Wochensport 31 / 2014 – Ruhige Woche irgendwie….

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Eine vergleichsweise ruhige Woche steht vor uns. Vor allem der Fussball steht im Vordergrund.

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Und mit dem Fussball wollen wir gleich beginnen.

Und zwar mit dem internationalen Geschäft.

GC steigt in der dritten Runde der Qualifikation zur Champions League ins Geschehen ein. Am nächsten Mittwoch um 19.00 Uhr trifft man im Letzigrund auf den OSC Lille.

Lille wurde in der letzten Saison hinter PSG und der AS Monaco dritter mit 2 Punkten Vorsprung auf St. Etienne.

Die beiden Teams sind noch nie direkt aufeinander getroffen. Trotzdem ein kurzer Blick in Statistik.

GC hat bisher 12 Mal gegen eine französische Mannschaft gespielt und dabei eine negative Bilanz. 4 Siege, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen. Die Heimbilanz sieht da schon ein bisschen besser aus. Aus 6 Spielen resultierten 3 Siege, 2 Unentschieden und 1 Niederlage.

1978 traf man im Halbfinale des UEFA-Cups auf den SC Bastia. Zu Hause gewann man zwar mit 3:2 (es trafen unter anderem Hermann und Ponte), schied dann aber wegen der 1:0 Auswärtsniederlage in Bastia aus.

Eine Sternstunde sollte dann 1996 in der Champions League folgen, als man Ende Oktober zu Hause die AJ Auxerre (unter „Ihrem“ Trainer Guy Roux) mit 3:2 schlug. Torschützen waren Moldovan (2x) und Mats Gren.

Die Voraussetzungen wären eigentlich nicht schlecht. Aber Skibbe kämpft zur Zeit mit einem verpatzen Saisonstart mit 2 Niederlagen. Und die Franzosen gelten als Spielstark und stellen eine ziemlich hohe Hürde dar. Aber es wäre ja nicht das erste Mal wenn uns GC überraschen würde.

Spielbeginn wie bereits erwähnt um 19.00 Uhr. SRF2 ist ab 18.55 Live dabei.

Einen Tag später mischen auch die Berner Young Boys international mit.

Um 19.30 Uhr trifft man auf den Ermis Aradippou FC aus Zypern. Der Verein spielt seit der Saison 2012/2013 in der zweiten Liga. Ins Internationale Geschäft hat es die Mannschaft durch Ihren Einzug in den Final des zypriotischen Pokals geschafft. Dort unterlag man aber APOEL Nikosia mit 2:0.

Spielbeginn ist um 19.30 im Stade de Suisse. Livebilder wird es keine geben.

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Wir bleiben beim Fussball, schauen aber in der heimischen Liga vorbei.

Am nächsten Wochenende folgt Runde 3.

Am Samstag treffen um 17.45 Uhr der FC Thun und der FC Basel aufeinander.

Um 20.00 Uhr dann GC zu Hause auf den FC Sion.
Der Sonntagszeitung von heute zufolge muss der FC Sion bis zum 11. August dem SFV eine Lösung präsentieren, wie er gedenkt das Trainerproblem zu lösen. Und die Sache stellt sich nicht ganz unkompliziert dar. Sion hat einen Trainer eingestellt, der danach aber nicht willens war diesen Posten auch anzutreten. Problem jetzt: Chassot verfügt nur über die A-Lizenz und darf daher nur als Assistenz-Trainer agieren nicht aber als Trainer. Ob der SFV allerdings bis zum 11. August eine Lösung haben wird wage ich zu bezweifeln. Costantin hat den Vertrag mit Gentile noch nicht aufgelöst. Und den FC Sion dafür verantwortlich zu machen, dass Ihr Trainer das Amt nicht antritt geht auch nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass offenbar keiner weiss wie Gentile zur Zeit zu erreichen ist. Ich gebe CC durchaus recht wenn er sagt, er müssen doch keinen neuen Trainer einstellen, wenn er doch einen gültigen Vertrag mit einem Trainer hat.

Am Sonntag geht es dann weiter.
Um 13.45 Uhr bekommt es der FC Zürich zu Hause mit den Berner Young Boys zu tun. Zweites Spiel um 13.45 Uhr ist Aarau gegen Vaduz. Das Spiel der beiden Abstiegsfavoriten. Sicher nicht vorentscheidend, aber eine gewisse Tendenz wird man wohl herauslesen können.

