Wochensport 45 – GH’s Einstand

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Viel Fussball steht in in der nächsten Wochen auf dem Programm. Nebst dem normalen Ligabetrieb gehen Champions League und Europe League in die nächste Runde.

Am nächsten Wochenende wird in der Formel 1 das zweitletzte Rennen gefahren.

Natürlich blicken wir auch noch kurz zum Eishockey.

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Beginnen wir mit der Champions League.

Der FC Basel spielt am Dienstag Abend sein Heimspiel gegen Ludogorets aus Bulgarien. Und Basel hat was gut zu mache. Das Hinspiel verlor man mit 1:0. Als man das letzte Mal Ludogorets zu Besuch hatte (in den Playoffs zur Champions League letztes Jahr) gewann man gegen die Bulgaren mit 2:0.

Will man eine Chance auf ein Weiterkommen haben müssen die Bulgaren geschlagen werden. Bei einem Sieg klettert man auf Rang 2, vorausgesetzt Liverpool verliert bei Real Madrid.

Geoffroy Serey Die ist nach seiner Roten Karte am dritten Spieltag gesperrt. Taulant Xhaka wäre bei einer weiteren Gelben Karte für eine Partie gesperrt.
Marcelo Díaz hat seine Sperre von drei Spielen abgesessen und darf wieder mitwirken, nachdem er letzte Saison im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League gegen Valencia CF des Feldes verwiesen worden war.


Auf basler Seiten fehlt weiterhin Marco Streller, der wegen einer Diskushernie ausfällt.

Auf Seiten von Ludogorets ist Minev gesperrt, nachdem er am dritten Spieltag seine dritte gelbe Karte geholt hat.

Natürlich ist SRF2 Live dabei. Sendestart ist um 20.00 Uhr.

Schauen wir noch kurz auf die restlichen Partien vom Dienstag Abend:

Zenit vs. Leverkusen
Benfica vs. Monaco
Dortmund vs. Galatasaray (und der Frage, ob das Motto „Bundesliga Flop, CL Top“ weiterhin gilt)
Real Madrid vs. Liverpool
Juventus vs. Olympiacos
Malmö vs. Atlético
Arsenal vs. Anderlecht

Am Mittwoch gibt es die eine oder andere spannende Partie.

Einerseits wäre da die Partie, die auf SRF2 Live gezeigt wird: Ajax gegen Barcelona.
Das Hinspiel gewann Barcelona mit 3:1.

In der Geschichte der Beiden Clubs hat man erst 2 mal gegeneinander gespielt, und auch das ist nicht lange her.

In der Gruppenphase der Champions League der Saison 13/14 stand man sich ebenfalls gegenüber. Das Hinspiel gewann Barcelona gleich mit 4:0 (Messi mit 3 Treffern). Das Rückspiel in Amsterdam gewann Ajax mit 2:1. Vorher ist man sich in einem Ernstkampf noch nie gegenüber gestanden.

Mehr wer auf der Bayern Schiene läuft schaltet zum ZDF. Die zeigen das bajuwarische Heimspiel gegen die AS Roma.

Bayerns überragender 7:1-Sieg gegen die Roma am 3. Spieltag war der höchste Auswärtserfolg des deutschen Rekordmeisters in seiner Europapokalgeschichte. Und für die Römer war es die höchste Heimniederlage, die sie je international hinnehmen mussten.

Die beiden Teams standen sich in der Saison 1984/85 im Pokal der Pokalsieger erstmals gegenüber. Damals setzten sich die Bayern im Viertelfinale mit 4:1 im Gesamtergebnis durch (2:0 daheim und 2:1 in Rom).
In der Gruppenphase der UEFA Champions League 2010/11 gewannen die Bayern zu Hause mit 2:0, während die Roma im Rückspiel nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 siegte. Damals waren Daniele De Rossi, Francesco Totti und Marco Borriello für die Römer erfolgreich.

Die restlichen Partien vom Mittwoch Abend:

Shakhtar Donetsk vs. BATE
Paris vs. APOEL
Athletic vs. Porto
Sporting vs. Schalke
Manchester City vs. ZSKA Moskau
Maribor vs. Chelsea

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Wir wechseln zur Europe League, die am Donnerstag die nächste Runde austrägt. Und selbstverständlich stehen Schweizer Teams im Einsatz.

Starten wird der FC Zürich um 19.00 Uhr gegen Villareal. Ein Spiel von dem man glaubt, der FCZ könne gewinnen, aber man irgendwie nicht daran glaubt. Vor allem wenn man sich das Hinspiel vor Augen führt, als man 4:1 unter die Räder und nie den Hauch einer Chance hatte.
Die Partie war übrigens Zürichs fünfte Pleite im fünften Spiel gegen einen spanischen Gegner.

