Wochensport 40 / 2014 – 42 Jahre später

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Die nächste Woche ist nicht gerade arm an Höhenpunkten. Fussball, viel Eishockey und Formel 1 aus Japan stehen auf dem Programm.

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Kommen wir gleich zum Fussball und den Blick in die einzelnen Ligen.
Und wir beginnen gleich mit der heimischen Super League.

Da wir am nächsten Wochenende die 11. Rund ausgespielt. Es steht keine eigentliche Spitzenpartie auf dem Programm. Erhöhte Aufmerksam dürfte man aber der Partie Sion gegen Luzern schenken. Dazu aber gleich mehr.

Die Runde beginnt am Samstag um 17.45 Uhr mit der Partie Thun gegen GC.
GC scheint sich langsam aber sicher gefangen zu haben. Man sollte den Sieg über Aarau sicherlich nicht überbewerten. Aber es war immerhin ein Gegner der dem FCZ einen Punkt auswärts abgetrotzt hat. Thun kommt mit stolzgeschwellter Brust aus Basel zurück, wo man einen Punkt entführt hat.

Samstag um 20.00 Uhr dann St. Gallen gegen den FC Basel.
2 Teams bei denen ich permanent das Gefühl habe es gehe mal rauf und mal runter. Basel geht gegen Real unter, verliert gegen GC und spielt gegen Thun nur Remis. Trotzdem steht man in der Tabelle ganz oben. St. Gallen könnte in ihrem Spiel gegen Luzern (Runde 10) an den internationalen Plätzen dran bleiben.

Sonntag um 13.45 Uhr dann 2 Spiele: FC Zürich gegen den FC Vaduz (die Sache dürfte in meinen Augen relativ klar sein). Das zweite Spiel ist da ungleich interessanter: FC Sion gegen FC Luzern, oder Rang 9 gegen Rang 10. Gewinnt das Heimteam hat man in der Innerschweiz definitiv ein Problem. Ich habe es schon mal geschrieben, aber je länger Carlos Bernegger auf dem letzten Platz verbleibt ist es beinahe egal wie oft das Management erwähnt man halte an Bernegger fest. Das Geschäft ist manchmal verdammt schnell.

Das Livespiel um 16.00 Uhr kommt dann aus dem Aarauer Brügglifeld: Aarau gegen die Berner Young Boys. Als dieser Beitrag am entstehen war, stritten sich der BSC gerade gegen den FC Zürich.
Aarau hingegen möchte die Niederlage gegen GC wieder gut machen. Sicherlich eine Partie, die einen höheren Unterhaltungswert geniessen dürfte.

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Die Bundesliga geht am nächsten Wochenende in seinen nächste Runde, nämlich Runde Nummer 7.

Die Runde beginnt mit der Partie Hertha gegen den VfB Stuttgart am Freitag um 20.30 Uhr. Der Gewinner der Partie kann sich etwas ins Mittelfeld absetzen. Der Verlierer ist bereits im dem Abstiegskampf engagiert.

Samstag um 15.30 dann 5 Partien:

Bayern gegen Hannover (Rang 1 gegen Rang 6)
Dortmund gegen den HSV (eine Partie mit absolut offenem Ausgang)
Leverkusen gegen Paderborn (Rang 3 gegen Rang 9, oder Paderborn wird langsam durchgereicht)
Hoffenheim gegen Schalke ( Rang 4 gegen Rang 8)
Bremen gegen Freiburg (Rang 17 gegen Rang 16, oder Not gegen Elend)

Selbentags um 18.30 Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln. Typisches Mittelfeldspiel wo man sich schon fragen kann warum die DFL dieses Spiel als „Hauptspiel“ angesetzt hat.

Sonntag dann 2 Partien. Erstere um 15.30 Uhr mit Wolfsburg gegen den FC Augsburg und um 17.30 Uhr mit Gladbach gegen den 1. FSV Mainz, der Spitzenpartie von dieser Woche. Sprich Rang 2 gegen Rang 4. Von beiden Mannschaften durfte nicht erwartet werden, dass sie so weit vorne stehen werden. Ob man sich da oben auch festhalten kann, ist dann eine andere Frage.

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Auch in der englischen Premier League geht es am nächsten Wochenende in die 7. Runde.

