Wochensport 40 / 2014 – 42 Jahre später

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Die nächste Woche ist nicht gerade arm an Höhenpunkten. Fussball, viel Eishockey und Formel 1 aus Japan stehen auf dem Programm.

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Kommen wir gleich zum Fussball und den Blick in die einzelnen Ligen.
Und wir beginnen gleich mit der heimischen Super League.

Da wir am nächsten Wochenende die 11. Rund ausgespielt. Es steht keine eigentliche Spitzenpartie auf dem Programm. Erhöhte Aufmerksam dürfte man aber der Partie Sion gegen Luzern schenken. Dazu aber gleich mehr.

Die Runde beginnt am Samstag um 17.45 Uhr mit der Partie Thun gegen GC.
GC scheint sich langsam aber sicher gefangen zu haben. Man sollte den Sieg über Aarau sicherlich nicht überbewerten. Aber es war immerhin ein Gegner der dem FCZ einen Punkt auswärts abgetrotzt hat. Thun kommt mit stolzgeschwellter Brust aus Basel zurück, wo man einen Punkt entführt hat.

Samstag um 20.00 Uhr dann St. Gallen gegen den FC Basel.
2 Teams bei denen ich permanent das Gefühl habe es gehe mal rauf und mal runter. Basel geht gegen Real unter, verliert gegen GC und spielt gegen Thun nur Remis. Trotzdem steht man in der Tabelle ganz oben. St. Gallen könnte in ihrem Spiel gegen Luzern (Runde 10) an den internationalen Plätzen dran bleiben.

Sonntag um 13.45 Uhr dann 2 Spiele: FC Zürich gegen den FC Vaduz (die Sache dürfte in meinen Augen relativ klar sein). Das zweite Spiel ist da ungleich interessanter: FC Sion gegen FC Luzern, oder Rang 9 gegen Rang 10. Gewinnt das Heimteam hat man in der Innerschweiz definitiv ein Problem. Ich habe es schon mal geschrieben, aber je länger Carlos Bernegger auf dem letzten Platz verbleibt ist es beinahe egal wie oft das Management erwähnt man halte an Bernegger fest. Das Geschäft ist manchmal verdammt schnell.

Das Livespiel um 16.00 Uhr kommt dann aus dem Aarauer Brügglifeld: Aarau gegen die Berner Young Boys. Als dieser Beitrag am entstehen war, stritten sich der BSC gerade gegen den FC Zürich.
Aarau hingegen möchte die Niederlage gegen GC wieder gut machen. Sicherlich eine Partie, die einen höheren Unterhaltungswert geniessen dürfte.

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Die Bundesliga geht am nächsten Wochenende in seinen nächste Runde, nämlich Runde Nummer 7.

Die Runde beginnt mit der Partie Hertha gegen den VfB Stuttgart am Freitag um 20.30 Uhr. Der Gewinner der Partie kann sich etwas ins Mittelfeld absetzen. Der Verlierer ist bereits im dem Abstiegskampf engagiert.

Samstag um 15.30 dann 5 Partien:

Bayern gegen Hannover (Rang 1 gegen Rang 6)
Dortmund gegen den HSV (eine Partie mit absolut offenem Ausgang)
Leverkusen gegen Paderborn (Rang 3 gegen Rang 9, oder Paderborn wird langsam durchgereicht)
Hoffenheim gegen Schalke ( Rang 4 gegen Rang 8)
Bremen gegen Freiburg (Rang 17 gegen Rang 16, oder Not gegen Elend)

Selbentags um 18.30 Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln. Typisches Mittelfeldspiel wo man sich schon fragen kann warum die DFL dieses Spiel als „Hauptspiel“ angesetzt hat.

Sonntag dann 2 Partien. Erstere um 15.30 Uhr mit Wolfsburg gegen den FC Augsburg und um 17.30 Uhr mit Gladbach gegen den 1. FSV Mainz, der Spitzenpartie von dieser Woche. Sprich Rang 2 gegen Rang 4. Von beiden Mannschaften durfte nicht erwartet werden, dass sie so weit vorne stehen werden. Ob man sich da oben auch festhalten kann, ist dann eine andere Frage.

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Auch in der englischen Premier League geht es am nächsten Wochenende in die 7. Runde.

Das Wochenende steht im Zeichen eines Derbys zwischen dem ersten und dem vierten: Chelsea gegen Arsenal. Das Spiel findet am Sonntag um 15.05 Uhr statt. Für Arsenal wäre es eminent wichtig, das Spiel zu gewinnen wenn man den Anschluss nach ganz vorne nicht verlieren will. Nachdem man gegen Tottenham „nur“ 1:1 gespielt hat muss Wenger aufpassen, dass er sein Saisonziel nicht aus den Augen verliert.