Das Livespiel um 16.00 Uhr ist St. Gallen gegen Luzern.

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Es folgt der obligate Blick zum Schwingen.

Am nächsten Sonntag findet das Nordwestschweizerische Schwingfest im solothurnischen Zuchwil statt.

Die Schwingerliste ist online noch nicht zu finden. Zu den Gästen kann bisher einzig gesagt werden, dass die Berner Matthias Glarner und Christian Stucki teilnehmen werden. 

Bilder gibt’s dann wohl erst im Sportpanorama ab Sonntag Abend. 

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s. 

Wochensport 30 / 2014 – "Aux Champs Elysées"

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Wir kommen zu einer neuen Woche, die (nach kurzer Pause) wieder mit Fussball gepackt ist. Die Tour de France geht in ihre dritte Woche, in Gstaad wird Tennis gespielt, die Formel 1 macht Halt in Ungarn und wir wagen eine Vorschau auf das Schwingen auf dem Brünig von nächster Woche.

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Wir schauen zuerst auf den Fussball und somit auf den heimischen Ligabetrieb.

Der Verband hat auf diese Saison hin bezüglich der Anspielzeiten eine kleine Änderung vorgenommen: Neu wird pro Runde eine Partie um 17.45 Uhr angepfiffen; die zweite Begegnung findet neu um 20.00 Uhr statt (bisher 19.45 Uhr). Wegen den im Stadion eingemieteten Einkaufszentren ist die frühere Anspielzeit allerdings in Basel, Bern und St. Gallen generell nicht möglich. Die Anspielzeiten am Sonntag (13.45 Uhr und 16.00 Uhr) bleiben unverändert.


Als diese Zeilen entstehen wurde und wird auf den Plätzen in der Schweiz wieder gespielt. Bereits der gestrige Abend war gespickt mit Patzern, die am Ende der Saison in den Saison-Highlights wieder auftauchen werden.

So schiesst Gajic bei St. Gallen – YB das Eigentor des Jahres und Embolo vom FC Basel bringt es fertig aus rund 6 Metern Entfernung (ohne das ein Goalie zwischen den Pfosten steht notabene) das Tor nicht zu machen.

Bereits am nächsten Mittwoch finden wieder Spiele statt; Und zwar deren 2 aus der fünften Runde.

Der FC Aarau mit seinem Neo-Trainer Sven Christ treffen auf den FC Sion, der ohne Trainer da steht (wenn man mal davon ausgeht, dass Chassot das „Amt“ nur vorübergehend macht).

Der FC Zürich, der gerade seine Saison im Derby gegen GC eröffnet, trifft zu Hause auf den FC Thun.

Beide Spiele finden um 19.45 Uhr statt.

Am nächsten Wochenende geht es dann weiter.

Am Samstag Abend um 17.45 Uhr trifft GC auf den FC Thun, um 20.00 Uhr Sion zu Hause auf den FC St. Gallen.

Am Sonntag um 13.45 Uhr dann 2 Spiele mit YB gegen Aarau und Vaduz gegen den FC Zürich.
Das Livespiel auf SRF2 um 16.00 Uhr ist dann Basel gegen den FC Luzern.

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Ab Morgen Montag wird in Gstaad wieder auf Sand Tennis gespielt.

Das Teilnehmerfeld 2014 liest sich zwar nicht schlecht, war aber in der Vergangenheit auch schon besser besetzt.

Gemeldet sind unter Anderem Michail Juschni (#19), Marcel Granollers (#28), Guillermo  Garcia-Lopez (#31), Fernando Verdasco (#33), Gilles Simon (#38) und Andrey Golubev (#60).

Aufgepasst auf den Deutschen Dustin Brown (#104).

SRF2 ist ab Dienstag jeden Tag ab ca. 17.30 Uhr Live auf Sendung. Im Programm von SRF2 ist noch nicht aufgelistet was man am Final-Sonntag macht, da ja gleichzeitig Formel 1 und Fussball stattfindet.

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Apropos Formel 1: Die macht am nächsten Sonntag Halt in Ungarn, genauer gesagt auf dem Hungaroring.

