Wochensport 09 / 2015 – Fünfte Jahreszeit und so….

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Die Woche steht vor allem im Zeichen des Beginns der Playoffs im Eishockey vom nächstem Samstag.
Daneben gibt’s die zweite Welle an Champions League Spielen am Dienstag und Mittwoch. Zudem stehen die Rückspiele in der Europe League auf dem Programm.

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Starten wir gleich mit dem Eishockey und somit mit dem Beginn der fünften Jahreszeit.

Die ZSC Lions, Genf, Lausanne und Biel können von ihren Rängen nicht mehr verdrängt werden.
Bei den restlichen Teams (Bern, Lugano, Zug und Davos) kann es noch zu Verschiebungen in der Tabelle kommen.

Bern trifft auswärts auf den EHC Biel. Lugano muss zu den ZSC Lions und sinnigerweise spielen Davos und Zug gegeneinander. Entsprechend hat der Sieger der Partie den Heimvorteil in den Playoffs (die aber nicht gezwungenermassen gegeneinander sein muss).

Spekulieren wir also ein bisschen.

ZSC vs. Biel:
Der ZSC geht als klarer Favorit in diese Serie. Alles andere als ein 4:0 oder 4:1 würde mich überraschen.

Bern vs. Lausanne
Trotz einer kleinen Miniserie glaube ich, dass Bern diesen einen Punkt in Biel holen wird. Entsprechend wird der Gegner der Berner Lausanne sein. Nicht gerade ein Traumlos aus Sicht der Berner. Von den 4 Spielen, die man gegeneinander ausgetragen hat, hat Lausanne deren 3 gewonnen. Bern bekundet gerade daher viel Mühe mit Lausanne weil Heinz Ehlers ein sehr defensives Team auf das Eis schickt. Eine Serie, die in meinen Augen gut und gerne über 6 (vielleicht sogar 7) Spiele gehen kann.

Lugano vs. Genf
Da ich jetzt mal davon ausgehe, dass Lugano bei den ZSC Lions gewinnen wird, wird Lugano somit Dritter und wird daher auf Servette Genf treffen.
Ich bin mir nicht so sicher, wie knapp diese Serie werden wird. Lugano führt mittlerweile eine sehr sehr feine Klinge. Eine Klinge, die vor allem vom 1. Block geprägt wird. Sind Pettersson und Klasen schon Ihr Eintrittsgeld wert, ist die Offensive mit dem Zuzug von Simek noch stärker. Und Brunner wird in den Playoffs sich auch nicht schwächer. Allerdings darf Ihr Trainer Patrick Fischer den ersten Block nicht überstrapazieren. Wird er zu viel forciert geht Denen am Ende die Luft aus. 
Und mit McSorley kommt zudem ein Trainer als Gegner, der genau weiss, wie er einzelne Blöcke neutralisieren kann. Und dann ist guter Rat teuer für Patrick Fischer.
Ich glaube die Serie geht über 7 Spiele.

Davos vs. Zug
Der HCD wird sein Heimspiel gegen den EVZ am nächsten Dienstag gewinnen und somit Platz 4 in der Tabelle einnehmen. Wie gut ist der HCD wirklich? Eine Frage auf die ich ehrlich gesagt keine schlüssige Antwort weiss. Die drehen in den Playoffs entweder voll auf und spielen alles an die Wand was ihnen vor die Füsse kommt oder der gefühlt 25. Umbruch im Team von Arno del Curto läuft noch immer und kommt somit nicht über die erste Runde hinaus. 
Serie geht über 6 oder 7 Spiele mit offenem Ausgang.

Noch kurz zum Modus in den Playouts:
Nach dem Ende der regulären Saison bestreiten die Teams auf den Plätzen neun bis zwölf eine Abstiegsrunde. Die Mannschaften nehmen dabei die Punkte aus der Hauptrunde mit in diese.
Nach der Abstiegsrunde, die sechs Spieltage beträgt, ermitteln die beiden Vereine auf den Plätzen elf und zwölf im Modus Best of Seven den Letztplatzierten der NLA, dieser muss anschließend die Liga-Qualifikation gegen den Meister der NLB bestreiten.


SRF2 zeigt pro Runde 1 Spiel. Da die Quali noch nicht beendet ist, hat sich SRF noch für kein Spiel entschieden.

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Kommen wir zum Fussball und somit zur Champions League.

Wie bereits geschrieben findet in dieser Woche die zweite Welle an Spielen statt.

Am Dienstag Abend zwei Spiele mit Manchester City gegen Barcelona und Juventus Turin gegen Borussia Dortmund.

Schlagerspiel sicher City gegen Barcelona.
Für City ist es erst der zweite Auftritt im Achtelfinale überhaupt, dagegen steht Barcelona zum elften Mal in Folge unter den besten 16 Teams Europas. Die Spanier konnten in den letzten zehn Jahren achtmal das Viertelfinale erreichen und schieden nur zweimal im Achtelfinale aus.

Letzte Saison trafen beide Klubs erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Barcelona setzte sich im Hinspiel in Manchester mit 2:0 durch, dabei trafen Lionel Messi (Elfmeter) und Daniel Alves. Beide waren auch Barcelonas Torschützen beim 2:1-Sieg im Rückspiel, als Vincent Kompany den zwischenzeitlichen Ausgleich für City besorgt hatte. Beide Partien beendeten die Engländer in Unterzahl: Im Hinspiel flog Martín Demichelis vom Platz, im Rückspiel musste Pablo Zabaleta vorzeitig runter.