Villarreal hat unterdessen in der Europa League seinen neunten Heimsieg in Folge einfahren können; sollten die Spanier ihr verbleibendes Gruppenspiel im El Madrigal gewinnen, stellen sie den Wettbewerbsrekord von zehn Heimsiegen, gehalten von Club Atlético de Madrid und SL Benfica, ein.

Im zweiten Spiel müssen die Berner Young Boys auswärts bei der SSC Napoli ran.

Napoli ist seit sieben Europapokal-Heimspielen ungeschlagen (fünf Siege, zwei Remis), die letzte Pleite gab es 2012/13 in der Runde der letzten 32 der Europa League mit 0:3 gegen den FC Viktoria Plzeň.

Die Young Boys haben ihr einziges Auswärtsspiel in Italien gewonnen, am 8. November 2012 siegten die Berner in der Gruppenphase der UEFA Europa League bei Udinese Calcio mit 3:2.

Napoli hat bisher in vier Anläufen noch jede Gruppenphase in der UEFA Europa League überstanden.

YBs Abwehrspieler Scott Sutter könnte gegen Neapel sein 50. Spiel in einem UEFA-Vereinswettbewerb bestreiten.

Spielbeginn ist um 21.05 Uhr, natürlich bei SRF2.

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Kommen wir zum Ligabetrieb in der Schweiz, der am nächsten Wochenende weitergeht.

Die Runde beginnt mit einem (erstarkten?) FC Luzern, dem Überraschungssieger aus der Partie gegen den FC Zürich. Dumm für Luzern, dass in der selben Runde dem FC Vaduz mit dem Sieg bei YB die ungleich grössere Überraschung gelang.

Mal schauen, ob das wirklich ein Aufbäumen war, oder ob das Feuer bereits wieder erlischt. Gegener ist am Samstag um 17.45 Uhr ist der FC Thun.

Um 20.00 Uhr dann GC gegen den FC St. Gallen. St. Gallen wird es mit einem GC zu tun bekommen, dass spielerisch und moralisch in meinen Augen am Boden ist. Die ganzen Querelen im Hintergrund mal abgesehen, bildet die Mannschaft selber auch keinen Zusammenhalt. Klar, gegen einen FC Basel darf man schon verlieren, aber es ist immer noch die Art und Weise wie man verliert.

So viel ich von Skibbe auch halte, aber der Mann ist bei GC nicht mehr sakrosankt. Wenn sich die Leistungen nicht schnell bessern, sehe ich im Winter eine Entlassung vor Augen.

Am Sonntag um 13.45 Uhr finden 2 Spiele statt.

Einerseits spielt der FC Aarau zu Hause gegen den FC Zürich. Aarau kommt mit einem Unentschieden aus dem Wallis zurück. Zürich wie erwähnt von einer Niederlage zu Hause gegen den FC Luzern. Durch diese Niederlage hat man auch die Tabellenführung wieder verloren. Um den Kontakt auf den FC Basel nicht verlieren muss man schon siegen, Sonst sind es bereits 5 Punkte Rückstand auf Basel (vorausgesetzt, diese gewinnt auswärts gegen Vaduz).

Zweites Spiel um 13.45 Uhr ist eben jenes des FC Basel gegen Vaduz. Hätten die Liechtensteiner nicht in Bern gewonnen, wäre für mich der Sieger dieser Partie schon im vornherein klar gewesen. Jetzt bin ich mir da zwar nicht mehr so sicher. Aber Basel ist trotzdem immer noch der grosse Favorit.

Das Spiel um 16.00 Uhr und somit die Livepartie auf SRF2 ist YB gegen Sion.
Was soll man zu diesem Spiel sagen? Eine Partie bei der die Wogen schon mal hochgehen. Die eine oder andere rote Karte würde mich nicht überraschen.

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Wir kommen zur Bundesliga:

Die Runde (Nummer 10) beginnt am Freitag Abend mit der Partie Hertha Berlin gegen Hannover. Erstere wollen gewinnen, damit sie den Abstand nach Unten vergrössern können. Zweitere möchten gewinnen, damit den Anschluss nach Oben nicht verliert. Es ist die Partie des 13. gegen den 6.

Am Samstag um 15.30 Uhr 5 Spiele mit unter Anderem Frankfurt gegen den FC Bayern. Und bei dieser Partie muss ich immer an folgendes denken (sorry, die Quali ist nicht gerade der Hammer):

Frankfurt gewann die Partie übrigens mit 1:0.

