Wochensport 50 / 2014 – Floorball as it’s best

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Nach 1 Woche Pause kommt in dieser Woche mal wieder ein neuer Wochensport. Nebst den Klassikern wie Fussball und Eishockey gehe ich noch auf die Unihockey-WM in Schweden ein.

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Und zum Unihockey komme ich gleich als erstes.

Am letzten Freitag war der Startschuss zur insgesamt 10. Weltmeisterschaft der Herren und sie findet heuer im schwedischen Göteborg statt.

Gespielt wird im Scandinavium (12’044 Plätze, Vor- und Finalrunde) und der Liseberghalle (1’800 Plätze, Vorrunde und Platzierungsspiele) statt.


Auf diese WM hin wurde auch der Qualifikationsmodus geändert. Bis anhin waren die besten 5 Teams der letzten Weltmeisterschaft automatisch für die nächste qualifiziert. Seit dieser WM war nur der Gastgeber automatisch qualifiziert.

Auch der Modus innerhalb der Weltmeisterschaft wurde geändert. Man erhofft sich dadurch bereits in der Vorrunde ausgeglichenere und spannendere Spiele.

Es wird in vier Gruppen à vier Teams gespielt. In Gruppe A und B spielen hierbei die acht in der Weltrangliste am besten platzierten Teilnehmer, in den Gruppen C und D die restlichen Teams.
Die beiden Erstplatzierten der Gruppen A und B qualifizieren sich nach der Gruppenphase direkt für das Viertelfinale, die Dritt- und Viertplatzierten spielen eine Playoff-Runde gegen die beiden Erstplatzierten der Gruppen C und D. Die Sieger dieser Playoff-Runde qualifizieren sich ebenfalls für das Viertelfinale.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wer da alles so teilnimmt:

Mit 11 Teams kommen die meisten Nationen aus Europa: Schweden, Finnland, Russland, die Schweiz, Estland, Slowakei, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Lettland.

2 Teams aus Amerika: USA und Kanada und 3 Teams aus Asien: Australien, Japan, Südkorea.

Die Schweiz ist zusammen mit Norwegen, Tschechien und Estland in der Gruppe. Der stärkste Konkurrent in der Gruppe ist Tschechien. Estland hat man bereits in der Qualifikation 9:4 geschlagen.

Der internationale Verband hat schon vor ein paar Jahren damit begonnen die Spiele allesamt Live auf Youtube zu zeigen. Hierfür gibt es dieses Jahr 2 Kanäle:

Kanal 1 Kanal 2 Den Spielplan gibt’s hier

Medaillenchancen? Natürlich! Die Schweiz gehört immer zu den Aspiranten auf eine Medaille. Allerdings sind diesen einige Grenzen gesetzt. Schweden und Finnland sind kaum zu schlagen und dürfte sich daher im Finale gegenüber stehen.

Die Schweiz dürfte sich dann gegen Tschechien um Bronze streiten.

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Wir kommen zum Fussball und somit zur Champions League und zur Europe League:

Die Partie mit dem Vorzeichen „spannend“ dürfte wohl Liverpool gegen Basel am Dienstag Abend sein. Basel zur Zeit auf Rang 2 in der Tabelle mit 6 Punkte, genau vor Liverpool mit 4 Punkten.

Real spielt zu Hause gegen Ludogorets und ist mit 15 Punkten schon längst durch. Ein lockeres Auslaufen wird aber in Madrid nicht zu erwarten sein (für sowas hat das Real-Publikum zu höhe Ansprüche).

Sprich: Da man davon ausgehen kann, dass Real sein Spiel gewinnt, reicht dem FC Basel 1 Punkt aus der Partie am Dienstag. Verliert man dürfte es wohl in der Europe League weitergehen.

Liverpools Heimbilanz gegen Schweizer Teams übrigens: 3 Siege, 2 Remis und keine Niederlage.

Die Vorzeichen für ein Unentschieden stehen übrigens gar nicht mal so schlecht. Die beiden Trainer Sosa und Rodgers sind sich in der Vergangenheit schon 2 Mal gegenüber gestanden. Beide Spiele endeten 0:0.

Liverpools letztes Heimspiel gegen den FC Basel endete 1:1: Nachdem Baros die Roten in Führung gebracht hat, glich Rossi für den FCB in der 43. Minute wieder aus.

Spielbeginn wie immer um 20.45 Uhr. SRF2 ist ebenfalls dabei.

Unter dem Stichwort „offene Rechnung“ ist die Livepartie von SRF2 von Mittwoch Abend PSG gegen den FC Barcelona.

PSG gewann im Hinspiel mit 3:2. Beide Teams sind in der Tabelle bereits längst durch; die PSG mit 13, Barca mit 12 Punkten. Barca will und muss somit gewinnen, wenn sie am Ende in der Gruppe ganz oben stehen wollen.