Das Wochenende steht im Zeichen eines Derbys zwischen dem ersten und dem vierten: Chelsea gegen Arsenal. Das Spiel findet am Sonntag um 15.05 Uhr statt. Für Arsenal wäre es eminent wichtig, das Spiel zu gewinnen wenn man den Anschluss nach ganz vorne nicht verlieren will. Nachdem man gegen Tottenham „nur“ 1:1 gespielt hat muss Wenger aufpassen, dass er sein Saisonziel nicht aus den Augen verliert.

Ansonsten könnte noch die Partie zwischen Tottenham und Southampton ebenfalls am Sonntag um 15.05 von Interesse sein. Dies liegt hauptsächlich an an The Saints, die sich immer noch hartnäckig hinter Chelsea auf Rang 2 halten. Nicht, dass ich glaube die könnten das durchziehen bis Ende Saison, bemerkenswert ist es dennoch.

Die restlichen Partien sind folgende:
Samstag, 4. Oktober:

Hull vs. Crystal Palace
Leicester vs. Burnley
Liverpool vs. West Brom
Sunderland vs. Stoke
Swansea vs. Newcastle
Aston Villa vs. Manchester City

Am Sonntag finden dann folgende Spiele statt:
Manchester United vs. Everton
West Ham vs. Queens Park Rangers

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Wir bleiben beim Fussball gehen aber international. Champions League und Europe League stehen auf dem Programm.

Beginnen wir mit der Champions League, die wie immer am Dienstag und am Mittwoch ausgespielt wird.

Interessanteste Partie (und auch Jene, die von SRF2 Live übertragen wird) ist PSG vs. FC Barcelona.
Das letzte Mal stand man letztes Jahr in den Viertelfinals ebenfalls in der Champions League gegenüber. Und der FC Barcelona hat sich nur dank der Auswärtstor-Regel durchgesetzt. Zuerst spielte man auswärts in Paris 2:2 und dann im Heimspiel 1:1.

Im Rahmen der Champions League ist man nur 1995 aufeinander getroffen. Es war wieder ein Viertelfinal, diesmal aber mit dem besseren Ende für PSG. Beim Auswärtsspiel in Barcelona spielte man 1:1. 2 Wochen später im Rückspiel gewann man mit 2:1.

Einen Tag später gibt es wieder eine Partie, die von SRF2 Live übertragen wird. Und das ist selbstverständlich das Spiel des FC Basel gegen Liverpool.

Nachdem man sich in Madrid so hat abschlachten lassen ist man am Rheinknie natürlich auf Wiedergutmachung aus. Nur dürfte das Unterfangen nicht ganz einfach werden.

Trotzdem, man denkt, Basel und Liverpool? Da war doch mal was? Genau; es war das Jahr 2002, als es der FC Basel das erste Mal in die Gruppenphase der Champions League geschafft hat (und dabei bis in die Zwischenrunde vorstiess).

Das erste Spiel gegen Liverpool war jenes auswärts. Und man setzte gleich die erste Duftmarke. Nachdem Milan Baros Liverpool in Führung brachte, glich Rossi nur 9 Minuten später wieder aus. Das Spiel endete mit 1:1.
Weit mehr in Erinnerung blieb aber das Rückspiel in Basel. Es war vielleicht die beste halbe Stunde in der Geschichte des FC Basel. Nach nur 29 Minuten stand es nach Toren von Rossi, Gimenez und Atouba 3:0 für Basel. Allerdings konnte Basel den Vorsprung nicht über die Runden bringen. Murphy, Smicer und Owen konnten für Liverpool wieder ausgleichen.

Spielbeginn wie immer um 20.45 Uhr, Live auf SRF2.

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Einen Tag später geht auch die nächste Runde der Europe League über die Bühne.

SRF2 zeigt am Donnerstag ab 18.50 Uhr beide Spiele mit Schweizer Beteiligung:

Um 19.00 Uhr das Spiel zwischen Sparta Prag und dem BSC YB.
Die Teams trafen in der Geschichte eines europäischen Wettbewerbs noch nie aufeinander.

Zweite Partie ab 21.05 Uhr dann FC Zürich gegen Mönchengladbach, oder wenn alte Freunde aufeinander treffen.
Die beiden Teams sind im Rahmen eines europäischen Wettbewerbs noch nie aufeinander getroffen. Gladbach hat sogar noch nie gegen ein Schweizer Team überhaupt gespielt.

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Wir kommen zum Eishockey und dabei nicht nur zum Ligabetrieb sondern auch, nach 42 Jahren, zum Cup.