Ansonsten könnte noch die Partie zwischen Tottenham und Southampton ebenfalls am Sonntag um 15.05 von Interesse sein. Dies liegt hauptsächlich an an The Saints, die sich immer noch hartnäckig hinter Chelsea auf Rang 2 halten. Nicht, dass ich glaube die könnten das durchziehen bis Ende Saison, bemerkenswert ist es dennoch.

Die restlichen Partien sind folgende:
Samstag, 4. Oktober:

Hull vs. Crystal Palace
Leicester vs. Burnley
Liverpool vs. West Brom
Sunderland vs. Stoke
Swansea vs. Newcastle
Aston Villa vs. Manchester City

Am Sonntag finden dann folgende Spiele statt:
Manchester United vs. Everton
West Ham vs. Queens Park Rangers

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Wir bleiben beim Fussball gehen aber international. Champions League und Europe League stehen auf dem Programm.

Beginnen wir mit der Champions League, die wie immer am Dienstag und am Mittwoch ausgespielt wird.

Interessanteste Partie (und auch Jene, die von SRF2 Live übertragen wird) ist PSG vs. FC Barcelona.
Das letzte Mal stand man letztes Jahr in den Viertelfinals ebenfalls in der Champions League gegenüber. Und der FC Barcelona hat sich nur dank der Auswärtstor-Regel durchgesetzt. Zuerst spielte man auswärts in Paris 2:2 und dann im Heimspiel 1:1.

Im Rahmen der Champions League ist man nur 1995 aufeinander getroffen. Es war wieder ein Viertelfinal, diesmal aber mit dem besseren Ende für PSG. Beim Auswärtsspiel in Barcelona spielte man 1:1. 2 Wochen später im Rückspiel gewann man mit 2:1.

Einen Tag später gibt es wieder eine Partie, die von SRF2 Live übertragen wird. Und das ist selbstverständlich das Spiel des FC Basel gegen Liverpool.

Nachdem man sich in Madrid so hat abschlachten lassen ist man am Rheinknie natürlich auf Wiedergutmachung aus. Nur dürfte das Unterfangen nicht ganz einfach werden.

Trotzdem, man denkt, Basel und Liverpool? Da war doch mal was? Genau; es war das Jahr 2002, als es der FC Basel das erste Mal in die Gruppenphase der Champions League geschafft hat (und dabei bis in die Zwischenrunde vorstiess).

Das erste Spiel gegen Liverpool war jenes auswärts. Und man setzte gleich die erste Duftmarke. Nachdem Milan Baros Liverpool in Führung brachte, glich Rossi nur 9 Minuten später wieder aus. Das Spiel endete mit 1:1.
Weit mehr in Erinnerung blieb aber das Rückspiel in Basel. Es war vielleicht die beste halbe Stunde in der Geschichte des FC Basel. Nach nur 29 Minuten stand es nach Toren von Rossi, Gimenez und Atouba 3:0 für Basel. Allerdings konnte Basel den Vorsprung nicht über die Runden bringen. Murphy, Smicer und Owen konnten für Liverpool wieder ausgleichen.

Spielbeginn wie immer um 20.45 Uhr, Live auf SRF2.

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Einen Tag später geht auch die nächste Runde der Europe League über die Bühne.

SRF2 zeigt am Donnerstag ab 18.50 Uhr beide Spiele mit Schweizer Beteiligung:

Um 19.00 Uhr das Spiel zwischen Sparta Prag und dem BSC YB.
Die Teams trafen in der Geschichte eines europäischen Wettbewerbs noch nie aufeinander.

Zweite Partie ab 21.05 Uhr dann FC Zürich gegen Mönchengladbach, oder wenn alte Freunde aufeinander treffen.
Die beiden Teams sind im Rahmen eines europäischen Wettbewerbs noch nie aufeinander getroffen. Gladbach hat sogar noch nie gegen ein Schweizer Team überhaupt gespielt.

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Wir kommen zum Eishockey und dabei nicht nur zum Ligabetrieb sondern auch, nach 42 Jahren, zum Cup.

Der nationale Hockeyverband hielt es für eine „schmapar“ gute Idee dem dicht gedrängten Terminplan noch einen weiteren Pokal hinzuzufügen. Servette steht hierfür sinnbildlich: Nebst Liga kommt für die Genfer in dieser Saison die Champions League Hockey und der Spengler Cup hinzu. Ich habe jetzt nur ganz grob nachgerechnet komme aber (bei entsprechender Playoff-Teilnahme) auf mehr als 80 Partien.

„Sigs wis söll“ würde der Berner jetzt sagen, kann ja eh nicht geändert werden.