Die Rennen in Ungarn können auf eine mittlerweile schon fast dreißigjährige Tradition zurückblicken. Und so langsam, wie man immer denkt, ist der Hungaroring mittlerweile auch nicht mehr. Nach dem man die Kerbs abgeflacht und neue Auslaufzonen installiert hat, lassen sich die Kurven deutlich aggressiver fahren. Wie allerdings die Fahrzeuge der Generation 2014 in Ungarn klarkommen werden, dürfte interessant sein. Denn sie haben für den Kurs zu viel Leistung und zu wenig Abtrieb.

Der Reifenverschleiß hängt in Ungarn stark von der Hitze ab. Es gab schon Jahre, da war das Rennen in Ungarn das heißeste des Jahres, es gab aber auch Jahre, da waren es 14 Grad. Sommer in Mitteleuropa halt. Wie in Monaco fährt man in Ungarn mit sehr steilen Flügeln, allerdings ist der Verbrauch etwas höher. Sorgen machen muss man sich darüber aber nicht.


Die Sicherheit hat sich in den letzten Jahren immer wieder verbessert. Die Auslaufzonen sind zumeist asphaltiert und man hat Platz geschaffen, wo es nur ging. Dennoch ist die Chance auf ein Safety-Car durchaus hoch, wie man in den letzten Jahren immer wieder sehen konnte. Das Rennen in Ungarn markiert auch die Halbzeit in der Saison, danach geht es in die lange Sommerpause.

Das Rennen startet um 14.00 Uhr. Wie immer auf SRF2, ORF1 oder RTL.

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Kommen wir zur finalen Woche der Tour de France, die ihren Sieger eigentlich bereits kennt. 
Es gibt kaum mehr Zweifel, dass Nibali diese Tour gewinnen wird.

Morgen Montag ist Ruhetag.

Ab Dienstag geht es wieder steil aufwärts. Es wird unter anderem über den 1755 Meter hohen Port de Balès (HC) gefahren.

Am Mittwoch ist die Etappe von Saint-Gaudens nach Saint-Lary Pla d’Adet nur 124 Kilometer lang. Aber diese haben es in sich. 3 Berge der ersten und einer der höchsten Kategorie müssen überwunden werden.

Am Donnerstag dann endlich die Kratzbürste unter den Bergen. Der sagenumwobene und berühmte Col du Tourmalet steht auf dem Programm. 


Der Col du Tourmalet ist mit 2115 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Straßenpass der französischen Pyrenäen. Die Ostanfahrt (die heuer bewältigt wird) von Sainte-Marie-de-Campan über La Mongie ist 17,1 km lang mit einer Durchschnittssteigung von 7,4% bei 1270 zu überwindenden Höhenmetern.


Im Jahr 1910 wurde der Pass auf Anregung des Luxemburgers Alphonse Steines als erster Hochgebirgspass überhaupt in das Programm der Tour de France aufgenommen. Damals führte nur ein Pfad über den Pass, und zudem gab es in den Pyrenäen wilde Bären. Bei der Inspektion des Passes wäre Steines fast ums Leben gekommen, telegrafierte aber an seinen Vorgesetzten Henri Desgrange die mittlerweile fast legendären Worte „Bin gut über den Tourmalet gekommen. Stop. Straße in gutem Zustand. Stop. Keine Schwierigkeiten für die Fahrer.“ Als erstem Tour-de-France-Fahrer gelang es dem späteren Gesamtsieger Octave Lapize, die Passhöhe zu überwinden. Einen Anstieg später, am Col d’Aubisque, bezeichnete er wegen der Schwere der Streckenführung die Kontrolleure der Tour-Organisation als Mörder. Das alljährlich von Fernsehkommentatoren erwähnte Drama von Eugène Christophe und seiner gebrochenen Fahrradgabel, die er nach langem Fußmarsch in einer Schmiede in Sainte-Marie-de-Campan selbst reparieren musste, ereignete sich 1913 ebenfalls am Tourmalet.


Ab Freitag wird es wieder flach bevor dann am Sonntag in Paris die Tour auf der Champs-Élysées endet.