Der nationale Hockeyverband hielt es für eine „schmapar“ gute Idee dem dicht gedrängten Terminplan noch einen weiteren Pokal hinzuzufügen. Servette steht hierfür sinnbildlich: Nebst Liga kommt für die Genfer in dieser Saison die Champions League Hockey und der Spengler Cup hinzu. Ich habe jetzt nur ganz grob nachgerechnet komme aber (bei entsprechender Playoff-Teilnahme) auf mehr als 80 Partien.

„Sigs wis söll“ würde der Berner jetzt sagen, kann ja eh nicht geändert werden.

Neben den aktuell 22 Clubs der National League (12 NL A, 10 NLB) nehmen 10 Clubs der 1. Liga am Swiss Ice Hockey Cup teil. Die 1. Liga-Teams ermitteln in zwei Runden die 10 respektive 9 Teilnehmer in sogenannten Qualifikationsspielen der 1. Liga. Die Sieger-Teams aus der 2. Qualifikationsrunde und der Schweizer Amateurmeister sind für den Swiss Ice Hockey Cup qualifiziert. Ist der Schweizer Amateurmeister bereits qualifiziert, dann nimmt das aus der Finalrunde bestplatzierte und noch nicht für den Cup qualifizierte Team teil.
Der Swiss Ice Hockey Cup wird in 5 Runden ausgetragen. Die Sieger der einen Runde qualifizieren sich jeweils direkt für die nächste Swiss Ice Hockey Cup-Runde.
Die reguläre Spielzeit für alle Swiss Ice Hockey Cup-Spiele beträgt 3 x 20 Spielminuten, wie in der Meisterschaft. Steht ein Spiel nach 60 Spielminuten unentschieden, so folgt in den 1/16- ,1/8-, 1/4- und Halbfinalspielen eine Overtime von 5 Minuten, mit je 4 Feldspielern plus Torhüter ohne vorgängige Eisreinigung.Das Team, welches in der Overtime den nächsten Treffer erzielt, geht als Sieger der Partie vom Eis. Im Finalspiel wird eine Overtime von 20 Minuten, mit je 5 Feldspielern plus Torhüter gespielt.

Das Schöne an der Sache ist, dass es von diesem Wettbewerb auch Livebilder geben wird. Einige Partien wird es sich auf Blick.ch geben (es steht bis jetzt aber nicht geschrieben, wieviele und welche Partien sie zeigen werden).
Auch SRF wird Livebilder zeigen. Mit Sicherheit wird dies der Final sein. Optional kann SRF auch weitere Partien Live ins Programm nehmen.

Und nun zum Eingemachten; welche Partien stehen in Runde 1 (Mittwoch, 1. Oktober) auf dem Programm?

19:00, HC Franches-Montagnes – EHC Biel
19:45, EHC Thun – SC Bern
19:45, EHC Brandis – SC Langenthal
20:00, GCK Lions – ZSC Lions
20:00, EHC Winterthur – EV Zug
20:00, EHC Dübendorf – Kloten Flyers
20:00, HC Biasca – Rapperswil-Jona Lakers
20:00, HC Thurgau – HC Davos
20:00, HC Uni Neuchâtel – HC Fribourg-Gottéron
20:00, HC Ajoie – Genève-Servette HC
20:00, HC La Chaux-de-Fonds – Lausanne HC
20:00, HC Sion-Nendaz 4 Vallées – HC Lugano
20:00, EHC Visp – HC Red Ice
20:00, EHC Burgdorf – EHC Olten
20:15, EHC Wiki-Münsingen – SCL Tigers
20:15, GDT Bellinzona – HC Ambri-Piotta

Am Freitag und am Samstag dann die Runden 8 und 9.
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Kommen wir zur Fomel 1.

Der Tross begibt sich nach Suzuka in Japan und fährt das fünftletzte Rennen der Saison.

Fahrerisch sicher einer der schwierigsten Strecken im Kalender, auch was die Abstimmung angeht. Es gibt lange Vollgaspassagen, aber eben auch Abschnitte wie die “Esses” oder die “Spoon-Corner”. Die 180R war in den letzten Jahren ja mehr eine Gerade mit einem doofen Knick. Aber es gibt in Suzuka viele Ecken, in denen man Fehler machen kann.

In Sachen Setup sucht man den Mittelweg, also nicht zu viel Abtrieb, aber bitte auch nicht zu wenig. Die Reifen leiden schnell, wenn man zu viel rutscht, und die Zeit, die man in den Esses verliert, kann man auf der restlichen Strecke nicht mehr gut machen. Mit der richtigen Abstimmung gibt es mit den Reifen aber wenig Probleme. Auch der Verbrauch hält sich in Suzuka einigermassen in Grenzen, tendiert aber eher dazu, etwas höher zu sein.


