Wochensport 07 / 2014 – Ein Final nach 43 Jahren

Einen schönen Sonntag Euch allen.

Viel Eishockey, viel Fussball und vor viel Rugby. Dies die knappe Zusammenfassung der nächsten Woche.

Im Vordergrund steht sicherlich der Eishockey Cupfinal vom nächsten Mittwoch. Ein Spiel auf das ich mich besonders freue, da ich eine Karte habe.

Sonst gibt’s viel Fussball mit Ligabetrieb aus der Schweiz, Deutschland und England.

Dieses Wochenende hat auch das Six Nations im Rugby begonnen. Ich schaue auf die nächste Runde und die Teilnehmer.

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Am nächsten Mittwoch steigt der Final im Eishockey Cupfinal.

Ich habe es schon das eine oder andere Mal angesprochen. Der letzte Cupfinal ist 43 Jahre her als Servette gegen Ambri in 2 Spielen Cupsieger wurde.

Und jenes Servette ist bei der Ausgabe 14/15 im Halbfinale gegen die Kloten Flyers ausgeschieden.
Gegner (in der Postfinancearena) wird der SCB sein, der in seinem Halbfinale den ZSC mit 2:1 besiegte.

Garnder schoss 22 Sekunden vor Ende der Partie die Mutzen in den Final. Wobei dem Sieg ein etwas schaler Nebengeschmack anhaftete, da ein Züricher gut 2 Minuten vor Ende der Partie für ein allerweltsfoul auf die Strafbank musste und so den Bernern erst die Möglichkeit gab das siegbringende Tor zu schiessen. Man muss zu diesem Spiel aber auch sagen, dass die beiden Schiris (Kurmann und Wiegand) aber die ganzen 60 Minuten keinen guten Eindruck hinterliessen.

Jedenfalls…

Bern gegen Kloten am nächsten Mittwoch. Die beiden Teams sind sich in dieser Saison bisher 4 Mal gegenüber gestanden. Der SCB hat 3 dieser 4 Partien für sich entscheiden können. Allerdings war es genau das letzte Aufeinandertreffen Ende Januar, das bei einigen Bern-Fans zu gewissen Schweissausbrüchen geführt hat. Kloten gewann das Spiel nämlich gleich mit 5:1. Ein SCB, der völlig von der Rolle schien, gegen ein Kloten, das ungewöhnlich effizient war und jede Chance nutzte, die es bekam.

Spielbeginn ist um 20.15 Uhr. SRF2 wird das Spiel Live übertragen.

Trotz des letzten Aufeinandertreffens sehe ich die Berner (vor allem aufgrund des Heimvorteils) vorne. Kloten hat zwar in den letzten Spielen eine Aufwärtstendenz gezeigt, aber ob das reicht sei hier jetzt mal dahingestellt.

Die Halle dürfte übrigens ausverkauft sein. Bis Mitte letzter Woche gingen über 15’000 Karten für das Spiel weg.

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Bleiben wir noch beim Eishockey und kommen kurz auf den Ligabetrieb zu sprechen.

Abergläubische Genossen sollten die nächste Runde eher meiden. Es ist nämlich Freitag der 13.
Je nachdem auf welche Tabellenregion man sich konzentrieren will gibt’s das eine oder andere spannende Spiel am nächsten Wochenende.

Es beginnt am Freitag mit Runde 45. Kloten und Biel treffen aufeinander. Kloten kann sich wieder näher an den Strich spielen wenn Sie gewinnen. Biel hingegen kann sich wieder ein kleines Polster anlegen. Wichtigste Komponente für beide Teams hingegen wäre eine Niederlage von Gottéron beim SCB. Und dieser SCB spielt entweder euphorisiert auf weil er am Mittwoch gewann oder frustriert weil er verloren hat. Auf alle Fälle nicht einfach für die Saanestädter.

Derweil treffen Lugano und Davos aufeinander um im Krieg um Platz 4 eine weitere Schlacht zu schlagen (Davos mit 5 Punkten Vorsprung falls man gewinnen sollte).

Einen Tag später Runde 46, unter anderem mit Biel gegen Servette. Biel mit der Möglichkeit sich an Servette anzusaugen falls es ein 6-Punkte-Wochenende geben sollte.

Das Spitzenspiel der Runde steigt am Sonntag Nachmittag in der Zürcher Konzerthalle wenn der ZSC auf den SCB trifft.