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Kommen wir zum Schwingen und somit zum traditionellen Anlass auf dem Brünig. 
Das seit 1893 ausgetragene Schwingen auf dem Brünig gehört zu den traditionsreichsten Anlässen im Schwingkalender. Nach dem Umbau des Schwinggeländes im letzten Jahr umfasst die Arena mittlerweile 5000 Sitzplätze und 1000 Stehplätzen. 
(c) sportal.ch

Von 1987 bis 1999 gewann Eugen Hasler 13 Kränze in Serie und ist mit dieser aussergewöhnlichen Leistung zusammen mit Martin Grab Leader, auf je 12 Exemplare brachten es Peter Gasser und Hansueli Mühlethaler.

Ruedi Hunsperger, Eugen Hasler und Martin Grab führen die Liste der Siegerchronik an, sie brachten es auf je 5 Festsiege.


Ein Blick auf die Teilnehmerliste von diesem Jahr. Das Brünigschwingen ist traditionell der Vergleich zwischen dem Bernisch Kantonalen und dem Innerschweizer Teilverband. Als Gast hat man heuer die Nordostschweizer eingeladen:

Da eine Auflistung der Schwinger eine sehr sehr lange Liste ergeben würde (alle Teilverbände schicken Ihre besten Schwinger auf den Brünig), habe ich die Liste der angemeldeten Schwingen hier (pdf) verlinkt. 

Livebilder im TV gibt es Stand heute keine. Es wird im Sport-Panorama vom nächsten Sonntag aber sicherlich einige Bilder geben. 

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s. 

Wochensport 29 / 2014 – Vor dem WM Final

Schönen Sonntag Euch allen.

Auch wenn ab morgen wieder die (kurze) Fussballlose Zeit beginnt, haben wir wieder eine gut gefüllte Sportwoche vor uns.

Die Formel 1 macht in Deutschland halt, in Liverpool gehen die British Open über die Bühne und in Frankreich geht’s in die zweite Woche der Tour de France.

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Beginnen wir aber mit dem Weltmeisterschaftsfinale der heute Abend ab 21.00 Uhr ausgespielt wird.

Nach 1986 und 1990 treffen Deutschland und Argentinien zum dritten Mal in einem WM Finale aufeinander.

Am 29. Juni 1986 im mit 115’000 Zuschauern vollgepackten Aztekenstadion in Mexiko City trafen die beiden Mannschafts zum ersten Mal aufeinander (die Partie wurde übrigens von einem Brasilianer gepfiffen).

Die argentinische Mannschaft ging als Favorit in das Spiel und hatte folglich auch mehr vom Spiel. Das lag aber weniger an Diego Maradona, der von Lothar Matthäus so gut gedeckt wurde, dass Maradona kaum was vom Spiel gesehen.
Bis zum ersten Tor dauerte es 23 Minuten als Torhüter Schumacher eine Flanke unterlief so dass José Luis Brown nur noch ins leere Tor köpfen musste. Das 2:0 fiel in der 56. Minute durch Jorge Valdano. Wie schon in ihrem Viertelfinale gegen England zog sich die argentinische Mannschaft nun zurück und versuchte das Resultat zu verwalten. 
Die Deutschen fanden so wieder ins Spiel zurück und gleich das Spiel zwischen der 74. und der 81. Minute wieder aus (Rummenigge und Völler).
Mit dem Momentum auf ihrer Seite suchten die Deutschen nun die Entscheidung. Drei Minuten vor Schluss lief Deutschland allerdings in einen Konter. Auf Pass von Maradona traf Burruchaga zum entscheidenden 3:2 für Argentinien.