Die Sicherheit ist auf der Strecke immer noch gut, auch wenn man merkt, dass sie langsam etwas in die Jahre kommt. Die Chancen auf ein Safety-Car sind gering, dafür kann das Wetter schon mal eine Rolle spielen. Aber entweder regnet es wie verrückt, oder es ist sehr warm. Meistens war Letzteres der Fall

Ein Rennen für Frühsaufsteher. Rennbeginn in Europa ist um 08.00 Uhr morgens. SRF2, ORF und RTL sind aber wie immer Live dabei.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 39 / 2014 – USA vs. Europa

Einen schönen Sonntag euch Allen. Nach einer Woche Unterbruch folgt heute ein neuer Wochensport. Da ich heute Sonntag am Wandern bin, wurde der Wochensport bereits gestern Nachmittag geschrieben.

Nebst den üblichen Verdächtigen (Fussball, Eishockey) sticht vor allem der Ryder Cup heraus, der Kontinentalvergleich zwischen den USA und Europa.

Ansonsten findet am nächsten Wochenende ein weiteres Rennen in der MotoGP statt.

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Beginnen wir doch gleich mit Golf, sprich dem Ryder Cup.

Wie bereits angesprochen handelt es sich um einen Vergleich zwischen den besten Golfern aus Europa und den USA.

Das alle 2 Jahre stattfindende Turnier ist eine reine Angelegenheit des Prestiges. Preisgelder werden keine ausgeschüttet.

Benannt nach dem Golffan Samuel Ryder, der Pokal und einen Geldpreis für das neue Turnier stiftete, fand der Ryder Cup erstmals 1927 nur zwischen Golfern aus den USA und Grossbritannien statt. Die ersten Teamkapitäne waren Ted Ray (Grossbritannien) und Walter Hagen (USA). Bei der ersten Austragung im amerikanischen Worcester konnte sich die USA den Sieg deutlich mit 9,5 zu 2,5 Punkten sichern.

Von 1939 bis 1945 wurde der Ryder Cup wegen des Zweiten Weltkriegs abgesagt. 2001 wurde das Match wegen der Terroranschläge des 11. September um ein Jahr verschoben und findet seitdem in geraden Jahren statt.

Die amerikanischen Golfer dominierten den Cup phasenweise nach Belieben, zwischen 1935 und 1973 konnte sich die britische Auswahl nur ein einziges Mal erfolgreich durchsetzen. Um den Wettkampf ausgeglichener zu gestalten, wurde die britische Mannschaft ab 1973 mit Golfern aus Irland verstärkt, seit 1979 können Spieler aus ganz Europa als Gegner der USA aufgeboten werden. Seitdem ist das Kräfteverhältnis ausgeglichener: Obwohl das amerikanische Team meist als Favorit antritt, konnte Europa seither zehn von 17 Wettbewerben für sich entscheiden.

Der Ryder Cup hat sich im Laufe seiner Geschichte zunehmend zu einem ernstgeführten Vergleich der Alten gegen die Neue Welt entwickelt. Untypisch für den eigentlich so vornehm-zurückhaltenden Golfsport schaukeln sich die Emotionen zuweilen extrem hoch – in den 1990er Jahren bis hin zu Vorwürfen der Unsportlichkeit.

Da es sich hier um Teams handelt, wie wird eigentlich gespielt?

Jedes Team stellt zwölf Spieler, die Qualifikation erfolgt hauptsächlich über die „Moneylists“ der PGA und der European/World Tour. In der Regel qualifizieren sich 8–10 Spieler über die relevanten Listen, für die restlichen freien Plätze erhält der Captain Wildcards („Captain Picks“).