Während seiner neun Spielzeiten als Trainer in Spanien bei Villarreal, Real Madrid und Málaga konnte Pellegrini nur viermal gegen Barcelona gewinnen. Der Chilene unterlag 2009/10 mit Real in beiden „Clásicos“ (0:1 auswärts, 0:2 zuhause). Seine Bilanz gegen Barcelona insgesamt: 22 Spiele, vier Siege, vier Unentschieden, 14 Niederlagen.


Juventus Turin gegen Borussia Dortmund:
Da war doch mal was? Es war so 1997 im alten Olympiastadion zu München. Borussias grosse Sternstunde:



Juventus hatte dafür 1992/93 das Finale des UEFA-Pokals gegen Dortmund nach Hin- und Rückspiel deutlich mit 6:2 für sich entschieden (3:1 auswärts, 3:0 zu Hause). Die Turiner setzten sich ebenfalls durch, als sich die beiden Teams 1994/95 im Halbfinale des UEFA-Pokals trafen (insgesamt mit 4:3; zu Hause gab es ein 2:2, auswärts einen 2:1-Sieg).

Am Mittwoch Abend abermals 2 Spiele mit Arsenal gegen Monaco und Leverkusen gegen A. Madrid.

Kommen wir zu Arsenal gegen Monaco. 
Mein erster Gedanke bei der Auslosung: „Cool, mal nicht Real Madrid, Barcelona oder Bayern München“. 

Wenger war sieben Jahre lang Trainer von Monaco (1987 – 1994), ehe er nach Japan zu Nagoya Grampus wechselte. Dies ist Wengers erstes offizielles Duell mit seinem Ex-Verein, der erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder den Sprung in die K.-o.-Runde der Champions League geschafft hat.

Monaco zog als Sieger der Gruppe C ins Achtelfinale ein. Mit elf Punkten hatte man zwei Zähler weniger als Arsenal, das sich in der Gruppe D mit dem zweiten Rang hinter Borussia Dortmund zufrieden geben musste.

Für Arsenal ist es der 15. Auftritt im Achtelfinale hintereinander. Allerdings scheiterten die Gunners in den letzten vier Jahren immer in dieser Runde.

Arsenals letzter Achtelfinaltriumph datiert aus der Saison 2009/10, als man den FC Porto nach Hin- und Rückspiel mit 6:2 bezwang. Danach folgten Niederlagen gegen den FC Barcelona (2010/11), AC Milan (2011/12) und den FC Bayern München (2012/13 und 2013/14).
Zweites Spiel am Mittwoch Abend ist Leverkusen gegen A. Madrid:

Leverkusen, als Zweiter der Gruppe D qualifiziert, hat noch kein Achtelfinal-Duell gewonnen. Allerdings wird es gegen Atlético, den Sieger der Gruppe A vor Juventus, ein hartes Stück Arbeit, wenn diese Statistik verbessert werden soll.

Die beiden Klubs trennten sich zweimal 1:1, als sie sich 2010/11 in der Gruppenphase der Europa League trafen. Simãos Elfmetertor (51. Minute) bedeutete den Ausgleich, nachdem Eren Derdiyok (39.) im ersten Spiel in Madrid am 30. September 2010 die Führung erzielt hatte. Am 16. Dezember in Leverkusen traf Patrick Helmes (69.) zur Führung und Fran Mérida (72.) zum Ausgleich.
Was läuft im TV? Am Dienstag Abend auf SRF2 Juve gegen Dortmund und am Mittwoch Abend Leverkusen gegen Madrid (dieses Spiel gibt’s auch auf dem ZDF).
Die Partie zwischen City und Barcelona gibt’s auf ITV und auf RTS2.

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Noch kurz einen Blick zur Europe League.

YB reist nach Liverpool zum Rückspiel gegen Everton. Das Hinspiel hat man gleich mit 4:1 verloren. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass YB sich noch durchsetzen wird.

Spielbeginn ist um 21.05 Uhr und wird auf SRF2 Live übertragen.

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Wir bleiben noch kurz beim Fussball und schauen bei den verschiedenen Ligen vorbei.

Zuerst ein Blick in die Super League:

Am nächsten Mittwoch wird die Partie zwischen Vaduz und Sion nachgeholt, die vor 2 Wochen aufgrund zu vielem Schnee auf dem Platz nicht durchgeführt werden konnte.

Am Samstag um 17.45 Uhr spielt der FCZ gegen den FC Aarau.
Gebuchte 3 Punkte für den FCZ, der auf ein Aarau trifft, das zur Zeit wie ein Absteiger spielt.

Abends um 20.00 dann Basel gegen Vaduz.
Sonntag um 13.45 Uhr dann wie immer 2 Spiele mit St. Gallen gegen GC und Thun gegen YB.

Live Spiel um 16.00 Uhr dann Sion gegen Luzern.

In der Bundesliga wird am nächsten Wochenende die 23. Runde gespielt:

Bayern München vs. Köln
Hertha vs. Augsburg
Leverkusen vs. Freiburg
Hannover  vs. Stuttgart
Dortmund vs. Schalke (Derby ahoi)
Hoffenheim  vs. Mainz
Frankfurt vs. HSV
Gladbach vs. Paderborn
Bremen vs. Wolfsburg

Noch kurz nach England wo man für die guten Spiele bis zum Sonntag warten muss.