Nur gerade 4 Jahre später trafen die beiden Mannschaften wieder aufeinander. Argentinien warf im Halbfinale nach Penaltyschiessen Italien aus dem Turnier. Deutschland setzte sich, ebenfalls nach Elfmeterschiessen, gegen England durch. ¨
Am 8. Juli 1990 kam es also im Olympisstadion zu Rom zur Neuauflage der 86er-Finale.
Maradona kam wiederum nicht zur Geltung, da er heuer von Guido Buchwald äusserst eng gedeckt wurde. Beiden Mannschaften hatten kaum Chancen in diesem Spiel. 
Eine Konzessionsentscheidung sollte dieses Finale entscheiden. Allerdings war es nicht die Attacke des Torhüters Goycochea an Klaus Augenthaler, sondern der umstritten Elfmeter nach Foul an Rüdi Völler (für mich bis heute kein Elfmeter), der Deutschland 1:0 in Front brachte und das Spiel somit entschied. Unrühmlicher Höhepunkt war die (zweite) rote Karte gegen Argentinien (Gustavo Dezotti kassierte sie nach einer Tätlichkeit an Jürgen Kohler).
Heute Abend also Spiel 3 im Rahmen eines WM-Finals zwischen diesen beiden Teams. Ich sehe Deutschland etwas vorne, da sie für mich das stärkere Kollektiv sind. Argentinien ist zwar nicht so stark von Messi abhängig (wie Brasilien von Neymar z. B.) aber trotzdem wird er immer wieder gesucht. Grosses Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Di Maria. Spielt er ist Argentinien schlagartig gefährlicher. 
Mein Tipp: Deutschland gwinnt mit 2:1.
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Die Tour de France geht in seine zweite Woche.
Ab Morgen Montag kommen die Bergfahrer auf ihre Kosten. Auf der Etappe von Mulhouse nach La Planche des Belle Filles müssen die Fahrer 4 Berge der ersten, 2 Berge der zweiten und 1 Berg der dritten Kategorie überqueren und das bei einer Streckenlänge von gerade mal knapp 160 Kilometern.
Am Dienstag ist erstmals Ruhetag. 

Am Freitag wird dann das erste Mal ein Berg der Hors Catergorie (HC) überquert, wenn der Montée de Chamrousse das Etappenziel ist (Anstieg von 18,2 Kilometern bei durchschnittlich 7,3% Steigung).

Einen Tag später geht es nochmals über die Berge bevor es wieder etwas flacher wird. 2 Berge der ersten Kategorie und 1 Berg der obersten Kategorie stehen auf der Programm.

SRF2 ist wie immer am Nachmittag Live dabei. Eurosport steigt früher in das Rennen ein. 
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Am nächsten Wochenende schaut die Golfwelt nach Liverpool.

Das älteste Major der Welt wird ausgespielt. The Open Championship, meistens aber nur British Open (oder The Open) genannt wird seit 1860 ausgespielt und ist somit das älteste Golfturnier der Welt. Das Turnier wird turnusmäßig auf neun verschiedenen Links-Plätzen in Schottland und England gespielt, die zu den besten und berühmtesten Golfplätzen Grossbritanniens gehören.

Der Name „Open“ bezieht sich darauf, dass bei diesem Turnier sowohl Amateure als auch Profis antreten dürfen. Theoretisch steht die Teilnahme also jedem offen, sofern er sich qualifiziert oder aufgrund besonderer Leistungen der Vergangenheit automatisch teilnahmeberechtigt ist.

Stand heute Sonntag sieht’s so aus, dass Tiger Woods wieder in das Geschehen eingreift. Ob er allerdings eine Siegeschance hat steht auf einem anderen Blatt Papier. Ansonsten ist die ganze Weltspitze vertreten.

Titelverteidiger ist der Amerikaner Phil Mickelson der das Turnier mit einem Gesamtscore von -3 gewann.

Wie immer bei Golfturnieren gibt es im free-TV keine Bilder zu sehen. Teleclub dürfte wieder das Signal von Sky übernehmen und die Open übertragen. 

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Am nächsten Sonntag macht die Formel 1 halt auf dem Hockenheimring.

Ein Kurs der bei den Fans nicht gerade auf grosse Beliebtheit stösst. Ausser dem Teilstück beim Motodrom gibt es kaum Highlights. Es fehlen die schnellen Kurvenpassagen und die für Hockenheim früher so charakteristischen langen Passagen (der ganze Kurs wurde 2002 umgebaut).

Für die Teams liegt der Hockenheim in der Schublade „mittel“. Mittlerer Reifenverschleiss, mittlerer Abtrieb, mittlerer Verbrauch. Die Schwierigkeit liegt in Hockenheim darin, den sogenannten “sweet spot” in der Abstimmung zu treffen, was, wie man auch aus der DTM weiss, wirklich nicht leicht ist.

