Wochensport 31 / 2015 – CL-Quali

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Das wird eine extrem kurze Woche irgendwie.

Die Woche durch kommt die Bespassung in Form von Tennis aus Gstaad. Und am Wochenende wird in der heimischen Fussballliga die dritte Runde ausgespielt. Zudem gibt es am Dienstag und am Mittwoch die Qualifikation zur Champions League.

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Beginnen wir mit dem Tennis

Ich bin ja schon letzte Woche kurz auf die Swiss Open in Gstaad eingegangen. Stan Wawrinka hat sich ja in der Zwischenzeit von dem Turnier abgemeldet. Nach seiner Aussage aufgrund von einer Schulterverletzung.

Somit sind mit David Goffin und Feliciano Lopez nur noch 2 Spieler aus den Top20 am Start.

Die Halbfinals sind am Samstag Nachmittag und der Final am Sonntag Mittag.

SRF2 wird die Woche durch gegen 17.10 Uhr jeweils ins Turnier einsteigen. Am Samstag und am Sonntag ist man Live dabei.

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Kommen wir zum Fussball und zuerst zur Champions League Quali

Es beginnt am Dienstag Abend um 20.15 Uhr mit BSCYB gegen Monaco.

Ein äusserst hartes Los für die Berner auch wenn es durchaus dümmer hätte kommen können.
Man kann sich jetzt natürlich darüber streiten, ob es besser ist zuerst zu Hause zu spielen oder ob nicht auswärts zuerst ein bisschen besser gewesen wäre. Aber eben, hätte hätte Fahradkette. Möchten sich die Berner für die Champions League qualifizieren müssen 2 Topleistungen gegen Monaco auf den Platz gebracht werden.

Ein Monaco mit dem YB keinerlei Erfahrungen hat. Die beiden Teams haben nämlich noch nie gegeneinander gespielt.

Spielbeginn ist wie gesagt um 20.15 Uhr. SRF2 ist Live dabei.

Am Mittwoch greift dann auch der FC Basel in das Geschehen ein. Die treffen um 20.45 Uhr auswärts auf Lech Poznan. Und auch die Basler haben mit diesem Gegner keinerlei Erfahrungen.

Allerdings kann man mal bei GC fragen wie deren Erfahrungen mit Lech sind. Diese haben in der zweiten Qualifikationsrunde zum Uefa Pokal 2008 gegeneinander gespielt. Nach einem 0:0 in Zürich folgte zwei Wochen später eine 0:6 Niederlage.

Spielbeginn um 20.45 Uhr. SRF2 ist auch hier Live dabei.

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Wir bleiben beim Fussball schauen aber zur heimischen Liga.

Es ist 1. August-Wochenende. Und ich sehe die Bünzlis schon vor mir wie darüber wettern, wie man am Nationalfeiertag nur Sport betreiben kann.

Aber sei’s drum. Wenn’s schon keine Feuerwerke geben darf, gibt’s diese hoffentlich auf dem Rasen.

Basel – Sion (Samstag, 15.00 Uhr)
Marke Spitzenspiel. Denn es trifft der 1. auf den 2. (gesetzt der Fall der FCZ hat sein Spiel gegen Vaduz (2. Runde) nicht gewonnen).
Basel hat eine Rechnung mit dem FC Sion offen (Remember Cupfinal?). Mehr gibt es zu diesem Spiel eigentlich nicht zu sagen. Bei Basel wird sich aber vor allem die Frage stellen wie fit die Mannschaft sein wird, da man ja bereits am Mittwoch vorher in der CL-Quali gespielt hat.

St. Gallen – BSCYB (Samstag, 15.00 Uhr)
Für YB trifft hier beinahe das Selbe zu, auch wenn man einen Tag mehr Ruhe haben wird. Die Berner müssen sowieso langsam anfangen Fussball zu spielen. Sowohl gegen den FC Zürich als auch zu Hause gegen Luzern hat man keinen überragenden Eindruck hinterlassen. Klar, es ist noch viel zu früh um jetzt schon auf die Saison schliessen zu wollen. Aber für einen selbsternannten Titelkandidaten (ja ich weiss, YB hat sich selber nie als solcher bezeichnet, aber sie sind es trotzdem) muss da mehr kommen. Man hat das Gefühl, dass die Mannschaft etwas gehemmt wird ob des Druckes, der aufgebaut wird.