Im Gegensatz zu den sonst üblichen professionellen Golfturnieren wird der Ryder Cup im Matchplay-Modus (Mann gegen Mann) gespielt. Es werden in drei Tagen (Fr./Sa./So.) 28 Partien über 18 Loch gespielt, diese verteilen auf jeweils 4 Foursomes (zwei Spieler gegen zwei andere Spieler. Die Spieler einer Mannschaft schlagen den Ball abwechselnd.) am Freitag und Samstag morgen, am Nachmittag werden dann je 4 Fourball-Partien (Der bessere Ball zweier Spieler gegen den besseren Ball zweier anderer Spieler.) gespielt. Am Schlusstag werden traditionell zwölf Einzelmatches ausgetragen. Für die Fourball- und Foursome-Spiele legen die Kapitäne jeweils die Zusammensetzungen der Teams und die Reihenfolge fest, in der die Teams spielen. Auch bei den Einzelpartien legt der jeweilige Mannschaftskapitän fest, in welcher Reihenfolge die 12 Spieler antreten. Dabei kennen die Kapitäne weder die Zusammensetzungen der Viererpaarungen noch die gewählte Reihenfolge der anderen Partei, so dass sich die Paarungen zufällig ergeben. Der Sieger jeder Partie bekommt einen Punkt, ein Unentschieden wird mit je einem halben Punkt für beide Parteien gewertet. Falls es am Ende der 28 Partien zu einem Gleichstand kommt (14:14), wird der Titelverteidiger zum Sieger erklärt. Das Herausforderer-Team benötigt also mindestens 14½ Punkte zum Sieg.

Die Zählweise ist immer die Selbe. Solange die Teams bzw. die Spieler gleich viele Schläge für ein Loch brauchen nennt man den Stand „all square“ oder einfach „AS“. Benötigt ein Spieler weniger Schläge als sein Kontrahent ist er „1 UP“. Ist er beim nächsten Loch wieder besser entsprechend „2 UP“. Es wird solange gespielt bis der Gegner einen nicht mehr einholen kann. Wenn Spieler A nach Loch 16 bei „3 UP“ ist hört man auf zu spielen (der Gegner kann auf den Löchern 17 und 18 höchstens 2 mal besser sein). Diesen Endstand nennt man dann „3 & 2“: 3 „Schläge“ Vorsprung bei nur noch 2 zu spielenden Löchern.

Wo wird eigentlich gespielt?

Heuer findet der Ryder Cup im schottischen Gleneagles auf dem „PGA Centenary Course“ statt. Dieser wurde 1980 eröffnet und 1993 von der Golf-Legende Jack Nicklaus umgestaltet. Der 72-Par-Kurs ist 6640 Meter lang.

Auf Bilder im free-TV soll man nicht hoffen. Der deutsche Sender SKY wird sicherlich rund um die Uhr übertragen. Auch der Teleclub dürfte Live übertragen. Allerdings ist der Ryder Cup noch nicht in Ihrem Programm aufgelistet.

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Kommen wir zum Fussball:

Beginnen wir mit der heimischen Liga, die nach dem Cup-Wochenende wieder ihren Betrieb aufnimmt.

Die Liga startet mit dem Spiel GC gegen Aarau am Samstag um 17.45 Uhr. Es wird sich zeigen, ob der GC-Sieg gegen den FC Basel nur ein Strohfeuer war, oder ob die Suspendierung von Salatic doch mehr genützt hat als man gemeinhin annimmt.

Dieses FC Basel spielt um 20.00 Uhr gegen den FC Thun.

Am Sonntag um 13.45 Uhr sind 2 Spiele. Einerseits Vaduz gegen den FC Sion  und die Berner Young Boys begrüssen den Leader FC Zürich bei sich.

Livespiel um 16.00 Uhr dann Luzern gegen den FC St. Gallen, oder der Frage wie lange sich Bernegger noch in Luzern halten kann. Die sportliche Führung hat diese Woche zwar eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der Bernegger der Rücken gestärkt wurde. Aber wie es im Fussball nun mal so ist, sollte man solchen Vorgängen nicht trauen. Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass Bernegger vor der Türe steht, wenn dieses Wochenende im Cup ausscheiden und gegen St. Gallen verlieren sollte.

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Zu unseren nördlichen Nachbarn und somit zur Bundesliga.

Diese hat eine englische Woche vor sich.

Runde 5 am Dienstag und am Mittwoch:

Dienstag, 20.00 Uhr:
Bayern München vs. SC Paderborn
Hoffenheim vs. Freiburg
Werder Bremen vs. Schalke
Frankfurt vs. Mainz

Mittwoch, 20.00 Uhr:
Dortmund vs. Stuttgart
Leverkusen vs. Augsburg
Gladbach vs. HSV
Hannover vs. Köln
Hertha Berlin vs. Wolfsburg

Runde 6 dann normal am nächsten Wochenende.

Am Freitag Abend um 20.30 Uhr spielt Mainz gegen Hoffenheim.

Am Samstag ab 15.30 Uhr:
Schalke vs. Dortmund
Freiburg vs. Leverkusen
Stuttgart vs. Hannover
Köln vs. Bayern München
Paderborn vs. Gladbach

Samstag um 18.30 Uhr Wolfsburg gegen Werder Bremen.

