Wochensport 30 / 2017 – Eine kleine Vorschau auf die Saison

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Das wird eine ruhige Woche wo das Meiste sich auf das Wochenende konzentriert. Da wäre auf der einen Seite die Super League, das Bergfest auf dem Brünig sowie die Formel 1, die in Budapest fährt.

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Super League

 Ich habe es letzte Woche versprochen also halte ich es auch. Eine kleine Vorschau auf die neue Super League Saison, die an diesem Wochenende angefangen hat (und übrigens wie üblich wird die aktuelle Runde nicht berücksichtigt, da der Blog meistens am Samstag Morgen geschrieben wird).

Es gibt Einige in der schreibenden Zunft, die den Berner Young Boys in dieser Saison den grossen Schlag zutrauen. Wenn man sich die Transfers so anschaut, kann man tatsächlich zu diesem Schluss kommen. Zumal es beim FC Basel einige Änderungen gegeben hat.

Fangen wir aber vorne an und nehmen als Massstab die Tabelle der letzten Saison.

Basel: 
Präsident ist neu, CEO ist neu, Sportchef ist neu, Trainer ist neu, beim Kader hat man nicht viel gemacht. Die grossen Änderungen in der Chefetage sind zwar nicht ohne, aber es ist ja immer noch die Mannschaft, die die Spiele gewinnt. Interessant könnte es werden, wenn es bei Basel zu „Stresssituationen“ kommt, von denen man nicht weiss wie die Chefetage reagieren wird.
Doumbia hat man an Sporting Lissabon verloren, Janko ging zu Sparta Prag. Geholt hat man Kuzmanovic von Malaga und van Wolfswinkel von Arnheim.
Bezeichnenderweise durfte Basel in der ersten Runde gleich nach Bern reisen. Selbstverständlich kann man eine Meisterschaft da weder verlieren noch gewinnen. Aber als Initialzündung kann es durchaus dienen.

YB
So zurückhaltend Basel auf der Transferfront war, so zugeschlagen haben die Berner. Sportchef Spycher hat vor allem die Verjüngung des Kaders vorangetrieben. Frey, Gajic, Lecjaks und Rochat hat man abgegeben (Mvogo und Zakaria wurden abgeworben), und hat junge Spieler Fassnacht, Sow oder von Ballmoos geholt.
Ich gebe YB durchaus grosse Chancen den ersten Titel seit 1987 zu holen. Aber gerade bei YB sollte man sehr vorsichtig mit solchen „Ankündigungen“ sein. YB ist YB: die Jungs haben es irgendwie immer geschafft sich selber ein Bein zu stellen. Wie gesagt, dem Saisonstart messe ich grosse Bedeutung zu wie es den Bernern in dieser Saison laufen wird.

Lugano
Gut, ich hatte ja nicht unrecht, als ich sagte, Lugano werde mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Aber, dass sie die Saison gleich auf Rang 3 abschliessen werden konnte wohl kaum einer voraussehen (die Wettquoten waren sicherlich super).
Lugano aber hat ein Problem: Alioski ging zu Leeds und Sadiku zu Legie Warschau. Die beiden haben letzte Saison immerhin 25 Tore geschossen. Nichts, was man einfach so und schnell ersetzt hat.
Die letzte Saison zu wiederholen ist eh unmöglich. Glaube aber weiterhin nicht, dass sie mit dem Abstieg zu tun haben werden.

Sion
CC hat von Lugano deren Trainer Tramezzani loseisen können. Wie man hört, sei es ein Wunschtrainer von CC gewesen.
Sonst war man auf dem Transfermarkt erstaunlich zurückhalten unterwegs. Von Luzern kommt M. Schneuwly. Abgegeben hat man Akolo, Bia Pa Modou. Salatic und Ziegler haben das Team verlassen. Im Endeffekt also viel Substanzverlust für die Sittener. Hinter Sion würde ich zumindest mal ein grosses Fragezeichen setzen.

Luzern
Ich halt mich da ein bisschen an die NZZ, die zurecht fragte, ob es je möglich sein wird, dass sich Luzern richtig einschätzen kann. Nirgends klaffen Wunsch und Realität so weit auseinander wie am Vierwaldstättersee. Es half auch beleibe nicht, dass man (mal wieder) bei erstbester Möglichkeit aus den internationalen Wettbewerben ausgeschieden ist.
Mein Tipp: Luzern hat weder oben noch unten was mitzureden. Babbel ist der erste Trainer der Super League der fliegt.

Thun
Die Meister wenn es um das Ausschöpfen weniger Geldmittel geht. In Anbetracht welche Probleme der Verein letzte Saison hatte (vor allem bezüglich des Stadions und der Finanzmittel) darf ein sechster Rang als grosser Erfolg gewertet werden.
Man ist sich in Thun ja daran gewohnt, dass einem die besten Spieler abgeworben werden: Fassnacht und Bürki gingen in die Hauptstadt, Schindelholz nach Luzern. Mit Lustrinelli als neuen Trainer geht man in meinen Augen ebenfalls ein gewisses Risiko ein.
Thun steht vor einer verdammt schweren Saison.

St. Gallen
Was man zu Luzern schreibt könnte genauso gut für St. Gallen gelten. Anspruch und Realität klaffen hier mal ganz gerne weit auseinander. In der Regel ist es ja immer so, dass wenn St. Gallen in ein Loch fällt, dass sie eine ganz lange Zeit in diesem Loch verbringen und nur schwer rauskommen.
Zu schwach für die oberen Ränge, zu stark für die Unteren. Mit ein bisschen Glück kommt man in die internationalen Ränge. Aber daran möchte ich derzeit noch nicht ganz glauben.

