Wochensport 52 / 2014 – Boxing Day

Einen schönen guten Tag wünsche ich.

Es geht auf Ende Jahr zu. Was immer so viel heisst, dass sowohl Spengler Cup als auch die 4-Schanzen-Tournee vor der Türe steht.

Und die Fussballfreunde unter uns schauen wie immer auf die britische Insel, wo der Ligabetrieb keine Winterpause kennt.

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Beginnen wir mit dem Spengler Cup, der traditionell immer am 26. Dezember beginnt.

Heuer kommt es zur 88. Auflage des ältesten internationalen Mannschaftsturnier. Und wie jedes Jahr nehmen 6 Mannschaften am Turnier teil. Zur Ausgabe 2014 hat der HCD folgendes Mannschaften eingeladen:

– Medvescak Zagreb (KHL)
– HC Salavat Yulaev Ufa (KHL)
– Jokerit Helsinki
– Servette Genf
– Team Canada (Titelverteidiger)

Waren vorher alle Mannschaften in der selben Gruppe in der jeder gegen jeder gespielt hat (die beiden Gruppenersten spielten dann in einem Final gegeneinander), hat man ab 2010 den Modus so geändert, dass man bis zum vorletzten Tag des Tuniers (also dem 30. Dezember) eine gewisse Spannung hochhalten kann.
Das Tunier wurde um eine sechste Mannschaft erweitert. Die Teams werden in zwei Gruppen à drei Mannschaften aufgeteilt. Nach der Vorrunde sind die Gruppenersten für das Halbfinale qualifiziert, die Mannschaften auf den Plätzen zwei und drei spielen über Kreuz die weiteren Halbfinalisten aus.

Hier der genaue Spielplan (.pdf)

Natürlich ist das Schweizer Fernsehen im Landwassertal zugegen. Face-off ist jeweils um 15.00 Uhr und um 20.00 Uhr und alle Spiele werden Live übertragen. Der Final dann am 31. Dezember traditionell um 12.00 Uhr Mittags.

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Wir kommen zum Fussball und somit zum Ligabetrieb in England.

Der 26. Dezember ist im anglo-amerikanischen Sprachraum der Boxing Day. Wörtlich übersetzt heisst er etwa der Geschenkschachtel-Tag, weil an diesem Tag die Bediensteten von ihren Arbeitnehmern Geschenke erhielten (was allerdings nicht mit der Bescherung an Weihnachten zu verwechseln ist).

In England, Wales, Schottland und Nordirland gehört der Boxing Day traditionell den Lokalderbys im Fußball und Rugby sowie namhaften Pferderennen. Die Premier League spielt dann ebenfalls und läutet eine englische Woche ein (am nächsten Wochenende ist wieder ein Spieltag).
Wobei, ich muss mir eigentlich gleich selbst wieder widersprechen. Mit den Derbys hat man es in diesem Jahr nicht ganz so genau genommen. Die einzigen Derbys die am Boxing Day vonstatten gehten sind Arsenal gegen die Queens Park Rangers um 18.30 Uhr und Chelsea gegen West Ham um 13.45 Uhr. Bei allen anderen Spielen sind die Kontrahenten zu weit weg um noch von einem Derby sprechen zu können. 

Schauen wir also auf den Spielplan:

Chelsea vs. West Ham (#1 gegen #4)
Burnley vs. Liverpool (#18 gegen #10)
Crystal Palace vs. Southampton (#17 gegen #5)
Everton vs. Stoke (#11 gegen #13)
Leicester vs. Tottenham (#20 gegen #7)
Manchster United vs. Newcastle (#3 gegen #9)
Sunderland vs. Hull (#14 gegen #19)
Swansea vs. Aston Villa (#8 gegen #12)
West Brom vs. Man City (#15 gegen #2)
Arsenal vs. QPR (#6 gegen #16).

Man sieht es ist also vor allem die Partie zwischen Chelsea und West Ham, die erhöhte Aufmerksamkeit geniesst.

Alle anderen Partie haben mehr oder weniger klare Favoriten.

Wie immer wird es schwierig im TV Bilder davon zu bekommen. Was aber auch nicht weiter schlimm ist, da sich der Boxing Day hervorragend dazu eignet, sich einen Tag lang in ein Pub zu setzen und sich vom Fussball berieseln zu lassen.

Wer den Teleclub hat kann auf Kanal 1 zuerst das Spiel von Manchester United und danach das Spiel von Arsenal schauen.