Um 13.00 Uhr Schweizer Zeit spielt Liverpool zu Hause gegen Manchester City.
City muss aufpassen, dass man den Kontakt zum erstplatzierten Chelsea nicht endgültig verliert. Man hat 5 Punkte Rückstand auf die Londoner und sollte die Partie gegen Liverpool gewinnen.

Um 15.05 Uhr dann Arsenal gegen Everton. Rang 3 gegen Rang 12.
Arsenal nimmt immer mehr Fahrt auf. Von den letzten 6 Partien hat man deren 5 gewonnen. Und mit Everton kommt nicht gerade ein Brocken ins Emirates.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 08 / 2015 – Endspurt zu den Playoffs

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Eine volle Woche steht vor uns, die vor allem im Fokus des Fussballs steht. Die Champions League und die Europe League greifen wieder ins Geschehen ein.

Dazu gibt’s eine kleine Vorschau auf die letzten Partien der NLA im Eishockey.

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Starten wir mit dem Fussball und somit mit der Champions League. 

Wie ab dem Achtelfinale mittlerweile üblich werden die Spieltage auf 2 Wochen hinaus ausgedehnt. Das heisst nächste Woche gibt es 4 Spiele und übernächste Woche gibt es 4 Spiele.

Je nach Sichtweise wird’s eine durchaus interessante Woche. Wenn man Schweizer ist, der in Basel wohnt, Fan der Bayern ist und zufällig noch eine gewisse Affinität zu Real Madrid hat, kommt man diese Woche kaum vom Fernseher weg.

Start also am Dienstag Abend mit den Partien zwischen Shakhtar Donetsk und Bayern München und PSG gegen Chelsea.

Da die Partie der Bayern nicht jene ist, die auf SRF2 übertragen wird und der Sieger quasi eh schon feststeht  (ich mein, wer zweifelt am Sieger?), und die zweite Partie aus meiner Sicht sowieso die interessantere ist, werd ich mich mehr mit PSG gegen Chelsea befassen.

PSG gegen Chelsea also. 2 Teams, die sich aus der jüngeren Vergangenheit schon gut kennen.
Vor knapp einem Jahr im April ist man sich bereits im Viertelfinale der Champions League gegenüber gestanden.
Im Hinspiel in Paris gewannen die Franzosen gleich mit 3-1 und durften die Fahrt nach London mit breiter Brust antreten. Und in diesem Rückspiel sah es 87 Minuten sehr gut für PSG aus. Chelsea war 1:0 Front (Schürle in der 32. Minute). Und dann kam Ba daher und traf für die Londoner zum 2:0. Der PSG war also raus.

10 Jahre vorher war den Franzosen das Glück ebenfalls nicht gerade hold. In der Gruppenphase traf man auf die Londoner. Das Heimspiel verlor man gleich mit 0:3 (Drogba als Doppelschütze). Beim Rückspiel in London holte man immerhin einen Punkt (0:0).

Spielbeginn wie immer um 20.45 Uhr, Live auf SRF2

Wir kommen zum Mittwoch und somit zu jenem Spieltag an dem der FC Basel spielt.

Die beiden Teams sind sich noch nie in einem internationalen Wettbewerb gegenüber gestanden.

Basels letztes Duell mit einem Team aus Portugal brachte den Schweizern ihren bislang höchsten Sieg – ein 3:0 gegen Sporting Clube de Portugal in der Gruppenphase der Europa League 2012/13. Damals gelang Fabian Schär das 1:0. Zuvor hatte Basel erst einen Sieg gegen eine portugiesische Mannschaft gefeiert, einen 2:1-Heimsieg gegen Vitória SC in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League 2008/09. Basels Heimbilanz: 2 Siege, 0 Remis, 3 Niederlagen; die Gesamtbilanz steht bei 2/3/5.

Die Basler stehen zum dritten Mal im Achtelfinale der Champions League. 2011/12 kassierten sie nach einem 1:0-Heimsieg gegen den FC Bayern München eine 0:7-Pleite in München. Das Viertelfinale in der Königsklasse erreichte Basel erst einmal, 1973/74 siegte man zuhause gegen Celtic FC mit 3:2, schied aber nach einem 2:4 in Glasgow aus.

Porto hat erst einmal gegen ein Schweizer Team verloren, 0:3 gegen den Grasshopper Club im Rückspiel der zweiten Runde des UEFA-Pokals 1980/81, das Hinspiel hatte Porto 2:0 gewonnen.

Fabian Schär ist für ein Spiel gesperrt, während Gonzalez, Marek Suchý und Taulant Xhaka eine Gelbe Karte von einer Sperre entfernt sind.

Das Spiel gibt’s natürlich Live auf SRF2. Sendebeginn ist um 20.00 Uhr.

Zweite Partie am Mittwoch Abend ist Schalke04 gegen Real Madrid.

Ziemlich genau 1 Jahr ist es her, als die Stadt Gelsenkirchen eine heftige Nacht erleben sollte. Das Achtelfinalhinspiel der vergangenen Saison war eine klare Angelegenheit: Real konnte dabei als erstes Team in der Geschichte der Champions League sechs Tore in einem Auswärtsspiel der KO-Runde erzielen. Karim Benzema, Gareth Bale und Cristiano Ronaldo trafen allesamt doppelt, Schalke kam durch Ex-Real-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar nur noch zu Ergebniskosmetik in der Nachspielzeit. Das Rückspiel im Santiago Bernabéu endete mit einem 3:1-Triumph der Elf von Carlo Ancelotti. Ronaldo markierte dabei einen weiteren Doppelpack, am Ende des Wettbewerbs standen für ihn satte 17 Tore zu Buche.