Das Rennen findet wie immer um 14.00 Uhr statt. SRF2, ORF1 oder RTL.

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Am nächsten Sonntag findet das 63. Weissenstein-Schwinget statt.

Stand heute Sonntag liest sich die Liste der angemeldeten Schwinger nicht schlecht.

Von Seiten der Berner nehmen u. A. teil:

Gnägi, Florian
Glaner, Matthias
Sempach, Matthias
Wenger, Kilian und
Zaugg, Thomas

Vom Nordostschweizerischen Verband sind u. A. dabei:

Bösch, Daniel
Götte, Urban
Notz, Beni

Vom Aargauer Kantonalverband sind unter Anderem Bieri, Christoph und Thürig, Mario gemeldet.
Die Solothurner schicken Gisler, Bruno und Stalder, Remo ins Rennen.

Anschwingen ist übrigens um 08.30 Uhr.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 28 / 2014 – 1974

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Eine neue Ausgabe des Wochensports, der in dieser Woche wieder voll bepackt ist.
Die Weltmeisterschaft geht in seine entscheidende Woche, in Frankreich fährt man Rad, auf dem Rotsee wird gerudert und auf der Rigi treffen sich die Bösen.

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Beginnen wir gleich mit dem Fussball und somit mit der Weltmeisterschaft.

Am Dienstag und am Mittwoch (jeweils um 22.00 Uhr MESZ) werden die beiden Halbfinals ausgespielt.

Im ersten am Dienstag stehen sich Brasilien und Deutschland gegenüber.
Hat was von einem vorgezogenen Finale, das jetzt aber plötzlich unter anderen Voraussetzungen stattfinden wird. Bei Brasilien werden Neymar und Thiago Silva verletzt fehlen. Der Ausfall von Silva ist noch einigermassen zu verkraften. Für Ihn dürfte Dante vom FC Bayern auflaufen. Die Verletzung von Neymar wiegt da schon ein „bisschen“ mehr. Als Spieler ist er adäquat nicht zu ersetzen. Ich teile aber die Meinung von Oliver Kahn, die er gestern Abend kund getan hat. Einerseits steht mit Scollari eine grosse Waffe an der Seitenlinie. Er weiss schon was er den Spieler sagen muss, damit Diese den Kopf nicht hängen lassen. Andererseits könnte der Ausfall Neymars eine befreienden Wirkung haben. Die brasilianische Taktik ist so dermassen auf Neymar ausgerichtet, dass jetzt die Anderen Ihre grosse Chance sehen könnten.

Die Deutschen? Überzeugen mich weiterhin als Kollektiv. Sie zeigen spielerisch vielleicht nicht das, was sie könnten. Aber man hat das Spielgeschehen mehr oder weniger immer im Griff.

Ich sehe Deutschland (knapp) vorne.

Am Mittwoch dann der zweiter Halbfinal, Holland gegen Argentinien.
Die offensive Power gegen die Minimalisten der WM.

Robben ist für mich bis jetzt der Aktivposten der holländischen Mannschaft. Was mich allerdings auf die Palme bringt ist sein dauerndes Umfallen bei leichtesten Berührungen. Man macht sich so keine Freunde, auch wenn man grossartige Spiele zeigt.

Die Argentinier haben sich an dieser WM bisher als Minimalisten gezeigt. Sowohl gegen die Schweiz als auch gegen Belgien hat jeweils ein 1:0 gereicht ohne aber spielerisch überzeugt zu haben.

Daher denke ich auch, dass jetzt für Argentinien Schluss ist. So offensiv gut die Mannschaft ist, so anfällig ist sie hinten. Holland wird das ausnützen.

Man merkt mein Finaltipp ist die Reprise von 1974.

Der Final findet am nächsten Sonntag um 21.00 Uhr MESZ statt.
Das Spiel um Platz 3 am Samstag Abend um 22.00 Uhr MESZ.

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Bereits letzte Woche angesprochen, gehe ich heute noch kurz auf die Etappen der Tour de France ein.

Fabian Cancellara hat es gestern leider verpasst das Maillot Jaune zu erringen, da er ca. 300 Meter zu früh angegriffen hat. Auf der Zielgerade ist Ihm die Puste ausgegangen und hatte danach keine Chance mehr auf den Tagessieg.