Wer von englischen Fussball und Derbys noch nicht genug haben sollte, dem empfehle ich dann West Ham gegen Arsenal am Sonntag Nachmittag um 16.00 Uhr.

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Ach und apropos Boxing Day. Gibt’s zwar nix im TV zu sehen, aber wer’s mit dem Boxen hat, soll sich am 26. nach Bern begeben zum mittlerweile traditionellen Boxing Day im Kursaal.

Das Programm, so wie ich es jetzt überblicken kann, scheint gar nicht mal so schlecht zu sein.

Ergun Mersin, ein Mann des Schwergewichts mit zur Zeit 11 Siegen bei 11 Kämpfen, wurde von der WBC für den Kampf um den vakanten Titel der Youth-WM selektioniert. Daher bekommt dieser Kampf eine Note, die über die Landesgrenzen hinaus strahlt.

Und da etwas Lokalkolorit nicht schaden kann, steigt am späteren Abend der Berner Alain Chervet in den Ring. Das Leichtgewicht bekommt es mit dem Bulgaren Yordan Vasilev zu tun. Er hat über 5 Mal mehr Kämpfe bestritten als der Berner. Er hat von den 56 Kämpfen aber auch deren 38 verloren. Chervet kommt mit einer Erfahurng von erst 10 Kämpfen, hat aber noch keinen verloren (2 Remis).

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Ende Jahr heisst auch Skispringen sprich 4-Schanzen-Tournee.

Heuer kommt es zur Ausgabe Nummer 63. Und wenn ich mir die Vorberichte zu der Veranstaltung so lese, bin ich mir nicht sicher, ob auch übehaupt überall gesprungen kann, da man unter dem akuten Schneemangel leidet. Vor allem in Oberstdorf und Innsbruck soll die Lage akut sein.

Nichts desto trotz, unserein ist ja Optimist und geht daher davon aus, dass alle Springen stattfinden werden.

Wie immer gewinnt Jener die Tournee, der nach den 4 Springen am meisten Punkte hat. Gleichzeitig werden alle 4 Springen für die Weltcup-Saison gewertet. 

Es beginnt am 27. und 28. Dezember mit dem Springen im deutschen Oberstdorf auf der Schattenbergschanze. 

Es geht weiter auf der grossen Olympiaschanze in Garmisch-Pattenkirchen am 31. Dezember und am 1. Januar, dem sogenannten Neujahrsspringen. 

Drittes Springen in Innsbruck am 3. und 4. Januar auf der Bergiselschanze. Das Vierte dann am 5. und am 6. Januar auf der Paul-Ausserleitner-Schanze.

Simon Ammann versucht noch immer diesen Titel zu gewinnen. Nach seinem dritten Rang 2006/07, zwei zweiten Rängen 08/09 und 10/11 und wieder einem dritten bei der letzten Austragung stehen auch heuer die Chancen nicht gerade schlecht. 

Zumindest hat er sich mit seinem Podestplatz am letzten Wochenende in Engelberg wieder in das Bewusstsein gesprungen, auch wenn die Konkurrenz nicht gerade hochkarätig war. Aber wenn er das richtige Gefühl für die Schanze bekommt und in guter Stimmung ist, ist mit ihm jederzeit zu rechnen. 

Live gibt’s die Show natürlich überall zu sehen. SRF, ORF und die deutschen öffentlichen Rechtlichen sind wie immer vor Ort. 

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Nochmals kurz zurück zum Eishockey.

Jahresende bedeutet auch immer U20-Weltmeisterschaft.

Die Schweiz ist in einer Gruppe mit Schweden, Russland, Tschechien und Dänemark. 
(andere Gruppe: Finnland, Kanada, USA, Slowakei, Deutschland).

Nach den Gruppenspielen – jede Mannschaft bestreitet vier davon – der Vorrunde qualifizieren sich die vier Erstplatzierten jeder Gruppe für das Viertelfinale, das dann ebenso wie die weiteren Runden im KO-System ausgetragen wird. Die Fünften der Gruppenspiele bestreiten eine Relegation nach dem Modus Best-of-Three und ermitteln dabei den Absteiger in die Division I, Gruppe A.


Gespielt wird in Toronto und in Montreal. 

Um davon Live-Bilder zu sehen, ist man entweder mit Vorteil in Kanada oder den USA, oder man schaut sich nach einem Stream um. 

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Ich wünsche frohe Festtage und mit Euren Familen ein paar besinnliche Tage. 

Wir sehen uns wieder kurz vor Sylvester wieder. 


