr)
Mittwoch, 14. Mai: Schweiz – Deutschland(16.45 Uhr)
Freitag, 16. Mai: Finnland – Schweiz (20.45 Uhr)
Samstag, 17. Mai: Schweiz – Kasachstan (20.45 Uhr)
Dienstag, 20. Mai: Lettland – Schweiz (16.45 Uhr)

SRF2 ist bei allen Spielen Live dabei.

(c) IIHF.com

Man sieht auf den ersten  Blick, dass sich das Team gegenüber dem Letztjährigen stark verändert hat. Simpson selbst hat gegenüber der NZZ gesagt, dass er nicht weiss wo er und das Team stehen.

Gemessen an der Silbermedaille vom letzten Jahr ist in diesem Jahr in meinen Augen kein Optimismus angebracht. In den Vorbereitungsspielen hat man vielfach nicht gut ausgesehen und gestern gegen Russland gab’s eine Packung.

Ziel ist und bleibt die Qualifikation für die Viertelfinals. Wenn Deutschland, Lettland, Weissrussland und Kasachstan geschlagen werden dürfte dieses Ziel erreicht werden. In der Gegenwärtigen Verfassung des Teams glaube nicht an Siege gegen Finnland oder die USA.

Hoffen wir auf das Beste. Dass die Schweiz eine Silbermedaille holt haben wir uns letztes Jahr auch nicht erträumen lassen.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

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