Schalke hat dabei nur zwei der letzten 15 Begegnungen mit spanischen Gegnern gewinnen können, kassierte dabei aber acht Niederlagen. Insgesamt trat Königsblau in 25 UEFA-Spielen gegen spanische Teams an. Dabei gab es sieben Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen (5 Siege, 2 Unentschieden und 5 Niederlagen in Heimspielen). Der letzte Sieg in Spanien datiert aus der Saison 2005/06, als Schalke im Sechzehntelfinale des UEFA-Pokals mit 3:0 bei RCD Espanyol gewann.

Das Spiel gibt’s Live auf dem ZDF.

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Wir bleiben beim Fussball wechseln aber zur Europe League.

Mit den Berner Young Boys ist noch 1 Schweizer Team in der Europe League vertreten. 
Man trifft am Donnerstag um 19.00 Uhr auf Everton.
Die beiden Mannschaften treffen erstmals aufeinander. Für Everton ist es sogar das erste Spiel gegen ein Team aus der Schweiz überhaupt.

YB hatte es bisher viermal mit englischen Mannschaften zu tun. Unter anderem trafen die Schweizer im Rahmen der Gruppenphase der Europa League 2012/13 zweimal auf Evertons Stadtrivalen Liverpool FC. Im Heimspiel musste sich YB mit 3:5 beugen, auswärts holte man ein 2:2-Remis.

Die jüngere Bilanz deutet auf ein torreiches Spiel hin: YB hat in den beiden bisherigen Heimspielen gegen englische Mannschaften jeweils drei Tore erzielt, kassierte dabei jedoch auch insgesamt sieben Gegentore.

YB hat die letzten sieben Heimspiele im Europapokal gewonnen. Die letzte Heimpleite musste man im September 2012 gegen Liverpool einstecken. In dieser Saison haben die Young Boys im Verlauf der fünf Partien in Bern 13 Tore erzielt und nur einen Gegentreffer kassiert.

YB war letztmals in der Saison 2010/11 in der Runde der letzten 32 vertreten, schied dann aber gegen den FC Zenit aus. Seit der Saison 1958/59 hat der Verein kein Europapokalduell mit Hin- und Rückspiel im Frühjahr mehr gewonnen. Damals setzte man sich auf dem Weg ins Halbfinale des Pokals der europäischen Meistervereine gegen den FC Wismut Aue durch.

Die Young Boys gehören zu den fünf Mannschaften, die es über die dritte Qualifikationsrunde bis in die KO-Runde geschafft haben. Auch Club Brugge KV, FC Dinamo Moskva, PSV Eindhoven und Torino FC brachten dieses Kunststück fertig.

Das Spiel gibt’s natürlich Live auf SRF2. Spielbeginn wie bereits geschrieben um 19.00 Uhr.

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Noch ein kurzer Blick auf den Ligabetrieb.

Runde Nummer 21 beginnt mit dem Zürcher Derby zwischen GC und dem FCZ.
Der FCZ spielt zur Zeit gerade gegen den FC Thun und hinterlassen weiss Gott keinen guten Eindruck. Sie müssen sogar froh nicht hinten zu liegen. Aber auch GC hat bei seinem Gastspiel bei YB nicht mit Ruhm bekleckert und geht mit 4:2 unter. Der Vorteil liegt klar beim FCZ, dass die spielerisch bessere und feinere Klinge führt.

Am Abend um 20.00 Uhr dann Sion gegen den FC St. Gallen.
Rang Nummer 9 gegen Rang Nummer 5. Sion kommt von einem schmeichelhaften 1:1 gegen den FC Basel, als man gehörig viel Unterstützung des Schiedsrichters gebrauchte. Auch St. Gallen kommt irgendwie nicht voran. Zu Hause gegen den FC Luzern gibt’s nur ein mageres 0:0. Gegen den Tabellenletzten muss da schon mehr rausschauen.

Sonntag um 13.45 Uhr dann wie immer 2 Spiele.
Erstes Spiel ist das Kellerduell zwischen dem FC Luzern und dem FC Aarau. Aarau verlor eine Runde zuvor gegen den FC Vaduz zu Hause mit 0:1 und hat sich so in arge Nöten gespielt. Gegen Vaduz zu verlieren wäre ja noch das Eine. Aber WIE die Mannschaft gespielt war keine Offenbarung. Ich habe da mehr einen Absteiger als eine Mannschaft mit Willen gesehen.

Zweites Spiel um 13.45 Uhr ist Vaduz gegen den FC Thun.
Naja, fällt mir ehrlich gesagt nicht gerade viel ein über dieses Spiel. Gassenhauser ist anders. Gibt’s den FC Thun bis dann überhaupt nocht?

TV-Spiel auf SRF2 und somit Live ist YB zu Hause gegen den FC Basel.
YB könnte bei einem Sieg die Differenz zwischen den Teams auf 5 Punkte reduzieren. Und ich gebe YB gute Chancen, dass sie das auch erreichen. Beide Teams mit internationalem Auftritt nächste Woche. Je nachdem wie das Spiel für die beiden Teams gelaufen ist, wirds einfache oder schwieriger.

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Kommen wir zum Eishockey und somit zum Schlussspurt in der NLA.