Wochensport 51 – ruhige Woche irgendwie….

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Der Titel sagt es bereits, es steht uns eine ruhige Woche bevor. Gut erstaunt auch nicht. Es geht gegen Ende Jahr zu. Was aber noch lange nicht heisst, dass es ein langweiliger Jahresausklang geben wird (4Schanzen-Tournee, Spengler Cup, Darts WM).

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Beginnen wir aber zuerst mit dem Pflichtprogramm und kommen zum Fussball.

Morgen Mittag ab 12.00 Uhr finden die Auslosungen für die Champions League und die Europe League statt.

Beginnen wir aber mit der Champions League.

Bei der Auslosung gibt 2 Töpfe. Topf 1 besteht aus allen Gruppensiegern, Topf 2 aus allen Gruppenweiten.

Die Gruppensieger sind gesetzt und starten im Achtelfinale am 17./18. und 24./25. Februar auswärts. Die Rückspiele am 10./11. und 17./18. März bestreiten sie dann zuhause.


Der FC Basel könnte hierbei auf folgende Mannschaften stossen: Atlético, Monaco, Dortmund, Bayern, Barcelona, Chelsea und Porto.

Schauen wir noch kurz bei der Europe League vorbei:

Da geht es ja mit einer Gruppenphase weiter und die Auslosung geht folgendermassen von statten:

– Die zwölf Gruppensieger und die vier besten Drittplatzierten der Champions League sind gesetzt.
– Sie werden den zwölf Gruppenzweiten und den übrigen vier Drittplatzierten der UEFA Champions League zugelost.
– Keine Mannschaft kann auf einen Gruppengegner oder eine Mannschaft aus dem gleichen Verband treffen.
– Auch Mannschaften aus Russland und der Ukraine können einander nicht zugelost werden.

Auslosung morgen ab 13.00 Uhr.

Beide Auslosungen gibt es live auf Uefa.com.

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Bleiben wir beim Fussball und schauen im nördlichen Kanton vorbei, die kurz vor Weihnachten noch eine englische Woche einschiebt.

Teil 1 der englischen Woche geht am Dienstag und am Mittwoch über die Bühne und auf dem Menu-Plan steht nichts was mich vom Hocker hauen würde. Höchstens man hat ein Faible für Abstiegsduelle (aka Not gegen Elend mit HSV gegen Schalke) oder man redet sich eine Partie zum Spitzenspiel schön (Hoffenheim vs. Leverkusen).

Zugegeben, der letzte Spieltag in diesem Jahr (Runde 17) kommt nicht gerade viel besser daher. Wer aber eine Partie schauen will wo garantiert viel Zunder und Emotionen drin sein werden schaut sich am besten Werder Bremen gegen Borussia Dortmund am Samstag Nachmittag um 15.30 Uhr an.

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Der englische Fussball braucht keine englische Woche, da er bekanntlich über Weihnachten und Neujahr keine Pause macht und weiterspielt.

Daher findet die nächste Runde auch am nächsten Wochenende statt.

Spitzenspiele gesucht? Wird zumindest am Samstag eher ein bisschen schwierig. Viel Schmalspurkost dabei. Interessanter wirds da schon am Sonntag wenn Liverpool und Arsenal die Klingen kreuzen. Arsenal, das wieder drauf und dran ist trotz guter Mannschaft die Saison hinzu schmeissen, weil das Stichwort Konstanz offenbar in einigen Wörterbüchern noch nicht aufgenommen wurde.

Bei Liverpool, das in der Tabelle nur auf Rang 9 fungiert, ist man sich noch nicht sicher inwiefern das Ausscheiden aus der Champions League gegen Basel die Mannschaft getroffen hat. Es würde nicht überraschen wenn die Reds jetzt noch unsicherer auf dem Platz rumrennen, als sie es eigentlich eh schon tun.

Spielbeginn ist übrigens am Sonntag um 17.00 Uhr (Schweizer Zeit), am besten im Pub ihres Vertrauens.

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Wir kommen zum Eishockey, wo diese Woche der Ligabetrieb ruht und erst übernächster Woche weitergeht.

Ganz ohne geht’s dann aber doch nicht. Denn am Montag Abend werden die Viertelfinals des Schweizer Cups ausgespielt.