Zur allgemeinen Übersicht mal eine Tabelle:

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Kommen wir zum Fussball uns somit zur Übersicht über den Ligabetrieb in der Schweiz, Deutschland und England.
Beginnen wir gleich in der Schweiz.
Es beginnt mit der Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Sion am Samstag um 17.45 Uhr. Falls der Fussballverband nicht auf die Idee kommen sollte die Partie zwischen Vaduz und Sion von diesem Wochenende nächste Woche auszutragen, reist der FC Sion ohne Pflichtpartie nach Basel. Nicht, dass ich Sion irgendeine Chance geben würde. Aber mit diesen Voraussetzungen gebe ich Ihnen erst recht keine.
Zweites Spiel dann am Samstag Abend um 20.00 Uhr  mit YB gegen GC. 
GC spielt gerade jetzt zu Hause gegen den FC Basel. Und obwohl man mit 0:1 hinten liegt, weiss GC gut mitzuspielen. YB muss sich warm anziehen. 
Sonntag ab 13.45 Uhr dann 2 Spiele. Im Vordergrund das Kellerduell zwischen Aarau und Vaduz. Aarau kommt mit 1 Punkt aus Thun zurück. Eher schmeichelhaft wie ich finde, da ich hauptsächlich Thun habe spielen sehen und weniger Aarau. Wie oben bereits geschrieben, kommt Vaduz vermutlich ohne Plichtpartie nach Aarau. 
Zweites Spiel um 13.45 Uhr zwischen St. Gallen und Luzern. 
St. Gallen muss einen herben Schock verarbeiten. Gegen den FCZ verlieren? Ok, kann man. Aber gleich mit 1:4? Da hat man sich phasenweise schwindlig spielen lassen. Keine gute Voraussetzungen wenn man mich fragt. Jeff Saibene hat einiges an Arbeit vor sich. 
Livespiel auf SRF2 um 16.00 Uhr ist FC Zürich gegen den FC Thun. 
Wenn man sich die Tabelle anschaut geht das als Spitzenspiel durch. Nummer 2 trifft auf Nummer 4. Gefühlsmässig aber denke ich da eher an einen Rosamunde Pilcher Film oder so. Mir kommen ehrlich gesagt keine Argumente in den Sinn warum Thun Punkte aus dem Letzigrund mitnehmen sollte.
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Schauen wir in der Bundesliga vorbei. 
Ein Spiel, das einem von den Socken haut sucht man am nächsten Wochenende irgendwie vergebens. Was als Spitzenspiel durchgehen könnte wäre Leverkusen gegen Wolfsburg am Samstag Nachmittag (#6 gegen #2).
Dortmund spiele zu Hause gegen Mainz und hoffe auf seinen zweiten Sieg.
Bayern bekommt es zu Hause mit der grössten Baustelle in der Bundesliga, dem HSV zu tun.
Gladbach möchte gerne wieder auf einen direkten Champions League Platz zurück und müsste daher zu Hause den FC Köln schlagen. Dies setzt aber eine Niederlage von Schalke gegen Eintracht Frankfurt voraus. 
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Ein Blick in die Premier League.
Diese spielt in der nächsten Woche englisch, es finden also 2 Runden statt.
Spitzenspiel dieser Runde ist Liverpool gegen Tottenham am Dienstag um 21.00 Uhr. Liverpool ist zur Zeit siebter, Tottenham hat sich mit seinem Heimsieg gegen Arsenal neu auf Rang 5 geschoben. Geht es nach den Buchmachern gewinnt Liverpool die Partie und kommt der Spitze somit wieder etwas näher. 
Chelsea spielt zu Hause gegen Everton, das nur auf Rang 12 klassiert ist. Manchester City muss auswärts beim Zehnten Stoke ran. Und es würde nicht überraschen wenn City die Partie verlieren würde. Aber dann wäre die Meisterschaft wohl endgültig flöten. Man hat jetzt schon 7 Punkte Rückstand auf Chelsea. Und die machen keine Anstalten irgendwie zu schwächeln oder so. 
Spitzenspiel für nächstes Wochenende gesucht? Gibt es. Haut einem aber auch nicht gleich vom Stuhl: Southampton gegen Liverpool am Sonntag Nachmittag um 17.15. 
Man mag es glauben oder nicht, aber Southampton hält sich immer noch wacker auf Rang 3 mit 4 Punkten Rückstand auf City und 2 Punkten Vorsprung auf Manchester United. Sollte Liverpool seine Partie gegen Tottenham gewinnen fährt man mit einer Serie von 7 nicht verlorenen Spielen in Folge nach Southampton.
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Kommen wir zum Rugby und somit zu den Six Nations.

ist ein jährlich stattfindendes Turnier in der Sportart Rugby Union, an dem die Nationalmannschaften aus England, Frankreich, Irland, Italien, Schottland und Wales teilnehmen. Der Gewinner des Turniers gilt als inoffizieller Europameister.