Ich konzentriere mich bei der kleinen Vorschau vor allem auf die untere Tabellenregion wo der Kampf um die Playoffs weiterhin mit voller Härte geführt wird,

4 Runden sind noch zu spielen und Biel hat weiterhin die besten Chancen in die Playoffs zu kommen. 4 Punkte sind es zur Zeit auf das neunt-platzierte Fribourg Gottéron (seit diesem Wochenende hat sich Lausanne ja definitiv qualifiziert). Kloten folgt mit 1 Punkt Rückstand auf Fribourg. Nochmals 2 Punkte dahinter folgt Ambri. Die dürften aber nur dann noch eine Chance haben wenn sie im Spiele gegen Davos (das jetzt gerade zu Ende des zweiten Drittels 1:1 steht) gewinnen sollten.

Nächste Woche (Dienstag, Freitag und Samstag) folgen 3 Runden (die letzte am Dienstag übernächster Woche).

Fribourg muss am Dienstag auswärts beim HC Lugano ran. Lugano selber darf sich ebenfalls nicht ausruhen, da Davos weiterhin von hinten drückt. Gleichzeitig kann man immer noch Zug auf Rang 3 überholen, dass 4 Punkte Vorsprung hat.
Biel tritt gleichzeitig beim EV Zug an. Ich tippe mal auf 2 Niederlagen von Fribourg und Biel. Sprich status quo.

Am Freitag bestreitet Fribourg ein Heimspiel gegen Servette Genf. Biel muss nach Lausanne. Spielpaarungen, bei denen alles möglich ist. Ein Fribourger Sieg bei gleichzeitiger Niederlage von Biel oder umgekehrt. Gewinnt Biel (bei Niederlage von Fribourg) ist die Sache gegessen.

Gleich verhält es sich mit der Runde am Samstag wenn die Paarungen gekehrt werden. Sprich Fribourg muss nach Genf und Biel erwartet zu Hause Lausanne. Ich glaube hier wird die Entscheidung fallen. Biel wird sein Heimspiel gewinnen und Fribourg bekommt auf die Kappe.

Die letzte Runde sowie den Beginn der Playoffs werde ich dann am nächsten Sonntag behandeln.

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Noch ein kurzer Blick auf die Nordische Ski-WM, die am nächsten Mittwoch beginnt.

Zum vierten Mal nach 1954, 1974 und 1993 finden diese im schwedischen Falun statt.

Eine Übersicht über das Programm gibt es hier oder hier (wiki).

Wer reinschauen will ist beim ORF und vor allem bei Eurosport gut aufgehoben.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 07 / 2014 – Ein Final nach 43 Jahren

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Viel Eishockey, viel Fussball und vor viel Rugby. Dies die knappe Zusammenfassung der nächsten Woche.

Im Vordergrund steht sicherlich der Eishockey Cupfinal vom nächsten Mittwoch. Ein Spiel auf das ich mich besonders freue, da ich eine Karte habe.

Sonst gibt’s viel Fussball mit Ligabetrieb aus der Schweiz, Deutschland und England.

Dieses Wochenende hat auch das Six Nations im Rugby begonnen. Ich schaue auf die nächste Runde und die Teilnehmer.

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Am nächsten Mittwoch steigt der Final im Eishockey Cupfinal.

Ich habe es schon das eine oder andere Mal angesprochen. Der letzte Cupfinal ist 43 Jahre her als Servette gegen Ambri in 2 Spielen Cupsieger wurde.

Und jenes Servette ist bei der Ausgabe 14/15 im Halbfinale gegen die Kloten Flyers ausgeschieden.
Gegner (in der Postfinancearena) wird der SCB sein, der in seinem Halbfinale den ZSC mit 2:1 besiegte.

Garnder schoss 22 Sekunden vor Ende der Partie die Mutzen in den Final. Wobei dem Sieg ein etwas schaler Nebengeschmack anhaftete, da ein Züricher gut 2 Minuten vor Ende der Partie für ein allerweltsfoul auf die Strafbank musste und so den Bernern erst die Möglichkeit gab das siegbringende Tor zu schiessen. Man muss zu diesem Spiel aber auch sagen, dass die beiden Schiris (Kurmann und Wiegand) aber die ganzen 60 Minuten keinen guten Eindruck hinterliessen.

Jedenfalls…

Bern gegen Kloten am nächsten Mittwoch. Die beiden Teams sind sich in dieser Saison bisher 4 Mal gegenüber gestanden. Der SCB hat 3 dieser 4 Partien für sich entscheiden können. Allerdings war es genau das letzte Aufeinandertreffen Ende Januar, das bei einigen Bern-Fans zu gewissen Schweissausbrüchen geführt hat. Kloten gewann das Spiel nämlich gleich mit 5:1. Ein SCB, der völlig von der Rolle schien, gegen ein Kloten, das ungewöhnlich effizient war und jede Chance nutzte, die es bekam.

Spielbeginn ist um 20.15 Uhr. SRF2 wird das Spiel Live übertragen.

Trotz des letzten Aufeinandertreffens sehe ich die Berner (vor allem aufgrund des Heimvorteils) vorne. Kloten hat zwar in den letzten Spielen eine Aufwärtstendenz gezeigt, aber ob das reicht sei hier jetzt mal dahingestellt.

Die Halle dürfte übrigens ausverkauft sein. Bis Mitte letzter Woche gingen über 15’000 Karten für das Spiel weg.