Auf Seiten Barcas sind Dani Alves und Rafinha gesperrt. Die Verletztenliste bei den Franzosen ist da um einiges länger: Unter anderem fehlen Vermaelen, Douchez, Thiago Motta und Thiago Silva.

Wer’s eher so mit dem FC Bayern München hat, der am Mittwoch Abend auf ZSKA Moskau trifft, der schalte beim ZDF ein.

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Wir bleiben beim Fussball und kommen zur Europe League, die wie immer am Donnerstag über die Bühne geht.

Der Schweizer Abend beginnt dieses Mal mit dem FC Zürich bei seinem Gastspiel bei Mönchengladbach um 19.00 Uhr.

Im Hinspiel ging man mit einem 1:1 wieder nach Hause. Nachdem Etoundi den FCZ in der 23. Minute in Führung gebracht hat, brauchte Gladbach nur 2 Minuten um durch Nordtveit wieder auszugleichen.

Gewinnen müssen eigentlich beide Mannschaften. Davon ausgehend, dass Villareal seine Partie bei Apollon wohl gewinnen wird, muss Gladbach gewinnen wenn sie in der Tabelle vorne bleiben wollen. Der FCZ hingegen muss gewinnen wenn sie weiter kommen wollen (ebenfalls davon ausgehend, dass Villareal gewinnt).

Spannung dürfte also garantiert sein. Auch wenn ich Gladbach klar vorne sehe.

Gute 2 Stunden später erfolgt der Wechsel ins Wankdorf Stadion, wo die Ausgangslage etwa die genau gleiche ist.

YB trifft zu Hause auf Sparta Prag, die SSC Napoli bekommt es zu Hause mit Slovan Bratislava zu tun.

Wenn ich die Tabelle richtig lese, ist Napoli sicher durch, da sie von Sparta (bei Punktgleichheit) aufgrund der Direktpartien nicht überholt werden können. YB muss sein Spiel gewinnen um zumindest Rang 2 holen zu können. Der bestmögliche Fall für YB wäre demnach wenn sie ihr Spiel gewinnen und Napoli verliert oder unentschieden spielt.

Beide Spiele natürlich Live auf SRF2 aber 19.00 Uhr.

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Kommen wir zum Eishockey wo am nächsten Wochenende 2 Runden ausgespielt werden.

Schauen wir aber zuerst auf die Tabelle:

Die oben abgebildete Tabelle berücksichtigt nicht die Spiele von heute Sonntag.

Man sieht, dass vor allem vorne Davos, die Lions und der SCB langsam aber sicher davon ziehen.
Es folgt ein „kurzes“ Mittelfeld mit Lugano, Servette und Zug. Danach der „Strichkampf“, der von Lausanne bis zu Ambri reicht. Nur die Lakers sind bereits abgeschlagen und dürften sich bereits jetzt mit den Play-outs befassen.

Dass Davos und die Lions weit vorne sind, durfte mehr oder weniger erwartet werden. Aber vor allem bei den Davosern frage ich mich schon, wie lange sie diese „Pace“ halten können. Auch wenn Ihnen jedes Jahr (nach dem Spengler Cup) ein Einbrechen vorausgesagt wird und es dann doch nicht kommt, bin ich der Meinung, dass der Januar für den HCD schwierig werden wird.

Der Z und der SCB spielen weiterhin souveränes Eishockey. Man überzeugt zwar nicht immer, gewinnt seine Spiele aber doch.

Meine grösste Unsicherheit gilt dem HC Lugano. Sie sind für mich zu sehr von Ihren beiden Schweden Petterssen und Klasen abhängig. Da muss irgendwann ein Einbruch folgen. Und wenn es erst in den Play-offs ist.

Richtig interessant wird’s aber am Strich. Mit Fribourg und Kloten mischen da 2 Teams mit, die man eigentlich nicht in dieser Region der Tabelle erwarten durfte. Fribourg hat bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Meiner Meinung nach zu einem guten Zeitpunkt. Ich zweifle nicht an einer Play-off-Teilnahme von Gottéron. Bei Kloten sehe ich da schon grössere Fragezeichen. Offensiv mit einem gewissen Potential ausgestattet ist vor allem die Defensive die grosse Schwäche der Flughafenstädter. Und wie lange Fige Hollenstein noch an der Bande werkeln darf ist dann noch eine andere Frage. Ich würde meine Finger jetzt nicht ins Feuer legen, dass er bei einer allfälligen Qualifikation für die Play-offs noch an der Bande stehen wird und nicht bereits sein Nachfolger.

Somit kurz einen Blick auf die nächsten Runden, die am nächsten Wochenende gespielt werden (30 und 31):

Spiele, die einem von Hocker hauen würden sind jetzt nicht darunter. Am Freitag gibt’s das Derby zwischen Fribourg und Lausanne. Eine weitere Partie mit gesteigertem Interesse dürfte Bern gegen Servette am Samstag Abend sein.

Am Sonntag spielt der ZSC sein Heimspiel gegen den HCD aus (schon wieder….).

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

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