Am Sonntag dann wie immer noch 2 Spiele: um 15.30 Uhr Augsburg gegen die Hertha und um 17.30 Uhr spielt der HSV gegen die Eintracht aus Frankfurt.

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Die englische Premier League spielt nächstes Wochenende wieder und wir betätigen 2 Mal die Derby-Hupe.

Die Runde startet mit dem Merseyside-Derby, Liverpool gegen Everton um 13.45 Uhr.

Weiter geht es um 16.00 Uhr mit folgenden Spielen:
Chelsea vs.  Aston Villa
Crystal Palace vs. Leicester City
Hull City vs. Manchester City
Manchster United vs. West Ham
Southampton vs. QPR
Sunderland vs. Swansea

Um 18.30 Uhr tröten wir die Derby-Hupe zum zweiten Male: Arsenal gegen Tottenham.

Am Sonntag findet nur 1 Spiel statt: um 17.00 Uhr West Brom gegen Burnley.
Am Montag dann das letzte Spiel der Runde um 21.00 Uhr, Stoke gegen Newcastle.

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Kommen wir zum Eishockey und somit nur NLA:

Da ist am nächsten Dienstag spielfrei. Das heisst der Ligabetrieb geht erst am nächsten Wochenende, genauer am Freitag, weiter (alle Spiele um 19.45 Uhr):

Ambri vs. EVZ
Lausanne vs. Servette
Biel vs. Kloten
Fribourg vs. Lugano
Laker vs. HCD
ZSC vs. SCB

Einen Tag später wieder eine Vollrunde (alle Spiele um 19.45 Uhr)

Kloten vs. Ambri
SCB vs. Rappi
HCD vs. Lausanne
Servette vs. ZSC
Lugano vs. Biel
EVZ vs. Fribourg.

Wie immer gilt: Live nur bei Teleclub. Erste bewegte Bilder im free-TV im Sport aktuell auf SRF.

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Zum Motorrad und somit zum Rennen Nummer 14 von insgesamt 18.

Gefahren wird im spanischen Aragon.

Es gelten folgende Startzeiten:

Moto3: 11.00 Uhr
Moto2: 12.20 Uhr
MotoGP: 14.00 Uhr

Und wie immer der obligatorische Blick auf die Zwischenstände in der Moto2:

1 Esteve RABAT Kalex SPA 258
2 Mika KALLIO Kalex FIN 236
3 Maverick VIÑALES Kalex SPA 179
4 Dominique AEGERTER Suter SWI 133
5 Thomas LUTHI Suter SWI 103
6 Simone CORSI Kalex ITA 100

SRF2 bringt die Rennen der Moto2 und der MotoGP Live.

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Kommen wir noch zum Radfahren. Da beginnen morgen Sonntag die 81. UCI-Strassen-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada.

Das genaue Programm kann man sich hier ansehen.

SRF2 zeigt nur das Elite-Rennen vom nächsten Sonntag. Start zur Übertragung ist um 11.30 Uhr und wird zeitweise von der MotoGP unterbrochen.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 37 / 2014 – Saisonbeginn

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Wir haben nächste Woche ein volles Programm. Die Schweizer Nationalmannschaft startet zur Qualifikation zur EM, in den heimischen Gefilden startet die Eishockey-Saison und das Davis Cup Team spielt Ihren Halbfinal.

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Starten wir gleich mit Fussball und der Nationalmannschaft.

Diese startet morgen um 20.45 Uhr das Unternehmen EM-Qualifiaktion gegen England im Joggeli zu Basel.

Nachdem die Ägide Hitzfeld nach dem Spiel gegen Argentinien Ihr Ende gefunden hat, steht mit Vladimir Petkovic ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Es wird spannend sein zu sehen, wir er das Team umstellen wird, bzw. mit welcher Taktik er gedenkt zu spielen.

Ich will nicht zu viel spekulieren, was die Aufstellung betrifft. Ich gehe davon aus, dass er mehr oder weniger das Team bzw die Aufstellung von Hitzfeld übernimmt.

Noch ein Blick auf die Geschichte: Die beiden Teams haben insgesamt 22 Mal gegeneinander gepsielt (Freundschaftsspiele, Ernstkämpfe usw.)
DIe Bilanz für die Schweiz sieht alles andere als gut aus: 3 Siege, 14 Niederlagen und 5 Unentschieden stehen zu Buche.