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Bleiben wir noch beim Eishockey und kommen kurz auf den Ligabetrieb zu sprechen.

Abergläubische Genossen sollten die nächste Runde eher meiden. Es ist nämlich Freitag der 13.
Je nachdem auf welche Tabellenregion man sich konzentrieren will gibt’s das eine oder andere spannende Spiel am nächsten Wochenende.

Es beginnt am Freitag mit Runde 45. Kloten und Biel treffen aufeinander. Kloten kann sich wieder näher an den Strich spielen wenn Sie gewinnen. Biel hingegen kann sich wieder ein kleines Polster anlegen. Wichtigste Komponente für beide Teams hingegen wäre eine Niederlage von Gottéron beim SCB. Und dieser SCB spielt entweder euphorisiert auf weil er am Mittwoch gewann oder frustriert weil er verloren hat. Auf alle Fälle nicht einfach für die Saanestädter.

Derweil treffen Lugano und Davos aufeinander um im Krieg um Platz 4 eine weitere Schlacht zu schlagen (Davos mit 5 Punkten Vorsprung falls man gewinnen sollte).

Einen Tag später Runde 46, unter anderem mit Biel gegen Servette. Biel mit der Möglichkeit sich an Servette anzusaugen falls es ein 6-Punkte-Wochenende geben sollte.

Das Spitzenspiel der Runde steigt am Sonntag Nachmittag in der Zürcher Konzerthalle wenn der ZSC auf den SCB trifft.

Zur allgemeinen Übersicht mal eine Tabelle:

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Kommen wir zum Fussball uns somit zur Übersicht über den Ligabetrieb in der Schweiz, Deutschland und England.
Beginnen wir gleich in der Schweiz.
Es beginnt mit der Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Sion am Samstag um 17.45 Uhr. Falls der Fussballverband nicht auf die Idee kommen sollte die Partie zwischen Vaduz und Sion von diesem Wochenende nächste Woche auszutragen, reist der FC Sion ohne Pflichtpartie nach Basel. Nicht, dass ich Sion irgendeine Chance geben würde. Aber mit diesen Voraussetzungen gebe ich Ihnen erst recht keine.
Zweites Spiel dann am Samstag Abend um 20.00 Uhr  mit YB gegen GC. 
GC spielt gerade jetzt zu Hause gegen den FC Basel. Und obwohl man mit 0:1 hinten liegt, weiss GC gut mitzuspielen. YB muss sich warm anziehen. 
Sonntag ab 13.45 Uhr dann 2 Spiele. Im Vordergrund das Kellerduell zwischen Aarau und Vaduz. Aarau kommt mit 1 Punkt aus Thun zurück. Eher schmeichelhaft wie ich finde, da ich hauptsächlich Thun habe spielen sehen und weniger Aarau. Wie oben bereits geschrieben, kommt Vaduz vermutlich ohne Plichtpartie nach Aarau. 
Zweites Spiel um 13.45 Uhr zwischen St. Gallen und Luzern. 
St. Gallen muss einen herben Schock verarbeiten. Gegen den FCZ verlieren? Ok, kann man. Aber gleich mit 1:4? Da hat man sich phasenweise schwindlig spielen lassen. Keine gute Voraussetzungen wenn man mich fragt. Jeff Saibene hat einiges an Arbeit vor sich. 
Livespiel auf SRF2 um 16.00 Uhr ist FC Zürich gegen den FC Thun. 
Wenn man sich die Tabelle anschaut geht das als Spitzenspiel durch. Nummer 2 trifft auf Nummer 4. Gefühlsmässig aber denke ich da eher an einen Rosamunde Pilcher Film oder so. Mir kommen ehrlich gesagt keine Argumente in den Sinn warum Thun Punkte aus dem Letzigrund mitnehmen sollte.
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Schauen wir in der Bundesliga vorbei. 
Ein Spiel, das einem von den Socken haut sucht man am nächsten Wochenende irgendwie vergebens. Was als Spitzenspiel durchgehen könnte wäre Leverkusen gegen Wolfsburg am Samstag Nachmittag (#6 gegen #2).
Dortmund spiele zu Hause gegen Mainz und hoffe auf seinen zweiten Sieg.
Bayern bekommt es zu Hause mit der grössten Baustelle in der Bundesliga, dem HSV zu tun.
Gladbach möchte gerne wieder auf einen direkten Champions League Platz zurück und müsste daher zu Hause den FC Köln schlagen. Dies setzt aber eine Niederlage von Schalke gegen Eintracht Frankfurt voraus. 
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Ein Blick in die Premier League.
Diese spielt in der nächsten Woche englisch, es finden also 2 Runden statt.
Spitzenspiel dieser Runde ist Liverpool gegen Tottenham am Dienstag um 21.00 Uhr. Liverpool ist zur Zeit siebter, Tottenham hat sich mit seinem Heimsieg gegen Arsenal neu auf Rang 5 geschoben. Geht es nach den Buchmachern gewinnt Liverpool die Partie und kommt der Spitze somit wieder etwas näher. 
Chelsea spielt zu Hause gegen Everton, das nur auf Rang 12 klassiert ist. Manchester City muss auswärts beim Zehnten Stoke ran. Und es würde nicht überraschen wenn City die Partie verlieren würde. Aber dann wäre die Meisterschaft wohl endgültig flöten. Man hat jetzt schon 7 Punkte Rückstand auf Chelsea. Und die machen keine Anstalten irgendwie zu schwächeln oder so. 
Spitzenspiel für nächstes Wochenende gesucht? Gibt es. Haut einem aber auch nicht gleich vom Stuhl: Southampton gegen Liverpool am Sonntag Nachmittag um 17.15. 
Man mag es glauben oder nicht, aber Southampton hält sich immer noch wacker auf Rang 3 mit 4 Punkten Rückstand auf City und 2 Punkten Vorsprung auf Manchester United. Sollte Liverpool seine Partie gegen Tottenham gewinnen fährt man mit einer Serie von 7 nicht verlorenen Spielen in Folge nach Southampton.
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Kommen wir zum Rugby und somit zu den Six Nations.