Die restlichen Partien sind:

Leverkusen vs. Mainz
Augsburg vs. Paderborn
Hoffenheim vs. Köln
Freiburg vs. Schalke

Um 18.30 Uhr das Kellerduell zwischen Bremen und Stuttgart (17. gegen 15.).

Am Sonntag um 15.30 Uhr Wolfsburg gegen den HSV und um 17.30 Uhr Dortmund gegen Gladbach.

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Wir kommen zum Eishockey.

Die Liga hat zur Zeit ja ihre obligate Pause für den Deutschland Cup der Nationalmannschaft. Für die einen (z. B. Gottéron) kommt die Pause zu einem günstigen Zeitpunkt. Zenhäusern bekommt jetzt relativ viel Zeit um intensiv mit dem Team arbeiten zu können. Vor allem profitiert er davon, dass der neue Nati-Trainer Glen Hanlon keinen einzigen Fribourger aufgeboten hat.

Fèr die anderen (wie Bern oder Davos) kommt die Pause eher zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bern hat (wettbewerbsübergreiffen) die letzten 9 Spiele allesamt gewonnen. Der HCD ist für mich persönlich weiterhin insofern eine Überraschung, dass man weiterhin so weit oben in der Tabelle steht. Aber ich glaube der Einbruch kommt irgendwann noch.

Jetzt aber zurück zur Nati, die am nächsten Wochenende am Deutschland Cup spielt.

Hanlon hat nicht weniger als 9 neue Spieler ins Aufgebot aufgenommen: Sandro Zurkirchen (HC Ambri-Piotta), Jannik Fischer (Lausanne HC), Lorenz Kienzle (HC Lugano), Ramon Untersander (EHC Biel), Chris Baltisberger (ZSC Lions), Christoph Bertschy (SC Bern), Enzo Corvi (HC Davos), Mike Künzle (ZSC Lions) und Dario Simion (HC Davos).

Hanlon verzichtete dabei bewusst auf alte Haudegen wie Seger oder Plüss vom SCB.

Nach zwei Trainingstagen in Kloten stehen der Nationalmannschaft am Deutschland Cup eine Trainingseinheit und drei Spiele bevor. Die Schweiz trifft im Münchner Olympia-Stadion auf Gastgeber Deutschland, (Freitag, 7. November), Kanada (Samstag, 8. November) und die Slowakei (Sonntag, 9. November). Sport1 überträgt das Spiel gegen Deutschland am Freitag, 7. November 2014, um 20.00 Uhr live im Free-TV. Stand heute wird SRF kein Spiel übertragen.

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Wir kommen zur Formel 1 und zum zweitletzten Rennen der Saison.

Gefahren wird in Brasilien auf dem „Autodromo Jose Carlos Pace“.

Startzeit ist um 17.00 Uhr MEZ.

Die Traditionsstrecke in Sao Paulo ist eigentlich immer die letzte Station im Kalender, aber dieses Jahr muss man sich hinter Abu Dhabi anstellen. Begrüsst wird das nicht gerade, gilt die Strecke in Abu Dhabi doch als etwas seelenlos. Verglichen mit dem sehr rund und eher einfach zufahrenden Kurs in Brasilien mag das stimmen. Sao Paulo hat seine Stärken, vor allem in Infield, wo man dank nach außen hängender Kurven schnell man einen Fehler einbauen kann.


Sao Paulo ist auch immer ein Garant für gute und dramatische Rennen. Was auch mit dem Wetter zu tun hat, da es gerne mal in Strömen regnet, was die Strategie wie üblich über den Haufen wirft. In Sachen Verbrauch liegt die Strecke eher im oberen Bereich, in Sachen Abtrieb eher in der Mitte. Die Bremsen werden in Brasilien nicht allzu sehr gefordert.


Weil die Strecke eng ist, und weil die Auslaufzonen nicht immer die größten sind, kommt es schnell zu Safety-Car Phasen. Ein besonderes Sicherheitsrisiko ist lange Bergaufgerade zu Start/Ziel, die keinerlei Auslaufzonen hat und zu dem auch noch den Boxeneingang beherbergt. Warum man bisher keine andere Lösung gefunden hat, ist ein Rätsel.




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Zum Abschluss noch Motorrad, wo am nächsten Wochenende das letzte Rennen der Saison gefahren wird auf dem Circuito de la Comunitat Valenciana.

Die Startzeiten werden wieder einiges christlicher:

Moto3: 11.00 Uhr
Moto2: 12.20 Uhr
MotoGP: 14.00 Uhr

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Noch kurz eine Randbemerkung zum Tennis. Heute in einer Woche beginnen die World Tour Finals in London. 

Auf Setzliste, Spielplan usw. gehe ich im nächsten Blogpost ein.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut.  

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