Wochensport 23 / 2016 – EM I

Einen schönen Euch Allen.

Sommer-Hauptereignis Nummer 1 in diesem Sommer beginnt am nächsten Wochenende: die Europameisterschaft in Frankreich. Sie wird natürlich die Diskussionen in den nächsten Wochen dominieren.

Aber das heisst ja nicht, dass man sich nicht auf andere Anlässe konzentrieren kann: So steht am nächsten Sonntag das traditionelle Schwingen auf dem Stoos statt, die Formel 1 fährt in Kanada und die Diamond League schlägt in Oslo sein Tagesdomizil auf und in Baar beginnt am Samstag die Tour de Suisse.

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EM 2016

Am nächsten Freitag Abend um 2100 Uhr beginnt die Europameisterschaft mit den Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Rumänien aus dem Stade de France in Paris.

Es ist die 15. EM in der Geschichte des Fussballs und dauert bis zum 10. Juli. Die grösste Änderung des Tuniers betrifft die Anzahl Teilnehmer: Es wurde von 16 auf 24 Mannschaften aufgestockt. Das erste Turnier 1960 in Frankreich fand noch mit vier Teams statt, 1980 erhöhte man auf acht und 1996 dann auf 16 Teilnehmer.


Frankreich ist als Gastgeber gesetzt. Die 24 Mannschaften spielen in 6 Vierergruppen. Die Gruppensieger, die Gruppenzweiten sowie die vier besten Gruppendritten kommen ins Achtelfinale, die am Samstag 25. Juni beginnen. 

Die Schweiz spielt in seiner Gruppe gegen Frankreich, Rumänien und Albanien. Gegen Frankreich ist noch die Rechnung von der WM in Brasilien offen. 

Wenn man das Testspiel gegen Rumänien von 2012 (Swissporarena, 0:1 Niederlage) rausrechnet, war das letzte Aufeinandertreffen zwischen Rumänien und der Schweiz tatsächlich das WM-Aufeinandertreffen 1994 in Detroit, dass die Schweiz 4:1 gewann (und als eines der besten Spiele der Nati in die Geschichte einging). 

Beim Spiel gegen Albanien schreiben sich die Geschichten von selbst. mit Naser Aliji, Frédéric Veseli, Amir Abrashi, Burim Kukeli, Armando Sadiku und Taulant Xhaka spielen Einige mit starkem Schweizer Bezug in der Nationalmannschaft. Gerade die Albaner sollten nicht unterschätzt werden. Sie gelten als äusserst spielstark und dürfen unbekümmert in das Turnier einsteigen. Die Statistik für Spiele zwischen der Schweiz und Albanien weist 6 Spiele aus, von denen die Schweiz keines verloren hat (1 Unentschieden).

Eine schöne Übersicht über alle Spiele bietet das Schweizer Fernsehen an.

Gespielt wird in insgesamt 10 Stadien in 10 Städten. Anspielzeiten sind in der Regel um 1500, 1800 und 2100 Uhr.

Reden wir über Favoriten: Da sind die üblichen Verdächtigen wie Deutschland und Spanien. Jogi Löw fehlt nur noch der EM-Pokal in seiner Sammlung. 2008 verlor er den Final, 2012 verlor er den Halbfinal weil er mit „falscher“ Aufstellung und Taktik in das Spiel ging. Überraschenderweise hat Jogi Reuss nach Hause geschickt. Einerseits verständlich, da er nicht zu 100% fit sein soll. Unverständlich, da er zu den spielstärksten Stürmern zählt.

Spanien will den Hattrick, so einfach ist die Rechnung. Del Bosque lies überraschenderweise Torres und Diego Costa zu Hause und hat sich so ein Problem auf der Mittelstürmerposition geschaffen. Aber er wird sich schon was überlegt haben bei diesen Moves.

Wenn meine Frau richtig gerechnet hat, dann können diese beiden Teams erst im Final aufeinandertreffen, wenn man davon ausgeht, dass beide Ihre Gruppe gewinnen.