Morgen Montag wird das letzte Mal auf britischen Boden gefahren. Es geht von Cambridge nach London.

Danach folgt der Transfer auf das französische Festland nach Le Touquet -Paris-Plage. Danach fährt man mehr oder weniger auf flachem Terrain bis und mit Freitag. Ab Samstag geht es dann aber bergauf. Auf den letzten 20 Kilometern der Etappe vom Samstag geht es über 2 Pässe der 2. Kategorie und einem der 3. Kategorie.

Die 9. Etappe über 170 Kilometer fährt sich wie ein dauerndes auf und ab. Das Gelände ist nicht unbedingt schwierig aber relativ lang. Aber hier dürfte sich das erste Mal die Spreu vom Weizen trennen:

Nächste Woche geht es weiter mit den Berg-Etappen. Diese werde ich aber erst am nächsten Sonntag vorstellen.

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Das ganze nächste Wochenende wird auf dem luzernischen Rotsee wieder gerudert.

Die Ruderwelt Luzern (früher auch Rotsee-Regatta genannt) ist eine der 3 Austragungen des Ruderweltcups. Sie ist eine der bedeutendsten Ruderregatten der Welt. Auf dem Rotsee werden seit 1933 Weltcups ausgetragen. In den Jahren 62, 74, 82 und 2001 wurden hier die Ruder Weltmeisterschaften ausgetragen.

Er ist 2,5 km lang, aber nur 250 Meter breit, dabei sehr gerade. Somit bildet er eine natürliche Regattastrecke. Die international übliche Wettkampfdistanz beim Rudern beträgt 2000 m. Der See wird durch sanfte Hügel umrandet und ist dadurch vor Wind geschützt, der Durchfluss und somit die Strömung sind minimal. Damit bietet der See sehr gute Wettkampfbedingungen und wird deswegen in Ruderkreisen auch gerne „Göttersee“ genannt

Tele1 könnte hier am Start sein. Die Ruderwelt wird auf deren Homepage genannt. Aber leider ohne Angaben, ob man überträgt oder nicht.

Ansonsten bleibt SRF2, dass am Sonntag Nachmittag ab 13.15 Uhr überträgt.

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Vom Wasser auf den Asphalt, vom Rudern zum Motorrad.

Am nächsten Wochenende wird auf dem 3,671 Kilometer langen Sachsenring gefahren. Nach dem Rennen wird die Motorrad-Saison Halbzeit erreicht haben.

Es gelten folgende Startzeiten:

Moto3: 11.00 Uhr
Moto2: 12.20 Uhr
MotoGP: 14:00 Uhr

Noch kurz einen Blick auf die Rangliste in der Moto2: Da führt weiterhin der Spanier Esteve Rabat mit 157 Punkten vor Mikka Kallio mit 131 Punkten und Maverick Viñales (ja, der heisst tatsächlich so) mit 109 Punkten. Aegerter steht auf 4 mit 71 Punkten. Thomas Lüthi mit 61 Punkten auf Rang 6.

Das Rennen der Moto2 kann man auf SRF2 Live schauen. Ab 12.05 ist man Live auf Sendung.

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Zum Schwingen, wo am nächsten Sonntag das traditionelle Schwingen auf der Rigi über die Bühne geht.

Bei der Ausgabe 2014 kommen die Gäste aus dem Nordostschweizer Schwingverband und dem Nordwestschweizer Schwingverband.

Auch auf dem Rigi hat sich viel Schwingprominenz angemolden. So unter anderem:

T*** Burkhalter Stefan
S*** Forrer Arnold
S*** Götte Urban
T*** Notz Beni
S*** Gisler Bruno
S*** Stalder Remo
S*** Gloggner Hansjörg, Ettiswil
S*** Gloggner Phillipp
T*** Imhof Andi
S*** Kündig Edi
S*** Schuler Christian


Auch dabei sein wird der 19-jährige Chamer Reichmuth, Pirmin, der mir bis jetzt am ISV-Teilverbandsfest äusserst gut gefällt (u. A. mit einem Gestellen gegen Bösch, Daniel im 3. Gang).

Bewegte Bilder dürften erst im Rahmen einer Zusammenfassung im SRF zu erwarten sein. 

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.