Thun – Luzern (Sonntag, 13.45 Uhr)
Fünfter gegen Sechster. Luzern hat vor allem bei seinem Auswärtsspiel keinen schlechten Eindruck gemacht.
Thun kommt mit einem Auswärtssieg gegen Lugano nach Hause und hat sich so für die Heimniederlage gegen GC rehabilitiert.

Lugano – Vaduz (Sonntag, 13.45 Uhr)
Lugano nach 2 Runden also am Tabellenende. Vaduz ebenfalls, falls man das Spiel gegen den FCZ nicht gewinnen sollte. Eine gwissen Spannung ist also vorhanden.

FCZ – GC (Sonntag, 16.00 Uhr, Live auf SRF2)
GC ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Das man gegen Basel verlieren wird war irgendwie vorauszusehen. Der Auswärtssieg gegen Thun schon weniger. Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass GC eine schwere Saison vor sich haben wird.
GC hat übrigens seine letzten 4 Spiele gegen den FCZ allesamt verloren. Der letzte Sieg war ein 2:0 Anfang April 2014.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 30 / 2015 – Hoch hinauf auf den Brünig

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Es ist vor allem das nächste Wochenende, dass für vielerlei Bespassung sorgen wird. In der Super League wird die zweite Runde gespielt. Auf dem Brünig kommt es zu einem Höhepunkt im Schwingkalender. In Ungarn sind die Formel1-Boliden unterwegs, in Gstaad werden die Suisse Open gespielt und in schönen Crans-Montana drehen Golfer ihre Runden.

Und die tägliche Bespassung kommt die Woche von der Tour de France
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Bevor wir aber richtig anfangen noch ein kurzer Umweg nach St. Andrews.

Da an den British Open gestern Samstag wegen Unwetter und starken Winden nicht gespielt werden konnte wird heute Sonntag die 3. Runde und morgen Montag die entscheidende 4. Runde gespielt. Erst zum zweiten Mal in der langen 144-jährigen Geschichte der Open wird somit erst an einem Montag fertig gespielt.

Ob es dem Amerikaner Jordan Spieth gelingen wird als erst zweiten Spieler in der Geschichte des Golfs die ersten 3 Majors des Jahres zu gewinnen wage ich hier und jetzt doch zu bezweifeln.

Nach Tag 2 lag Dustin Johnson mit 10 under auf dem ersten Rang. Spieth nur auf der geteilten 18 mit 5 unter. Er muss also auf seinem heutigen Flight ganz schön Gas geben.

Und als ich das schreibe, hat es gerade zu regnen begonnen. Hoffentlich kann der Terminplan heute durchgezogen werden. Ansonsten wird’s dann schon ein bisschen eng.

Bei der BBC ist man am besten aufgehoben.

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Beginnen wir mit der Tour de France, die in ihre finale Woche geht.

Und in der finalen Woche geht es unter anderem in die Alpten.

Am Mittwoch wird je 2 Mal in Pass der zweiten und der dritten Kategorie überfahren. Sowie mit dem Col d’Asllos ein Berg der ersten Kategorie.

Happig dann der Donnerstag mit 3 Mal dritte Kategorie, 3 Mal Kategorie 2 und mit dem Col du Glandon die höchste Kategorie.

Weiter am Freitag mit 2 Mal Kategorie 1 und mit dem Col de la Croix die höchste Kategorie.

Krönender Abschluss (als wäre man nicht genug bergauf gefahren) dann die berühmt berüchtigte Alpe d’Huez am Samstag. Als Vorbereitung quasi überfährt man nochmals den Cole de la Croix (allerdings von der anderen Seite als am Freitag). Eine Etappe auf die ich mich jetzt schon freue.

Wie immer Live dabei sind SRF2 und Eurosport.

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Wie kommen in die Schweiz und somit (zuerst) zum Fussball.

