Wochensport 24 / 2015 – Weg nach Frankreich

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Man müsste ja eigentlich meinen, dass mit dem heutigen Schweizer Cupfinal das Meiste an Fussball zu Ende sein müsste. Was auch stimmt, aber die Nationalmannschaft gibt es da ja auch noch. Die spielt am nächsten Sonntag gegen Litauen (zuvor gibt es am Mittwoch ein Testspiel gegen die Fussballmacht Liechtenstein).

Sporttechnisch steht sonst die beginnende Tour de Suisse auf dem Programm. Zudem gibt es eine kleine Vorschau auf das Schwingen auf dem Stoos vom nächsten Sonntag.

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Beginnen wir mit dem Fussball.

Es kommt also am Mittwoch Abend in der Stockhorn Arena zu Thun zum Testspiel zwischen der Schweiz und Liechtenstein.

Spielbeginn ist um 20.15 Uhr und wird von SRF2 Live übertragen.

Beim letzten Vergleich (Mitte August 2011) hat man in Vaduz gespielt und dabei 2:1 gewonnen (Derdiyok, Stocklasa). Letzter Vergleich zu Hause war in St. Gallen Ende Mai 2008 hat die Schweiz mit 3:0 gewonnen (2 Mal Frei und Vonlanthen).

Weit wichtiger dann das Spiel vom Sonntag Abend um 20.45 Uhr. Spiel 6 in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

England steht zur Zeit unangefochten mit 15 Punkten an der Spitze der Tabelle. Dahinter folgen Slowenien und die Schweiz mit 9 Punkten, dann Litauen mit 6 Punkten. Slowenien und England spielen (ebenfalls am Sonntag) gegeneinander und nehmen sich somit gegenseitig Punkte weg.

Wenn wir mal davon ausgehen, dass England das Spiel gewinnt kann die Schweiz mit einem Sieg oder einem Unentschieden an Slowenien vorbeiziehen.

Beim Hinspiel im November letzten Jahres gewann die Schweiz gleich mit 4:0 (Schär, Shaqiri (2), Arlauskis (ET)). Die Tore fielen alle innerhalb der letzten 24 Minuten, wobei das Eigentor das Erste war.

Das einzige frühere Spiel wurde 1924 beim Olympischen Fußballturnier in Frankreich ausgetragen, als die Schweiz am 25. Mai mit 9:0 gegen Litauen gewann; Paolo Sturzenegger (2., 43., 68. und 85.), Walter Dietrich (14.), Max Abegglen (41., 50. und 58.) sowie Rudolf Ramseyer (63./Elfmeter) erzielten die Treffer.

Die Litauer, die ihre ersten beiden Partien gewonnen hatten, verloren die folgenden drei Spiele in Gruppe E ohne eigenen Treffer und kassierten dabei zehn Gegentore.
Die Schweiz hat unterdessen ihre letzten drei Partien bei einem Torverhältnis von 11:0 für sich entscheiden können.

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Kommen wir zum Rad und somit zur Tour de Suisse.

Traditionell gilt die Tour de Suisse als das wichtigste Rennen unterhalb der grossen 3 (Tour de France, Giro und Vuelta). Zudem wird sie gerne als Vorbereitung für die kommende Tour de France genutzt.

Heuer startet die TdS am nächsten Samstag in Rotkreuz mit dem Prolog und geht während den nächsten 9 Etappen und 1319.8 Kilometern über Liechtenstein und Österreich zurück nach Bern.

Am Sonntag die zweite Etappe; ein Rundkurs mit Start und Ziel in Rotkreuz.
Die dritte Etappe hätte ursprünglich in Brunnen gestartet werden sollen. Wegen dem Felssturz im Gotthardgebiet springt nur Quinto als Startort ein. Es wurde sogar die Möglichkeit geprüft durch den Tunnel zu fahren. Die Idee wurde aber wieder verworfen. Die Route wurde dahingehend geändert, das statt dem Gotthardpass der Tremolapass befahren wird.

Einen Tag später geht es von Flims nach Schwarzenbach wo man einen Berg der zweiten Kategorie („Wildhaus“) und 3 Berge der dritten Kategorie befährt.

Königsetappe ist Etappe Nummer 5 am Mittwoch, die von Unterterzen ins Ötztal in Österreich führt. Mit der Bielerhöhe und dem Schlussaufstieg nach Sölden sind 2 Berge der höchsten Kategorie auf dem Programm.

Danach geht es relativ flach ins Mittelland zurück, bis es Sonntag übernächster Woche zu einem Zeitfahren rund um Bern kommt (über 38.4 Kilometer).

Titelverteidiger ist der Portugiese, dem es als erster Fahrer gelungen ist die Tour de Suisse 3 Mal en suite zu gewinnen.

SRF2 ist stets Live auf Sendung.  Beginn der Liveübertragung dürfte jeweils im Verlauf des späteren Nachmittags sein. Je nach Etappe ist der Beginn etwas früher oder etwas später.

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Kommen wir zum letzten Punkt, dem Schwingen.

Es ist ein Jahr ohne eidgenössischem Anlass. Es ist daher ein Jahr ohne echten Höhepunkt. Aber das heisst ja nicht, dass jetzt schlecht geschwungen wird oder nicht.

Die Innerschweizer können sich am nächsten Sonntag mit den Gästen aus der Ostschweiz sowie einer Delegation aus der Nordwestschweiz messen.

Die Ostschweizer werden angeführt durch den Unspunnensieger 2011 Daniel Bösch und dem Schwingerkönig 2001 (und 2-maligen Stoossieger) Arnold Forrer. Zum erweiterten Favoritenkreis darf man Beat Clopath und Andy Büsser zählen. Aufgepasst auf Armon Olik, der am Zürcher Kantonalen seinen ersten Kranzfestsieg feierte.

Die Nordwestschweizer werden durch Christoph Bieri und Remo Stalder angeführt.

Die Einteilung für den ersten Gang (der um 0830 Uhr beginn) wurde noch nicht veröffentlicht.

Wer nicht hinfahren will aber trotzdem dabei sein will der schaue bei Radio Central vorbei.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

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