Zu den erweiterten Favoriten muss man Frankreich zählen. Dies nicht nur wegen dem Heimvorteil. Aber was muss das über das Kader aussagen wenn man Leute wie Benzema und Gameiro zu Hause lassen kann (auch wenn ich es im Fall von Benzema ebenfalls gemacht hätte).

Und natürlich die spielstarken Belgier. Die roten Teufel stehen zur Zeit nicht einfach so in der Weltrangliste auf Rang 2.

Augen auf: Österreich. Marcel Koller hat ein Team um sich gescharrt, das sowohl defensiv als auch offensiv seine Qualitäten hat. In der Qualifikation fuhr man 9 Siege und 1 Unentschieden ein.

Was liegt für die Schweiz drin? Sehr schwer zu sagen. Bei der Schweiz ist tendenziell zwischen hui und pfui alles möglich. Ich persönlich tippe mal auf eine Niederlage gegen Frankreich und Siege gegen Albanien und Rumänien. Davon ausgehend, dass Frankreich die Gruppe gewinnt und die Schweiz somit zweiter wird, wäre im Achtelfinale der zweite der Gruppe C (Deutschland, Ukraine, Polen, Nordirland) der Gegner.

Kommen wir zu den LIVE-Übertragungen:

SRF2 überträgt alle Spiele LIVE. In Deutschland wechseln sich ARD und ZDF ab.
Der ORF1 überträgt ebenfalls alle Spiele LIVE.
Wer es mehr mit der englischen Sprache hat, der schaut am besten bei der BBC und ITV vorbei. Diese wechseln sich ebenfalls ab.

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Tour de Suisse

Am nächsten Samstag beginnt die 80. Tour de Suisse mit dem Prolog in Baar.

Heuer stehen 9 Etappen auf dem Programm mit dem Endziel in Davos. Am zweitletzten Tag (Samstag, 18. Juni) steht das Einzel-Zeitfahren auf dem Programm.

Nach dem Zeitfahren muss das Schlussklassement aber noch nicht feststehen. Denn die letzte Etappe in ein Alpenrundkurs über den Albula und den Flüela wo der Führende nochmals angegriffen werden kann.

SRF wird jeden Tag die jeweiligen Schlussphasen der Etappen LIVE zeigen. Durch die EM ist SRF2 blockiert und somit wird die TdS auf SRFInfo übertragen. Sendebeginn jeweils um 1550 Uhr.

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Formel 1

Nächsten Sonntag das Rennen auf dem Circuit Gilles-Villneuve im kanadischen Montréal.

Ein Kurs, der immer wieder fantastische Rennen liefert. Sei es weil es zu regnen beginnt, oder weil ein Safety-Car auf die Strecke muss und somit die Team-Strategien durcheinander würfelt.

Die Strecke ist ein typischen Stop-and-go-Kurs mit kaum schnellen Kurven und somit sehr viel von den Bremsen abverlangt weil man den Wagen aus 300 Km/h abbremsen muss. Entsprechend muss wieder voll hochbeschleunigt werden was wiederum heisst, dass der Treibstoffverbrauch sehr hoch ist. Man muss also gut haushalten, sonst kann es am Ende knapp werden.

Rennbeginn Schweizer Zeit ist um 2000 Uhr am Sonntag Abend. LIVE auf SRFInfo, ORF1 und RTL.

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Schwingen

Sollte das Wetter nächste Woche einigermassen ruhig bleiben findet am nächsten Sonntag das Stoos-Schwinget statt.

Als Gastverband ist heuer der Nordwest-Schweizer Teilverband vertreten, der von den beiden Eidgenossen Bieri Christoph und Stalder Remo angeführt wird.

Von den Innerschweizern sind so gut wie alle Spitzenschwinger gemeldet.

Bewegte Bilder dürfte es erst im Sportpanorama vom Sonntag Abend geben.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

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