YB – FC Luzern (Samstag, 17.45 Uhr)
Klar, nach der ersten Runde irgendwelche Rückschlüsse auf die gesamte Saison ziehen zu wollen ist nicht gerade gescheit. Man sollte daher den Auftritt der Berner beim FCZ nicht überbewerten. Es war kein gutes Spiel der Berner klar. Aber das kommt noch.
Beim FC Luzern wurde man auch nicht ganz schlau. Den Punkt hat man sich durchaus verdient weil man auch nach der 90. Minute dran geblieben ist und ein paar Konzentrationsschwächen von Sion ausgenützt hat. Über das ganze Spiel gesehen war Sion aber die bessere Mannschaft. So erstaunt der luzernische Punktgewinn schon.

GC – FC Basel (Samstag, 20.00 Uhr)
Als dieser beitrag entstand waren beide Teams noch in Ihren Spielen (und beide haben geführt, was mich vor allem bei GC überrascht hat).
Alles andere als ein Sieg von Basel würde mich aber doch überraschen.

Lugano – Thun (Sonntag, 13.45 Uhr).
Schweres Spiel für die Thuner, falls man doch gegen GC verloren haben sollte. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass Lugano wie eine Furie aus den Startlöchern kommen wird.

Sion – St. Gallen (Sonntag, 13.45 Uhr)
Aus meiner persönlichen Sicht nicht schwer zu tippen. Ich traue den St. Gallern immer noch nicht viel zu. Sion hingegen gehört für mich zu den Top 4 diese Saison.

Vaduz – FC Zürich (Sonntag, 16.00)
Es hätte für das Livespiel auf SRF2 ja durchaus bessere Alternativen als Dieses hier gegeben. Aber das muss ja nicht heissen, dass das Spiel langweilig wird oder so.

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Zum Schwingen.

Nächsten Sonntag steigt auch dem Brünig das traditionelle Bergfest.

SRF2 wird den ganzen Tag Live auf Sendung sein. Das Anschwingen ist auf 08.00 Uhr gesetzt, der Schlussgang auf 17.00 Uhr.

Gemeldet sind je 50 Schwinger vom Berner und vom Innerschweizer Teilverband. 20 Schwinger kommen vom Nordwest-Schweizerischen Verband.

Eine Einteilung für den ersten Gang ist noch nicht veröffentlicht worden (das dürfte am Mittwoch oder am Donnerstag der Fall sein).

Was jedoch öffentlich ist, ist die Teilnehmerliste 2015 und diese liest sich durchaus eindrucksvoll (.pdf).

Ich verzichte jetzt drauf die Favoriten alle aufzählen zu wollen, da gibt es auf allen Seiten genug davon. Aber mindestens 1 Berner dürfte sicherlich im Schlussgang stehen. Alles andere würde mich doch irgendwie überraschen.

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Wir kommen zum Tennis und somit zu den Swiss Open in Gstaad.

Wobei am Samstag und Sonntag die Qualifikationen stattfinden. Das eigentliche Hauptturnier beginnt erst am Montag übernächster Woche.

Ein genauer Spielplan ist somit noch nicht veröffentlicht worden. Schauen wir also zuerst mal das Teilnehmerfeld an:

Aus den Top20 der Weltrangliste werden nur 3 Spieler teilnehmen: Stan Wawrinka als Nummer 4, die Nummer 14 David Goffin und die Nummer 19 Feliciano Lopez.

Weitere nicht ganz unbekannte Teilnehmer sind Dominic Thiem aus Österreich, Marcel Granollers aus Spanien, Denis Istomin aus Russland und ebenfalls aus Russland Michail Juschni.

So wie ich das sehe, steigt SRF2 ab Mittwoch in das Turnier mit ein.

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Wir bleiben in der Schweiz kommen aber zum Golf.

Zum mittlerweile 69. Mal trifft man sich in den Walisser Alpen zum traditionellen Turnier in Crans-Montana. Da man sich auf ca. 1500 Metern befindet fliegen die Bälle verlängert sich die Schlagweite um ca. 10%, was vor allem beim Abschlag zu bemerkenswerten Weiten führt.