Von grösserem Interesse dürfte vor allem das Berner Derby Langnau gegen den SCB sein. Der NLB Tabellenführer gegen den derzeitigen Zweiten der NLA. Beide Teams gehen mit gestärkter Brust in die Partie. Lagnau ist mit 20 Punkten Vorsprung souveräner Tabellenführer. Nimmt man noch den Heimvorteil hinzu neige ich dazu Langnau einen leichten Vorteil zu geben. Vor allem wenn man noch die Verletztenliste des SCB berücksichtigt, auf der eine ganze Reihe Verteidiger stehen.

Ebenfalls von grösserem Interesse dürfte Visp gegen den ZSC sein. Vierter der NLB gegen den dritten der NLA. Der Z wird es tunlichst vermeiden die Visper zu unterschätzen, habe sie doch im Achtelfinal zu Hause den HCD mit 4:2 aus dem Cup geworfen. Allerdings glaube ich nicht, dass der ZSC ebenfalls so blutleer und emotionslos agieren wird wie seinerzeit der HCD. Ich vergebe die Favoritenrolle dem ZSC weil er insgesamt die stäkere Mannschaft stellt. Aber eine klare Sache wird es nicht.

Spiel 3 ist Ambri gegen die Kloten Flyers, oder der Kampf zweier Sorgenkinder. Ambri ist zur Zeit nur zweitletzter. Kloten kommt irgendwie auch nicht vom Flecht und steht auf Rang 8. Letzten Freitag hat man sich zu Hause vom SCB abschlachten lassen.
Ich bleibe weiterhin dabei: Fige Hollenstein wird nicht mehr lange Trainer in Kloten bleiben. Da wird ihm auch eine allfällige Halbfinal-Qualifikation nichts nützen. Ich sehe hier Ambri vorne.

Letzte Partie und in meinen Augen auch die Uninteressanteste: Genf gegen Rappi. Nummer 5 gegen Nummer 12. Hier fällt mir eigentlich gar nichts ein was ich schreiben könnte. Daher nur soviel: Genf klarer Favorit.

Bis auf die Letzte werden alle Partie Live auf Blick.ch gestreamt.

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Mitte Dezember heisst aber nicht nur, dass das Jahr langsam aber sicher zu Ende geht und das Sportgramm etwas dünner wird. Mitte Dezember heisst vor allem, dass die Darts-WM beginnt.

Gespielt wird seit Jahren im ehrwürdigen Alexandra Palace (oder auch nur „Ally Pally“ genannt) in London. Und wie jedes Jahre, dauert das Tunier über Sylvester hinaus.

Titelverteidiger ist der Holländer Michael van Gerwesen, der im Final den Schotten Peter Wright mit 7:4 geschlagen hat.

Stimmungsmässig ist es sicherlich die beste Veranstaltung, die der Darts-Kalender so zu bieten hat. Man gönne sich hier eine kleine Prise:

Apropos Barney; er ist bisher für den besten Final verantwortlich, den ich bisher bei einer WM gesehen habe. 2007 hat er sich im Final mit Phil „The Power“ Taylor (DER grosse Dominator im Darts gemessen). Beim Stand von 6:6 musste der Sudden Death her. Aber man sehe selbst:

(Eigentlich wollte ich dieses Video verlinken. Ging aber irgendwie nicht). 
Für den deutschsprachigen Raum ist Sport1 der Haussender für die Live-Übertragungen. Knapp 70 Stunden wird man heuer Live aus London senden.
Am Donnerstag den 1. Januar beginnen die Viertelfinals. Halbfinale am 3. Januar, Finale am 4. Januar ab 21.45 Uhr. 
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Das soll’s von mir gewesen sein.
Setzt Euch hin und schaut’s. 

Wochensport 50 / 2014 – Floorball as it’s best

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Nach 1 Woche Pause kommt in dieser Woche mal wieder ein neuer Wochensport. Nebst den Klassikern wie Fussball und Eishockey gehe ich noch auf die Unihockey-WM in Schweden ein.

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Und zum Unihockey komme ich gleich als erstes.

Am letzten Freitag war der Startschuss zur insgesamt 10. Weltmeisterschaft der Herren und sie findet heuer im schwedischen Göteborg statt.

Gespielt wird im Scandinavium (12’044 Plätze, Vor- und Finalrunde) und der Liseberghalle (1’800 Plätze, Vorrunde und Platzierungsspiele) statt.


Auf diese WM hin wurde auch der Qualifikationsmodus geändert. Bis anhin waren die besten 5 Teams der letzten Weltmeisterschaft automatisch für die nächste qualifiziert. Seit dieser WM war nur der Gastgeber automatisch qualifiziert.