Selbst wenn man das Spiel verlieren sollte, ist dies nicht weiter schlimm. Der Modus dieser Qualifikation kommt der Schweiz entgegen. Die Beiden Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die EM. Der beste Gruppendritte (aller Gruppen) ebenfalls. Die restlichen Gruppendritten spielen in Playoffs noch die restlichen 4 Plätze aus.

Gemessen an den Gruppengegnern der Schweiz (Estland. Lettland. San Marino und Slovenien) muss Platz 2 das klare Ziel sein.

Spielbeginn ist um 20.45 Uhr live auf SRF2.

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Wir bleiben bei der „Nati“ wechseln aber die Sportart.

Am nächsten Freitag spielt das Davis Cup Team ihren Halbfinal gegen Italien.

Die Scheiz schlug in ihrem Viertelfinal Kasachstan mit 3:2, Italien schlug Grossbrittanien ebenfalls mit 3:2.

Gespielt wird in der Palexpo Halle in Genf. Das Team besteht aus Roger Federer, Stan Wawrinka, Marco Chiudinelli und Michael Lammer.

Federer und Stan werden sicher die ersten beiden Einzel bestreiten. Vermutlich werden sie auch das Doppel zusammen spielen. Das hängt aber von den beiden Einzeln ab.

Tag 1 ist der nächste Freitag mit den beiden Einzeln. Start ist im 13.00 Uhr. Tag 2 nur mit dem Doppel um 13.00 Uhr. Tag 3 am Sonntag, wieder mit 2 Einzeln ab 12.00 Uhr.

SRF2 ist sicher am Freitag und Samstag Live auf Sendung (ab 12.40 Uhr). Der Sonntag ist noch nicht klar. Sie spekulieren offenbar drauf, dass die Schweiz mit 3:0 in Führung geht und die restlichen beiden Einzel somit „unnütz“ sind. Der Sonntag ist jedenfalls nicht im Programm aufgeführt.

Noch kurz ein Blick auf die Geschichte. Im Rahmen der Davis Cups sind die beiden Nationen bisher 5 Mal aufeinander getroffen.

Die ersten 3 Austragungen (1932, 1934 und 1980) gewann allesamt Italien. Die letzten beiden Austragungen  (1999 und 2009) gewann jeweils die Schweiz.

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Wir kommen zum MotoGP.

Rennen Nummer 13 von insgesamt 18 auf dem Misano World Circuit in der Nähe von Rimini in Italien.

In der Nähe der Stadt Rimini wurde der Misano Adriático Circuit 1972 errichtet und hat sich seitdem vielen Umbauten unterzogen. Als regulärer Austragungsort des Italienischen Grand Prix in den 80er und 90er Jahren, kehrte Misano 2007 in den MotoGP Kalender zurück. Mit modernen Anlagen, Piste und Tribünen, bietet die Misano Adriatico Platz für maximal 60.000 Zuschauer. In Erfüllung der MotoGP Sicherheitsrichtlinien werden auf der 4.200m langen Strecke die Rennen der Weltmeisterschaft im Uhrzeigersinn gefahren.


Das Rennen der Moto3 findet um 11.00 Uhr statt.
Moto2: 12.20 Uhr
MotoGP: 14:00 Uhr.

Und wie immer an dieser Stelle noch ein Blick auf den Punktestand in der Moto2:

1 Esteve RABAT Kalex SPA 233
2 Mika KALLIO Kalex FIN 216
3 Maverick VIÑALES Kalex SPA 166
4 Dominique AEGERTER Suter SWI 123
5 Simone CORSI Kalex ITA 100
6 Thomas LUTHI Suter SWI 92
(c) MotoGP.com

SRF2 überträgt die Rennen der Moto2 und der MotoGP Live.

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Wir kommen zurück zum Fussball und zur heimischen Super League.

Da sgeht am nächsten Wochenede die 8. Runde auf dem Programm.

Am Samstag spielen um 17.45 Uhr GC gegen Basel und um 20.00 Uhr Aarau gegen Thun.
Am Sonntag um 13.45 Uhr spielen Vaduz gegen St. Gallen und YB gegen den FC Luzern.

Das Livespiel auf SRF2 um 16.00 Uhr ist dann FC Zürich gegen den FC Sion .

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Auch die Bundesliga geht wieder weiter und spielt am nächsten Wochenende ihre dritte Runde aus.