Der 72 Par-Kurs mit Namen Severiano Ballesteros ist gut 6340 Meter lang ist ein typischer Parkland-Course (also das Gegenteil eines Links-Kurses).

Sehr hoch liegende Golfplätze müssen sich in der Regel mit engen Raum begnügen (sei dies aufgrund des Platzes selber, Hotel bzw. Häuser allgemein). Crans ist hier insofern eine Ausnahme weil man hier ungewöhnlich viel Platz hat und andererseits sich der Golfsport noch bevor dem Einsetzen des Tourismus den Platz gesichert hat.

Für gewöhnlich hat SRF2 jeweils am Sonntag Nachmittag einige Stunden Live übertragen. Ob das dieses Jahr der Fall sein wird wage ich aufgrund des vollen Sonntags zu bezweifeln.

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Und zum Schluss noch ein bisschen Formel 1.

Der Formel 1-Tross fährt am nächsten Sonntag auf dem Hungaroring in Ungarn.

Grösste Unbekannte in Ungarn ist jeweils das Wetter. Es gab schon Rennen in Ungarn, die waren die heissesten des Jahres, aber auch die Kältesten. Und vom Wetter hängt auch der Reifenverschleiss ab.

Ungarn ist übrigens das letzte Rennen vor der langen Sommerpause bevor es am 23. August in Spa weitergeht.

Rennbeginn ist um 14.00 Uhr.

Wie immer dabei sind SRF, ORF1 und RTL.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch in und schaut’s.

Wochensport 29 / 2015 – Schon wieder Fussball?

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Dieser Beitrag ist bereits gestern Samstag entstanden, da ich heute Sonntag unterwegs bin und ehrlich gesagt keine Lust habe während des Wimbledon Finals einen Beitrag schreiben zu müssen. Darum sitze ich bereits am Samstag Vormittag an meinem Laptop.

Kommen wir nun aber zum Eingemacht. Für jeden Geschmack dürfte nächste Woche dabei sein. Die Golfer freuen sich auf die British Open, Fussballfreunde dürfen hierzulande wieder in die Stadien gehen und auf dem Weissenstein wird Sägemehl ausgebreitet.

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Da wie bereits erwähnt dieser Beitrag bereits gestern geschrieben wurde möchte ich kurz mit Tennis beginnen.

Mit Djokovic gegen Federer kommt es eigentlich zu einem logischen Final heute Nachmittag in Wimbledon.

Nicht nur dass sich die Nummern 1 und 2 der Weltrangliste treffen, waren Sie beide die konstantesten und besten Spieler der letzten 2 Wochen.

Es ist der selbe Wimbledon-Final wie letztes Jahr. Es ist Spiel 40 zwischen den Beiden (es steht übrigens 20 zu 19 für Roger).

Im Jahr 2015 trifft man nun zum dritten Mal aufeinander: Djokovic gewann die Spiele in Indian Wells und Rom. Roger gewann in Dubai.

Ich freue mich wie ein kleines Kind auf diesen Final. Das liegt nicht nur daran, dass Federer im Final ist, sondern WIE er sich in diesen Final gespielt hat. Sein Halbfinal gegen Andy Murray war vielleicht einer seiner besten Leistungen der letzten Jahre. Vor allem habe ich noch selten ein Spiel von Federer gesehen bei dem sein Aufschlag so präzise und sicher gekommen ist. Und hey, Federer hat den wohl besten Returnspieler der Tour besiegt. Und das nicht in 4 oder 5 Sätzen sondern klar in 3.

Djokovic muss sich warm anziehen.
Es ist also wieder ein Schweizer, der ihm die Hölle heiss macht. Sollte Roger das Turnier gewinnen dürfte er endgültig als der beste Spieler der Geschichte dastehen. In diesem hohen Alter nochmals ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen; „beeindruckend“ wäre noch weit untertrieben.

SRF2 und die BBC sind Live dabei!

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Golf mit den British Open.

Das älteste Golfturnier der Welt wird heuer auf dem wohl bekanntesten Platz weltweit gespielt: St. Andrews und zwar auf dem ältesten aller Kurse, dem old Course. 