Auch der Modus innerhalb der Weltmeisterschaft wurde geändert. Man erhofft sich dadurch bereits in der Vorrunde ausgeglichenere und spannendere Spiele.

Es wird in vier Gruppen à vier Teams gespielt. In Gruppe A und B spielen hierbei die acht in der Weltrangliste am besten platzierten Teilnehmer, in den Gruppen C und D die restlichen Teams.
Die beiden Erstplatzierten der Gruppen A und B qualifizieren sich nach der Gruppenphase direkt für das Viertelfinale, die Dritt- und Viertplatzierten spielen eine Playoff-Runde gegen die beiden Erstplatzierten der Gruppen C und D. Die Sieger dieser Playoff-Runde qualifizieren sich ebenfalls für das Viertelfinale.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wer da alles so teilnimmt:

Mit 11 Teams kommen die meisten Nationen aus Europa: Schweden, Finnland, Russland, die Schweiz, Estland, Slowakei, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Lettland.

2 Teams aus Amerika: USA und Kanada und 3 Teams aus Asien: Australien, Japan, Südkorea.

Die Schweiz ist zusammen mit Norwegen, Tschechien und Estland in der Gruppe. Der stärkste Konkurrent in der Gruppe ist Tschechien. Estland hat man bereits in der Qualifikation 9:4 geschlagen.

Der internationale Verband hat schon vor ein paar Jahren damit begonnen die Spiele allesamt Live auf Youtube zu zeigen. Hierfür gibt es dieses Jahr 2 Kanäle:

Kanal 1 Kanal 2 Den Spielplan gibt’s hier

Medaillenchancen? Natürlich! Die Schweiz gehört immer zu den Aspiranten auf eine Medaille. Allerdings sind diesen einige Grenzen gesetzt. Schweden und Finnland sind kaum zu schlagen und dürfte sich daher im Finale gegenüber stehen.

Die Schweiz dürfte sich dann gegen Tschechien um Bronze streiten.

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Wir kommen zum Fussball und somit zur Champions League und zur Europe League:

Die Partie mit dem Vorzeichen „spannend“ dürfte wohl Liverpool gegen Basel am Dienstag Abend sein. Basel zur Zeit auf Rang 2 in der Tabelle mit 6 Punkte, genau vor Liverpool mit 4 Punkten.

Real spielt zu Hause gegen Ludogorets und ist mit 15 Punkten schon längst durch. Ein lockeres Auslaufen wird aber in Madrid nicht zu erwarten sein (für sowas hat das Real-Publikum zu höhe Ansprüche).

Sprich: Da man davon ausgehen kann, dass Real sein Spiel gewinnt, reicht dem FC Basel 1 Punkt aus der Partie am Dienstag. Verliert man dürfte es wohl in der Europe League weitergehen.

Liverpools Heimbilanz gegen Schweizer Teams übrigens: 3 Siege, 2 Remis und keine Niederlage.

Die Vorzeichen für ein Unentschieden stehen übrigens gar nicht mal so schlecht. Die beiden Trainer Sosa und Rodgers sind sich in der Vergangenheit schon 2 Mal gegenüber gestanden. Beide Spiele endeten 0:0.

Liverpools letztes Heimspiel gegen den FC Basel endete 1:1: Nachdem Baros die Roten in Führung gebracht hat, glich Rossi für den FCB in der 43. Minute wieder aus.

Spielbeginn wie immer um 20.45 Uhr. SRF2 ist ebenfalls dabei.

Unter dem Stichwort „offene Rechnung“ ist die Livepartie von SRF2 von Mittwoch Abend PSG gegen den FC Barcelona.

PSG gewann im Hinspiel mit 3:2. Beide Teams sind in der Tabelle bereits längst durch; die PSG mit 13, Barca mit 12 Punkten. Barca will und muss somit gewinnen, wenn sie am Ende in der Gruppe ganz oben stehen wollen.

Auf Seiten Barcas sind Dani Alves und Rafinha gesperrt. Die Verletztenliste bei den Franzosen ist da um einiges länger: Unter anderem fehlen Vermaelen, Douchez, Thiago Motta und Thiago Silva.

Wer’s eher so mit dem FC Bayern München hat, der am Mittwoch Abend auf ZSKA Moskau trifft, der schalte beim ZDF ein.

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Wir bleiben beim Fussball und kommen zur Europe League, die wie immer am Donnerstag über die Bühne geht.