ist ein jährlich stattfindendes Turnier in der Sportart Rugby Union, an dem die Nationalmannschaften aus England, Frankreich, Irland, Italien, Schottland und Wales teilnehmen. Der Gewinner des Turniers gilt als inoffizieller Europameister.

Die Ursprünge des Turniers gehen auf das Jahr 1883 zurück, als erstmals die vier Home Nations England, Irland, Schottland und Wales gegeneinander spielten. Es wurde 1910 mit der Aufnahme Frankreichs zu Five Nations erweitert. In seiner heutigen Form besteht das Turnier seit 2000, nach der Aufnahme Italiens.


Der Turniersieger wird in fünf Runden nach dem Prinzip jeder gegen jeden ermittelt, wobei das Heimrecht für jede Paarung jährlich wechselt. Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt.

Der Gewinner des Turniers erhält seit 1993 die aus Sterlingsilber bestehende Championship Trophy. Sie wurde von James Brent-Ward entworfen, von acht Londoner Silberschmieden gefertigt und hat einen Wert von 55’000 Pfund. Die Innenseite war ursprünglich ebenfalls aus Silber, erlitt aber wegen des Siegeschampagners Korrosionsschäden und wurde deshalb mit 22-karätigem Gold verkleidet.
Gewinnt eine britische oder die irische Mannschaft gegen die anderen drei home nations, so schafft sie eine Triple Crown. Zwei Mannschaften gelang es, viermal hintereinander einen solchen Erfolg zu erzielen; Wales (1976–1979) und England (1995–1998). Am meisten Triple Crowns (24) hat England gewonnen, gefolgt von Wales mit 18, Schottland mit 10 und Irland mit 9.

Der Sieger des Spiels England gegen Schottland erhält den Calcutta Cup, der Sieger des Spiels England gegen Irland die Millennium Trophy. Frankreich und Italien spielen um die Giuseppe-Garibaldi-Trophäe.

Nicht mit einer Trophäe verbunden, aber äusserst prestigeträchtig für eine Mannschaft ist ein Sieg gegen alle anderen Mannschaften während eines Turniers, ein so genannter Grand Slam. Fünfmal konnte eine Mannschaft zweimal hintereinander alle Spiele gewinnen: Wales (1908/09), England (1913/14, 1923/24, 1991/92) und Frankreich (1997/98). Drei Grand Slams hintereinander hat bisher noch keine Mannschaft geschafft. Rekordhalter ist England mit zwölf Grand Slams, gefolgt von Frankreich und Wales mit je neun, Schottland mit drei und Irland mit zwei Grand Slams. Wales war 2005 die bisher einzige Mannschaft, die den Grand Slam mit mehr Auswärts- als Heimsiegen schaffte. Im Jahr 2003 konnte England als bisher einzige Mannschaft im selben Jahr einen Grand Slam erzielen und die Weltmeisterschaft gewinnen.

Wie bereits angesprochen hat das Tunier an diesem Wochenende begonnen. Entsprechend ist die erste Runde bereits gespielt.

Wales verlor zu Hause gegen England mit 16:21.
Italien verlor zu Hause gegen Irland mit 3:26. Und Frankreich gewann zu Hause gegen Schottland mit 15:8.

In der zweiten Runde finden alle Spiele auf der Insel statt.
England bekommt es mit Italien zu tun (Samstag, 14.30 Uhr) und dürfte seinen zweiten Sieg verbuchen. In Dublin kommt es zum Spiel Irland gegen Frankreich (Samstag 17.00 Uhr). Und im schottischen Edinburgh treffen Schottland und Wales aufeinander (Sonntag, 15.00 Uhr).

Wer die Six Nations sehen will muss auf ausländische Sender zurückgreifen: Gut aufgehoben dürfte man bei der BBC One sein, die alle Spiele Live zeigen.
Wer es mehr mit der französischen Sprache hat, der wechsle zu France 2 die ebenfalls alle Spiele Live zeigen. Und wer mehr die gesellige Variante mag schaue bei seinem lokalen Pub vorbei.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 06 /2015 – Winterpause ade…

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Der Super Bowl von heute Nacht steht natürlich im Vordergrund.
An diesem Wochenende ging auf die Winterpause in der Bundesliga zu Ende. Jene in der Super League geht am nächsten Wochenende zu Ende.

Die NLA im Eishockey bekommt eine Pause weil die Nationalmannschaft am Slovakia-Cup teilnimmt.

Und ein bestimmender Punkt von nächster Woche wird die Ski-WM sein, die morgen beginnt.

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Beginnen wir aber mit dem Super Bowl von heute Nacht.

Man konnte es eigentlich nicht übersehen, aber im Super Bowl werden sich die Seattle Seahwaks und die New England Patriots gegenüber stehen.