Der old Course ist ein sogenannter Links-Kurs. Das hat mit Links oder Rechts nichts tun. Das heisst mehr, dass sich der Kurs auf sogenanntem Linksland befindet. Dies war die Bezeichnung für Land, das die Küste mit dem fruchtbaren Ackerland verband (entsprechend war das Linksland wirtschaftlich nicht nutzbar –> to lin = verbinden). Da dieses Land nicht gebraucht werden konnte konnte man dieses Stück Land frei nutzen. Unter Anderem wurde daher auch Golf gespielt.

Linksplätze gelten als gut bespielbar das ganze Jahr über. Es gibt aufgrund der Küstenlage kaum Frost im Winter und ebenfalls keine Trockenheit im Sommer.

Der unberechenbarste Punkt sind aber die Winde (sollen an Küsten ja schon mal vorkommen).

Zurück aber zum old Course selbst. Ein typischer Linkskurs wie er im Buche steht.
Grundsätzlich kein Kurs, der schwer zu spielen ist, aber so seine eigenen Tücken hat. Die Fairways sind alle relativ breit. Das Spiel erfordert aber oft taktisch kluge Entscheidungen weil die Löcher auf mehrere Wege bespielt werden können (und vor allem muss man dabei ja immer den Wind berücksichtigen).

Ganz berühmt ist Loch 17, auch Road Hole and the Road Bunker genannt. Es gilt als eines der schwierigsten Par 4-Löcher weltweit. Benannt ist das Loch nach einer Strasse, die direkt hinter dem Loch befindet. Der Abschlag muss quasi blind erfolgen, weil man das Hotel (das im weg steht) „überqueren“ muss. Auch wenn man den Abschlag gemeistert hat wagen es die wenigsten Profis mit dem zweiten Schlag das Grün direkt anzugreifen. Dies liegt einerseits am Bunker, der direkt vor dem Grün liegt („Road Bunker“) und andererseits an der Strasse hinter dem Loch.

Es würde nicht überraschen, wenn an diesem Loch die eine oder andere Entscheidung fällen dürfte.

Bei BBC2 kommt man auf volle Kosten, die an allen Tagen ab 1000 Uhr (Schweizer Zeit) übertragen.

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Kommen wir zum Schwingen.

Die Herren treffen sich am nächsten Sonntag auf dem Weissenstein. Und die Schingerliste wurde bereits veröffentlicht.

Die Berner Gäste schicken wieder ein paar Schwinger vorbei von denen man ausgehen kann, dass sie um den Festsieg mitschwingen werden.

Als Erster sei hier Stucki Christian genannt. Daneben gibt’s aber noch Siegenthaler Matthias, Sempach Thomas, Lauper Hansruedi und Kämpf Bernhard. Und die Berner Zukunftshoffnung, Käser Remo.

Zugegeben, die Nordwestschweizer können nicht so viele Leute in die Wagschale werfen. Aber die paar Wenige, die sie haben sind beileibe keine Unbekannte und können jedem Schwinger die Hölle heiss machen: Bieri Christoph aus dem Aargau und die Solothurner Gisler Bruno und Stalder Bruno.

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Man glaubt, die Saison sei gerade erst zu Ende gegangen und schon geht es weiter: Fussball.

Die heimische Liga nimmt die neue Saison in Angriff. Grösste Änderung ist sicherlich der Aufstieg von Lugano bzw, der Abstieg von Aarau.

Einige Änderungen musste der Meister FC Basel hinnehmen. Nebst dem Abgang von Trainer Sousa (der man irgendwie erwarten durfte), der durch den Thuner Urs Fischer ersetzt wurde hat sich auch im Mannschaftsgefüge einiges getan. Fabian Frei ging nach Mainz, Fabian Schär zog’s nach Hoffenheim und Marco Streller ist vom aktiven Sport zurückgetreten.

Neu hinzu gekommen sind unter anderem Michael Lang von GC und Kuzmanovic von Inter und Marco Janko. Das eingekaufte Material liest sich grundsätzlich nicht schlecht. Ich erwarte in dieser Saison keinen Durchmarsch, wie es den Baslern auch schon gelungen ist.