Bayer Leverkusen vs. Werder Bremen (Freitag, 20.30 Uhr)
Bayern München vs. VfB Stuttgart
Borussia Dortmund vs. SC Freiburg
Hoffenheim vs. VfL Wolfsburg
Hertha Berlin vs. Mainz 05
Paderborn vs. 1. FC Köln (alle Samstag, 15.30 Uhr)
Gladbach vs. Schalke (samstag, 18.30 Uhr)
Eintracht Frankfurt vs. FC Augsburg (Sonntgag, 15.30 Uhr)
Hannover 96 vs. HSV (Sonntag, 17.30 Uhr)

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Auch die Premier League geht am nächsten Wochenende in Ihre nächste Runde:

Das Highlight der Runde steigt bereits am Samstag Mittag um 13.45 Uhr: Arsenal gegen Manchester City.

Die restlichen Spiele:

Chelsea vs. Swansea
C. Palace vs. Burnley
Southampton vs. Newcastle United
Stoke vs. Leicester
Sunderland vs. Tottenham
West Brom vs. Everton
Liverpool vs. Aston Villa (diese Spiele sind alle am Samstag)
Manchester United vs. Queens Park Ranger (Sonntag, 17.00 Uhr)
Hull City vs. West Ham (Montag, 21.00 Uhr)

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Am nächsten Wochenende beginnt die neue Eishockey-Saison in der Schweiz.

Die ZSC Lions sind die grossen Gejagten der neuen Saison. Sie haben übers Band das stärkste und breiteste Team.

Dahinter folgt ein breiteres Mittelfeld, wobei es relativ schwierig ist vorauszusagen wer wo landet.

Hinter dem Z folgen in meinen Augen der SCB, Kloten, Lugano und der EVZ.
Auch Davos und Gottéron dürften ohne grössere Probleme die Playoffs schaffen.

Nichts mit den Playoffs zu tun haben dürften Biel und Rappi, dafür sind die Teams einfach zu schwach.

Lausanne, Ambri und Servette gehören für mich zu jenen Teams bei denen alles möglich ist. Playoffs oder Playouts.

Start in die neue Saison ist am nächsten Freitag. Eine Übersicht mit dem Spielplan findet man hier.

Aber es gibt heuer nicht nur einen Liga-Betrieb.
In dieser Saison gibt es auch neu den sogenannten Swiss Ice Hockey Cup.

Neben den aktuell 22 Clubs der National League (12 NL A, 10 NLB) nehmen 10 Clubs der 1. Liga am Swiss Ice Hockey Cup teil.

MODUS

Der Swiss Ice Hockey Cup wird in 5 Runden ausgetragen. Die Sieger der einen Runde qualifizieren sich jeweils direkt für die nächste Swiss Ice Hockey Cup-Runde.
Die reguläre Spielzeit für alle Swiss Ice Hockey Cup-Spiele beträgt 3 x 20 Spielminuten, wie in der Meisterschaft. Steht ein Spiel nach 60 Spielminuten unentschieden, so folgt in den 1/16- ,1/8-, 1/4- und Halbfinalspielen eine Overtime von 5 Minuten, mit je 4 Feldspielern plus Torhüter ohne vorgängige Eisreinigung.

Das Team, welches in der Overtime den nächsten Treffer erzielt, geht als Sieger der Partie vom Eis. Im Finalspiel wird eine Overtime von 20 Minuten, mit je 5 Feldspielern plus Torhüter gespielt. Das Team, welches in der Overtime den nächsten Treffer erzielt, geht als Sieger der Partie vom Eis. Steht ein Spiel nach der Overtime immer noch unentschieden, wird unverzüglich ein Penaltyschiessen mit je 5 auf dem offiziellen Spielbericht aufgeführten Spielern ausgetragen.

Für die Saison 2014/15 sind folgende Spieltage definiert:
1/16-Finalspiele: Mittwoch, 1. Oktober 2014
1/8-Finalspiele: Mittwoch, 29. Oktober 2014
1/4-Finalspiele: Montag, 15. Dezember 2014
1/2-Finalspiele: Mittwoch, 7. Januar 2015
Finalspiel: Mittwoch, 11. Februar 2015

Die SRG SSR überträgt den Final live und optional weitere Spiele inklusive Highlights. Ergänzend dazu zeigt der Online-Partner Blick.ch weitere Cup-Partien. Alle Live-Spiele, ob im TV oder online ausgestrahlt, werden mindestens in allen NLA-Stadien in HD-Qualität von der SRG SSR produziert.


Der Spielplan der ersten Runde kann hier abgerufen werden.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.