Der Schweizer Abend beginnt dieses Mal mit dem FC Zürich bei seinem Gastspiel bei Mönchengladbach um 19.00 Uhr.

Im Hinspiel ging man mit einem 1:1 wieder nach Hause. Nachdem Etoundi den FCZ in der 23. Minute in Führung gebracht hat, brauchte Gladbach nur 2 Minuten um durch Nordtveit wieder auszugleichen.

Gewinnen müssen eigentlich beide Mannschaften. Davon ausgehend, dass Villareal seine Partie bei Apollon wohl gewinnen wird, muss Gladbach gewinnen wenn sie in der Tabelle vorne bleiben wollen. Der FCZ hingegen muss gewinnen wenn sie weiter kommen wollen (ebenfalls davon ausgehend, dass Villareal gewinnt).

Spannung dürfte also garantiert sein. Auch wenn ich Gladbach klar vorne sehe.

Gute 2 Stunden später erfolgt der Wechsel ins Wankdorf Stadion, wo die Ausgangslage etwa die genau gleiche ist.

YB trifft zu Hause auf Sparta Prag, die SSC Napoli bekommt es zu Hause mit Slovan Bratislava zu tun.

Wenn ich die Tabelle richtig lese, ist Napoli sicher durch, da sie von Sparta (bei Punktgleichheit) aufgrund der Direktpartien nicht überholt werden können. YB muss sein Spiel gewinnen um zumindest Rang 2 holen zu können. Der bestmögliche Fall für YB wäre demnach wenn sie ihr Spiel gewinnen und Napoli verliert oder unentschieden spielt.

Beide Spiele natürlich Live auf SRF2 aber 19.00 Uhr.

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Kommen wir zum Eishockey wo am nächsten Wochenende 2 Runden ausgespielt werden.

Schauen wir aber zuerst auf die Tabelle:

Die oben abgebildete Tabelle berücksichtigt nicht die Spiele von heute Sonntag.

Man sieht, dass vor allem vorne Davos, die Lions und der SCB langsam aber sicher davon ziehen.
Es folgt ein „kurzes“ Mittelfeld mit Lugano, Servette und Zug. Danach der „Strichkampf“, der von Lausanne bis zu Ambri reicht. Nur die Lakers sind bereits abgeschlagen und dürften sich bereits jetzt mit den Play-outs befassen.

Dass Davos und die Lions weit vorne sind, durfte mehr oder weniger erwartet werden. Aber vor allem bei den Davosern frage ich mich schon, wie lange sie diese „Pace“ halten können. Auch wenn Ihnen jedes Jahr (nach dem Spengler Cup) ein Einbrechen vorausgesagt wird und es dann doch nicht kommt, bin ich der Meinung, dass der Januar für den HCD schwierig werden wird.

Der Z und der SCB spielen weiterhin souveränes Eishockey. Man überzeugt zwar nicht immer, gewinnt seine Spiele aber doch.

Meine grösste Unsicherheit gilt dem HC Lugano. Sie sind für mich zu sehr von Ihren beiden Schweden Petterssen und Klasen abhängig. Da muss irgendwann ein Einbruch folgen. Und wenn es erst in den Play-offs ist.

Richtig interessant wird’s aber am Strich. Mit Fribourg und Kloten mischen da 2 Teams mit, die man eigentlich nicht in dieser Region der Tabelle erwarten durfte. Fribourg hat bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Meiner Meinung nach zu einem guten Zeitpunkt. Ich zweifle nicht an einer Play-off-Teilnahme von Gottéron. Bei Kloten sehe ich da schon grössere Fragezeichen. Offensiv mit einem gewissen Potential ausgestattet ist vor allem die Defensive die grosse Schwäche der Flughafenstädter. Und wie lange Fige Hollenstein noch an der Bande werkeln darf ist dann noch eine andere Frage. Ich würde meine Finger jetzt nicht ins Feuer legen, dass er bei einer allfälligen Qualifikation für die Play-offs noch an der Bande stehen wird und nicht bereits sein Nachfolger.

Somit kurz einen Blick auf die nächsten Runden, die am nächsten Wochenende gespielt werden (30 und 31):

Spiele, die einem von Hocker hauen würden sind jetzt nicht darunter. Am Freitag gibt’s das Derby zwischen Fribourg und Lausanne. Eine weitere Partie mit gesteigertem Interesse dürfte Bern gegen Servette am Samstag Abend sein.

Am Sonntag spielt der ZSC sein Heimspiel gegen den HCD aus (schon wieder….).

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.