Dies hängt weniger mit Basel zusammen sondern mehr am BSC YB.

Die Jungs gaben in meinen Augen in diesem Sommer ein richtiges Statement ab. Selten haben die Berner durch ihre Transfers gezeigt, dass die Zeit für einen neuen Meister reif ist.

Das Team hat in der letzten Saison schon sehr gut funktioniert (ich erinnere nur den Heimsieg gegen Basel im Frühling, da sah Basel kein Land).

Von Benfica kam Loris Benito und Miralem Suleymani (auch den bin ich ganz besonders gespannt). Von Wil kam Tabakovic und von GC Gregory Wüthrich. Und mit Forte steht in meinen Augen der richtige Trainer an der Seite. Es ist nur zu hoffen, das in der Chefetage nicht wieder blinder Aktionismus Einzug hält wenn der Saisonstart nicht so verlaufen sollte, wie man es sich wünscht (es wäre ja nicht das erste Mal).

Selbst wenn Basel diese Saison Meister werden sollte, wird es eine ganz enge Kiste.

Wohin mit GC?
Das ist die erste Frage, die ich mir stelle, wenn ich mir die Transfers so anschaue. Mit Abrashi, Dingsdag, Garcia, Grichting, Michal Lang, Ngamukol und Wüthrich ist der Substanzverlust in meinen Augen schon enorm.

Bis auf den Aarau Joel Mall, den Goali aus Aarau, sagt mir eigentlich kein Zuzug was. Ich möchte mir daher kein abschliessendes Urteil bilden, wage aber trotzdem die Voraussage, dass es eine verdammt schwere Saison für die Zürcher wird.

Der FC Luzern hat eine bewegte Saison hinter sich.
Miserabel gestartet hat man sich in der Rückrunde markant gesteigert. Eine Steigerung, die einen bis auf Rang 5 gebracht hat.
Wenn man sich die Transferliste der Luzerner so anschaut dürfte eine Saison wie die Letzte nicht nochmals vorkommen. Die Abgänge halten sich im überschaubaren Rahmen. Hinzugekommen sind unter anderem Nico Brandenburger von Gladbach und Sebastian Schachten von St. Pauli. Ich traue Luzern durchaus wieder eine Saison zu, die in den Top 5 endet. Aber der Saisonverlauf kann in Luzern mal schnell von der Chefetage und weniger von den Leistungen auf dem Platz abhängen.

Dem FC Thun musste in der letzten Saison ein grosses Kränzchen gewindet werden.
Mit einem eher tiefen Budget hat man sich auf Rang 4 gekämpft. Aber auf diese Saison hin muss man den grössten Substanzverlust an der Seitenlinie verkraften. Der Trainer Urs Fischer hat in Basel unterschrieben und sucht dort nach einer neuen Herausforderung.
Man hat zudem Gonzales (zurück zu YB) verloren. Liegt nochmals solch eine Saison drin? Bezweifle ich stark. Aber mit dem Abstieg sollte man trotzdem nichts zu tun haben.

Beim FC Zürich ist man sich nie so sicher wohin die Reise geht.
Von hui (bedrängen des FC Basel) bis pfui (so scheisse spielen, bis man von Abstieg sprich) liegt bei diesem Team etwa alles drin. Ihr grösseter Verlust dürfte sicherlich Elvedi sein, der Lucian Favre nach Gladbach folgt. Schwer zu sagen, wie das Team diesen Verlust verkraften wird. Für einen Top 4 Platz reicht es in meinen Augen aber nicht diese Saison nicht.

Nach der Saison hat sich der FC Vaduz vermutlich in Aarau bedankt nicht abgestiegen zu sein.
Eine grossartige Saison war es ja beileibe nicht (Zweitletzter). Und nur dank Aarau, das noch beschiessener spielte ging der Weg nicht wieder runter in die Challenge League. Das Saisonziel dürfte also wieder gleich lauten wie letzte Saison: Nicht absteigen.
Die Mannschaft blieb grosso modo zusammen und wurde nicht gross verändert.