Die Ursprünge des Turniers gehen auf das Jahr 1883 zurück, als erstmals die vier Home Nations England, Irland, Schottland und Wales gegeneinander spielten. Es wurde 1910 mit der Aufnahme Frankreichs zu Five Nations erweitert. In seiner heutigen Form besteht das Turnier seit 2000, nach der Aufnahme Italiens.


Der Turniersieger wird in fünf Runden nach dem Prinzip jeder gegen jeden ermittelt, wobei das Heimrecht für jede Paarung jährlich wechselt. Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt.

Der Gewinner des Turniers erhält seit 1993 die aus Sterlingsilber bestehende Championship Trophy. Sie wurde von James Brent-Ward entworfen, von acht Londoner Silberschmieden gefertigt und hat einen Wert von 55’000 Pfund. Die Innenseite war ursprünglich ebenfalls aus Silber, erlitt aber wegen des Siegeschampagners Korrosionsschäden und wurde deshalb mit 22-karätigem Gold verkleidet.
Gewinnt eine britische oder die irische Mannschaft gegen die anderen drei home nations, so schafft sie eine Triple Crown. Zwei Mannschaften gelang es, viermal hintereinander einen solchen Erfolg zu erzielen; Wales (1976–1979) und England (1995–1998). Am meisten Triple Crowns (24) hat England gewonnen, gefolgt von Wales mit 18, Schottland mit 10 und Irland mit 9.

Der Sieger des Spiels England gegen Schottland erhält den Calcutta Cup, der Sieger des Spiels England gegen Irland die Millennium Trophy. Frankreich und Italien spielen um die Giuseppe-Garibaldi-Trophäe.

Nicht mit einer Trophäe verbunden, aber äusserst prestigeträchtig für eine Mannschaft ist ein Sieg gegen alle anderen Mannschaften während eines Turniers, ein so genannter Grand Slam. Fünfmal konnte eine Mannschaft zweimal hintereinander alle Spiele gewinnen: Wales (1908/09), England (1913/14, 1923/24, 1991/92) und Frankreich (1997/98). Drei Grand Slams hintereinander hat bisher noch keine Mannschaft geschafft. Rekordhalter ist England mit zwölf Grand Slams, gefolgt von Frankreich und Wales mit je neun, Schottland mit drei und Irland mit zwei Grand Slams. Wales war 2005 die bisher einzige Mannschaft, die den Grand Slam mit mehr Auswärts- als Heimsiegen schaffte. Im Jahr 2003 konnte England als bisher einzige Mannschaft im selben Jahr einen Grand Slam erzielen und die Weltmeisterschaft gewinnen.

Wie bereits angesprochen hat das Tunier an diesem Wochenende begonnen. Entsprechend ist die erste Runde bereits gespielt.

Wales verlor zu Hause gegen England mit 16:21.
Italien verlor zu Hause gegen Irland mit 3:26. Und Frankreich gewann zu Hause gegen Schottland mit 15:8.

In der zweiten Runde finden alle Spiele auf der Insel statt.
England bekommt es mit Italien zu tun (Samstag, 14.30 Uhr) und dürfte seinen zweiten Sieg verbuchen. In Dublin kommt es zum Spiel Irland gegen Frankreich (Samstag 17.00 Uhr). Und im schottischen Edinburgh treffen Schottland und Wales aufeinander (Sonntag, 15.00 Uhr).

Wer die Six Nations sehen will muss auf ausländische Sender zurückgreifen: Gut aufgehoben dürfte man bei der BBC One sein, die alle Spiele Live zeigen.
Wer es mehr mit der französischen Sprache hat, der wechsle zu France 2 die ebenfalls alle Spiele Live zeigen. Und wer mehr die gesellige Variante mag schaue bei seinem lokalen Pub vorbei.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

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