Neben den aktuell 22 Clubs der National League (12 NL A, 10 NLB) nehmen 10 Clubs der 1. Liga am Swiss Ice Hockey Cup teil. Die 1. Liga-Teams ermitteln in zwei Runden die 10 respektive 9 Teilnehmer in sogenannten Qualifikationsspielen der 1. Liga. Die Sieger-Teams aus der 2. Qualifikationsrunde und der Schweizer Amateurmeister sind für den Swiss Ice Hockey Cup qualifiziert. Ist der Schweizer Amateurmeister bereits qualifiziert, dann nimmt das aus der Finalrunde bestplatzierte und noch nicht für den Cup qualifizierte Team teil.
Der Swiss Ice Hockey Cup wird in 5 Runden ausgetragen. Die Sieger der einen Runde qualifizieren sich jeweils direkt für die nächste Swiss Ice Hockey Cup-Runde.
Die reguläre Spielzeit für alle Swiss Ice Hockey Cup-Spiele beträgt 3 x 20 Spielminuten, wie in der Meisterschaft. Steht ein Spiel nach 60 Spielminuten unentschieden, so folgt in den 1/16- ,1/8-, 1/4- und Halbfinalspielen eine Overtime von 5 Minuten, mit je 4 Feldspielern plus Torhüter ohne vorgängige Eisreinigung.Das Team, welches in der Overtime den nächsten Treffer erzielt, geht als Sieger der Partie vom Eis. Im Finalspiel wird eine Overtime von 20 Minuten, mit je 5 Feldspielern plus Torhüter gespielt.

Das Schöne an der Sache ist, dass es von diesem Wettbewerb auch Livebilder geben wird. Einige Partien wird es sich auf Blick.ch geben (es steht bis jetzt aber nicht geschrieben, wieviele und welche Partien sie zeigen werden).
Auch SRF wird Livebilder zeigen. Mit Sicherheit wird dies der Final sein. Optional kann SRF auch weitere Partien Live ins Programm nehmen.

Und nun zum Eingemachten; welche Partien stehen in Runde 1 (Mittwoch, 1. Oktober) auf dem Programm?

19:00, HC Franches-Montagnes – EHC Biel
19:45, EHC Thun – SC Bern
19:45, EHC Brandis – SC Langenthal
20:00, GCK Lions – ZSC Lions
20:00, EHC Winterthur – EV Zug
20:00, EHC Dübendorf – Kloten Flyers
20:00, HC Biasca – Rapperswil-Jona Lakers
20:00, HC Thurgau – HC Davos
20:00, HC Uni Neuchâtel – HC Fribourg-Gottéron
20:00, HC Ajoie – Genève-Servette HC
20:00, HC La Chaux-de-Fonds – Lausanne HC
20:00, HC Sion-Nendaz 4 Vallées – HC Lugano
20:00, EHC Visp – HC Red Ice
20:00, EHC Burgdorf – EHC Olten
20:15, EHC Wiki-Münsingen – SCL Tigers
20:15, GDT Bellinzona – HC Ambri-Piotta

Am Freitag und am Samstag dann die Runden 8 und 9.
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Kommen wir zur Fomel 1.

Der Tross begibt sich nach Suzuka in Japan und fährt das fünftletzte Rennen der Saison.

Fahrerisch sicher einer der schwierigsten Strecken im Kalender, auch was die Abstimmung angeht. Es gibt lange Vollgaspassagen, aber eben auch Abschnitte wie die “Esses” oder die “Spoon-Corner”. Die 180R war in den letzten Jahren ja mehr eine Gerade mit einem doofen Knick. Aber es gibt in Suzuka viele Ecken, in denen man Fehler machen kann.

In Sachen Setup sucht man den Mittelweg, also nicht zu viel Abtrieb, aber bitte auch nicht zu wenig. Die Reifen leiden schnell, wenn man zu viel rutscht, und die Zeit, die man in den Esses verliert, kann man auf der restlichen Strecke nicht mehr gut machen. Mit der richtigen Abstimmung gibt es mit den Reifen aber wenig Probleme. Auch der Verbrauch hält sich in Suzuka einigermassen in Grenzen, tendiert aber eher dazu, etwas höher zu sein.


Die Sicherheit ist auf der Strecke immer noch gut, auch wenn man merkt, dass sie langsam etwas in die Jahre kommt. Die Chancen auf ein Safety-Car sind gering, dafür kann das Wetter schon mal eine Rolle spielen. Aber entweder regnet es wie verrückt, oder es ist sehr warm. Meistens war Letzteres der Fall

Ein Rennen für Frühsaufsteher. Rennbeginn in Europa ist um 08.00 Uhr morgens. SRF2, ORF und RTL sind aber wie immer Live dabei.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

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