Der FC St. Gallen ist für mich ein bisschen wie Luzern. Eine riesige Wundertüte.
Es gibt Spiele, da spielt man alles und jedes an die Wand. dann gibt’s wieder Spiele, da möchte man das ganze Team inklusive Staff auf die Strasse stellen. Auf der Seite der Abgänge stehen unter Anderem Besle, Demiri, Karanovic und Roberto Rodriguez.
Auf der Seite der Neuen sind unter Anderem Martin Angha von 1860 (gut, der hätte vermutlich überall auf der Welt unterschrieben nur um nicht bei den 60ern bleiben zu müssen). Zudem kommt Alain Wiss von Luzern.
Nochmals Rang 6 ist für mich etwa die Region in der ich SG wieder erwarte.

Der FC Sion hat seine Saison mit dem Cupsieg irgendwie noch retten können.
Die Mannschaft hat sich letzte Saison in meinen Augen doch unter Wert geschlagen. Die Mannschaft kann Fussball spielen und ist besser als nur Rang 7. Daher etwarte ich von der CC-Truppe eine markante Steigerung (vor allem wenn man den Gerüchten glauben schenken will, dass Dzemaili vor einer Vertragsunterschrift stehen soll).
Für mich eine Mannschaft, die es in die Top 4 schafft.

Der Aufsteiger FC Lugano hat eine schwere Saison vor sich.
Aber Eine, die er in vollen Zügen geniessen darf. Und dies dürfte vor allem am neuen Trainer liegen. Trotz des Aufstiegs hat sich Livio Bordoli entschieden Lugano verlassen und in Aarau unterschrieben (man war sich bei den Lohnverhandlungen offenbar nicht einig). Neu „an der Bande“ ist Zdenek Zeman, ein Verfechter des offensiven Fussballs. Ein Mann mit einer beeindruckenden Liste seiner Stationen als Trainer (also mehr die Anzahl denn der Orte): Parma, beide Rom (hintereinander übrigens), Neapel, Roter Stern Belgrad.
Bei Aufsteiger ist es ja immer so eine Sache. Die Euphorie trägt einen durch die ganze Saison und man hat mit dem Abstieg so gut wie nichts zu tun. Oder aber der Start misslingt und krebst die ganze Saison unten rum. Als ersten Abstiegsaspiranten möchte ich Lugano jetzt aber auch nicht zählen.

Summa Sumarum: An der Spitze wird es eng. Ich persönlich glaube, dass Basel als Meister abgelöst wird und in Bern das erste Mal nach 1986 wieder gefeiert werden darf.

Beim Abstieg kann und will ich mich nicht festlegen, Es erscheint mir als viel zu eng, als dass man hier eine gesicherte Aussage gemacht werden kann.

Wie fängts also an?

Die Runde beginnt am Samstag um 1745 Uhr mit Luzern gegen Sion.

Um 2000 Uhr dann FC Zürich gegen die Berner Young Boys.

Am Sonntag um 1345 Uhr wie immer 2 Spiele mit Basel gegen Vaduz und Thun gegen GC.
Livespiel um 1600 Uhr dann St. Gallen gegen Lugano.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 28 / 2015 – Woche der Wahrheit

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Es wartet wieder eine volle Woche auf uns. Im Vordergrund steht natürlich wieder Wimbledon. Dann gibt’s am nächsten Wochenende Motorrad aus Deutschland.

Und auf der Rigi kommt’s zum traditionellen Bergfest der Schwinger.

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Starten wir aber mit dem Tennis.

Aus Schweizer Sicht ein bisher sehr erfolgreiches Turnier. Zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Tennis stehen gleich 4 Spieler in den Achtelfinals.

Und er Zufall will es auch gleich, dass alle 4 Schweizer morgen Montag im Einsatz stehen.

Den Schweizer Reigen wird Timea Bacsinszky eröffnen, die auf Court Nummer 18 als zweite auf die Nummer 48 der Welt Monica Niculescu aus Rumänien trifft.

In etwa zeitgleich dürfte dann Belinda Bencic ihren Achtelfinal bestreiten. Auf Court Nummer 12 spielt sie gegen Victoria Azarenka aus Weissrussland (Weltnummer 24).