Wie ich vernommen habe sehen die Buchmacher Seattle ganz ganz leicht im Vorteil. Aber das muss ja bekanntlich nichts heissen.

Es gibt im Internet genügend Vorschauen, da muss ich mich nicht auch noch daran beteiligen.

In der Schweiz zeigt Sat1 den Super Bowl Live. Sendestart ist um 23.15 Uhr.

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Kommen wird zum Fussball und somit zum Rückrundenstart in der Super League.

Beginnen wird die Runde mit Luzern gegen YB am Samstag um 17.45 Uhr.
Luzern bekanntlich mit einem neuen Sportchef, da der Alte offenbar keine Lust mehr hatte.
Wettbewerbsübergreifend hat YB die letzten 7 Spiele alle gewonnen. Anfang Dezember ist man sich in Luzern das letzte Mal gegenüber gestanden, als YB 1:2 gewann.

Am Samstag Abend um 20.00 Uhr dann St. Gallen gegen den FC Zürich.
Vierter gegen zweiter, das Spitzenspiel der Runde. Die beiden Teams sind nur 4 Punkte voneinander getrennt. Mit einem Sieg könnte man also an Zürich anschliessen. Das punktgleiche YB könnte dem FCZ also etwas davonziehen.

Sonntag um 13.45 Uhr dann wie immer 2 Spiele.
Einerseits Thun gegen Aarau, fünfter gegen achter. Thun hat sich im Mittelfeld stabilisiert und haben sage und schreibe 10 Punkte Vorsprung auf GC, das auf Rang 6 liegt.
Aarau kommt mit einer Negativspirale aus der Winterpause. Die letzten Spiele vor der Pause wurde allesamt verloren. Höhepunkt war wohl die 0:3-Heimniederlagen gegen Luzern. Aber ob’s in Thun Punkte gibt? Ich weiss nicht so recht.

Zweites Spiel um 13.45 Uhr dann Vaduz gegen Sion.
Der Siebte Vaduz hat nur 3 Punkte Vorsprung auf den Neunten Sion. Spannung dürfte eigentlich garantiert sein. Mal schauen wie lange es dieses Mal dauert bis im Wallis wieder ein Trainer gefeuert wird.

Letztes Spiel am Sonntag um 16.00 Uhr und somit Live Spiel auf SRF2 ist GC gegen Basel.
Erster gegen sechster. Eigentlich eine klar Sache, zumal Basel Heimvorteil hat. Aber es ist ein GC, dass stets für Überraschungen gut ist, auch wenn Skibbe nicht mehr Trainer ist.

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Ein kurzer Blick auf die Bundesliga.

Es wird vor allem interessant sein zu sehen wie die Bayern auf die Niederlage gegen Wolfsburg reagieren werden. Und ihr Gegner am nächsten Dienstag Abend (es ist englische Woche) ist das viert-platzierte Schalke 04. Also auch nicht ein Gegner, den man locker vom Platz schiessen kann.

Wolfsburg, dass sich mit seinem Sieg wohl zu ersten Bayern-Jäger gemausert hat bekommt es auswärts mit Eintracht Frankfurt zu tun.

Kriesenclub Dortmund, das mittlerweile letzter ist trifft zu Hause auf den FC Augsburg.

Nächstes Wochenende dann Runde Nummer 20. Das Spitzenspiel der Runde geht in Gelsenkirchen über die Bühne wenn Gladbach zu Besuch ist.

Wolfsburg bekommt es zu Hause mit Hoffenheim zu tun. Auch ein Team, das man nicht unterschätzen sollte.

Bayern muss zum VfB Stuttgart und Dortmund fährt nach Freiburg.

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Wir kommen zum Ski und somit zur Weltmeisterschaft, die morgen beginnt.

Ausgabe 43 findet im amerikanischen Vail/Beaver Creek statt (zum dritten Mal nach 1989 und 1999).
Gleich angrenzend an die bereits bestehende Birds of Prey, auf der die Herrenrennen stattfinden und bereits bei der WM 1999 stattfanden, wurde mit Raptor eine weitere neue Skipiste entworfen. Auf dieser 2013 fertiggestellten Abfahrtspiste werden die Damenbewerbe der Weltmeisterschaft 2015 ausgetragen.

Der genaue Zeitplan aller Rennen und aller Trainings usw. kann man sich hier anschauen.

Eine Übersicht welche Rennen auf SRF2 Live zu sehen sind und welche als Stream findet man hier.

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Noch kurz zum Eishockey.

Der Schweizer Nationalmannschaft wird im Rahmen des Slovakia Cups von nächstem Wochenende am Freitag gegen Deutschland und am Samstag gegen die Slovakei spielen.

Hardcore Fans, die wissen wollen wann sich die Mannschaft besammelt schauen sich mal dieses pdf an.

SRF2 wird keines der Spiele übertragen. Deren Kapazitäten sind ja sowieso an der Ski-WM.

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Ich komm noch kurz zum Fussball zurück um einen Blick zur Premier League zu werfen.

Da gibt’s das eine oder andere Derby auf dem Programm. Starten wird es am Samstag um 13.45 Uhr mit Tottenham gegen Arsenal.

Gleichentags um 18.30 dann Everton gegen Liverpool.

Chelsea muss zu Aston Villa, die gerade eben von Arsenal aus dem Emirates geprügelt wurden. Manchester City trifft zu Hause auf Hull. Für beide Teams also mehr als lösbare Aufgaben.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.