Danach dürfte Stan Wawrinka auf Court Nummer 1 beginnen. Er spielt gegen den Belgier David Coffin (Weltnummer 16).

Als letzter dürfte dann Roger Federer ins Geschehen eingreifen. Er spielt gegen den Spanier Roberto Bautista (Weltnummer 20).

Die Reihenfolge der Spiele ist alleine eine Vermutung meinerseits. Es kann durchaus noch zu Verschiebungen kommen (Verletzungen, walk overs usw.). Da kein Schweizer als Erster auf seinem Court spielt können auch keine genauen Zeiten angegeben werden.

Wie könnte es denn weitergehen?
Federer trifft bei einem Sieg auf den Sieger der Partie zwischen Berdych und Simon. Stan bekommt es mit dem Sieger zwischen Gasquet und Kyrgios zu tun.

Heftig wird’s für Belinda Bencic. Sie würde es in der nächsten so oder so mit einer Williams zu tun bekommen. Timea hätte es mit der Siegerin zwischen Wozniacki und Muguruza zu tun.

Ich sehe die Siegeschancen bei allen vieren intakt. Roger und Stan gehen als Favoriten in ihre Partien. Timea dürfte gegenüber ihrer Gegnerin ebenfalls als favorisiert sein. Nur Belinda hat es mit Azarenka mit einem grossen Brocken zu tun. Aber das heisst ja nicht, dass sie nicht chancenlos ist.

SRF2 steigt ab 1400 Uhr mit ein und wird vermutlich zwischen den einzelnen Spielen hin und her schalten.

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Kommen wir zum Motorrad.

Die Herren auf dem Motorrad fahren ihren nächsten Grand Prix auf dem Sachsenring in Deutschland.

Auf dem 3,7 Kilometer langen Kurs gibt es 10 Linkskurven und nur 3 Rechtskurven. Durch den Umstand, dass die Kurven zum Teil relativ eng sind verlangsamt sich der ganze Kurs. Was das Rennen selber wiederum zu einem der langsamen auf der Tour macht.

Nichtsdestotrotz, Einer dürfte ganz schöne Erinnerungen an den Sachsenring haben. Es ist nämlich Dominique Aegerter, der dieses Rennen im letzten Jahr gewann.

Start zum Rennen der Moto3 ist um 11.00 Uhr
Moto2 folgt um 12.20 Uhr. und die GP-Klasse startet um 14.00 Uhr.

Kurz noch ein Blick auf die Gesamtwertung in der Moto2:

Da führt der Franzose Johan Zarco mit 159 Punkten vor dem Spanier Tito Rabat mit 114. Lüthi folgt auf Rang 4 mit 89 Punkten. Aegerter auf 11 mit 37, Krummenacher auf 21 mit 10 Punkten.

Man sollte vor den jeweiligen Rennen schauen wo das Rennen genau läuft. SRF2 und Info wechseln sich nämlich ab, da der Sonntag mit relativ viel Live-Sport (Rotsee-Regatta, Beachvolleyball, Tourd de France, Tennis) vollbepackt ist).

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Nächster Programmpunkt: Schwingen.

Die Bösen treffen sich am nächsten Sonntag zum traditionellen Bergfest auf der Rigi. Nachdem sich die Innerschweizer schon an ihrem eigenen Fest die Klinke in die Hand gegeben haben, geht’s gleich mit dem nächsten Höhenpunkt weiter.

Als Gast kommt heuer der Nordostschweizer Verband auf die Rigi.
Und der schickt eine Schar Hochkaräter. Um nur Einige zu nennen: Bösch, Burkhalter, Forrer, Notz und Zwyssig.

Livebilder gibt es meines Wissens nicht. Im Sportpanorama am Abend aber dürfte es einige geben.

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Noch kurz zur Leichtathletik.

Nächsten Donnerstag findet in Lausannen die schon traditionelle Athletissima im Rahmen der Diamond League statt.

Usain Bolt, und die somit vermeintlich grösste Attraktion des Abends, hat ja leider abgesagt.

SRF2 wird ab 20.00 Uhr Live übertragen.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.