GC
GC ist…naja….GC halt. Zugegeben, den Spruch mit dem Anspruch und der Realtität könnte man hier genauso gut bringen.
Man hat unter anderem Caio, Dabbur und Mall verloren. Ein Substanzverlust, der nicht ohne ist. Und nach der missratenen letzten Saison gibt man sich bei GC dezent zurückhaltend. Man scheint also auch bei den Hüpfern gelernt haben, dass sich eine grosse Klappe selten lohnt.
GC hat eine eher unberechenbare Mannschaft zusammen. Einige Spieler galten einst als Talente, konnten diesen Anspruch aber nicht halten. Bei GC gilt wie immer: Hopp oder Top.

Lausanne
Letzte Saison 9. obwohl man lange an den oberen Ränge mitschnuppern durfte. Dann kam der Absturz und konnte froh sein, dass einem noch ein Vaduz quasi vor der Nase stand.
Lausanne hat eine schwere Saison vor sich. Ein Abstieg würde mich jedenfalls nicht überraschen

FCZ
Der Aufsteiger, der eigentlich kein Aufsteiger ist (und auch kein Absteiger). Die Pause in der Challange League hat den Zürchern jedenfalls nicht schlecht getan. Es hat den Stadtzürchern etwas Demut beigebracht.
Das Team konnte im grossen und ganzen gehalten werden. Von YB holte man Michi Frey und von Sitten Pa Madou.
Der Tipp, dass der FCZ Ende Saison vor GC stehen wird ist nicht sonderlich gewagt. Aber ob es gleich für das internationale Geschäft reichen wird wage ich an dieser Stelle mal zu bezweifeln.

Noch kurz ein Ausblick auf die Runde von nächster Woche:

sfl.ch

SRF2 hat sich für die Partie zwischen Basel und Luzern entschieden.

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International Champions Cup

Das ging letzte Woche gehörig unter im Blog. Der ICC dauert noch bis zum nächsten Sonntag und im Free-TV gibt es einige Spiele zu sehen:

Am Dienstag Bayern gegen Chelsea auf Sport 1. Anpfiff ist um 1335 Uhr (welch dämliche Zeit).

In der Nacht von Diestag auf den Mittwoch um 0205 Uhr Tottenham gegen die AS Roma ebenfalls auf Sport1.

Am Donnerstag macht Sport1 einen auf Vollpogramm:

Es beginnt um 0135 Uhr mit Barcelona vs. Manchester Unitet, geht um 0235 Uhr über zu PSG vs. Juve (und man sich die Frage stellt, wie sie das anstellen wollen), geht weiter zu Manchster City vs. Real um 0505 Uhr und schliesst um 1335 Uhr mit Bayern gegen Inter.

Am Samstag um 1335 Uhr Chelsea vs. Inter und am Sonntag um 0135 Uhr Real vs. Barcelona. Die ICC schliesst mit Roma vs. Juve um 2205 Uhr (alle ebenfalls auf Sport1).

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Formel 1

Jahr 31 auf dem Hungaroring. Und in Ungarn ist das Wetter die grosse Unbekannte. Es gab schon Jahre, da war Ungarn das heisseste Rennen des Jahres. Und es gab schon Rennen da sanken die Temperaturen auf 14 Grad.

Das heisst die Taktik orientiert sich am Wetter, weil der Reifenverschleiss entsprechend ist.

Rennstart wie immer für Europa um 1400 Uhr. Und wie immer sind SRF2, ORF1 und RTL LIVE dabei.

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Schwingen

Prestige gefällig? Dann sollte man auf den Brünigpass fahren und sich das dortige Schwingfest anschauen, dass (seit 1893) immer am letzten Sonntag im Juli stattfindet.

Der Clash zwischen den Innerschweizern und den Bernern. Und die Innerschweizer müssen sich gehörig anstrengen. Die Schwingerliste ist zwar noch nicht veröffentlicht worden, aber die berner Phalanx zu durchbrechen wird auch so schwierig.

Der letzte Sieger aus der Innerschweiz war übrigen Grab Martin 2010. Seit dem hat immer ein Berner gewonnen (Sempach Thomas übrigens letztes Jahr).

2015 hat SRF das Schwingen LIVE gezeigt. Stand heute wird das dieses Jahr nicht der Fall sein. Auch von den Regionalen (TeleBärn & Tele1) habe ich noch nichts gehört.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 29 / 2017 – Saisonstart

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Da ich noch etwas mit den Nachwehen des Gurtenfestivals zu kämpfen habe mache ich es heute ein bisschen kürzer.

Auf den Saisonstart der heimischen Super League gehe ich dann nächste Woche näher ein. Dazu sei noch einmal auf die Europameisterschaft der Frauen verwiesen die an diesem Wochenende begonnen hat.

Golffreunde kommen mal wieder zum Genuss der Open Championships, die heuer in England ausgetragen werden. Anhänger der gelben Filzkugel schauen in Gstaad vorbei.

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TV-technisches

Zuerst aber noch 2 Angelegenheiten tv-technischer Natur.

Nächsten Samstag startet Teleclub einen neuen Sender namens Zoom. So wie ich Teleclub verstanden habe handelt es sich hier um einen free-TV-Sender über den Sportanlässe LIVE, als aber auch Eigenproduktionen gezeigt werden sollen.

SRF2 startet am nächsten Sonntag mit einem neuen Super League Magazin „Goool“ genannt. Das Magazin startet jeweils um 1800 Uhr (direkt im Anschluss an das vorherige Livespiel der Super League) und zeigt Zusammenfassungen aller Spiele der Runde. Das Magazin dauert 30 Minuten und hat zur Konsequenz, dass das Sportpanorama erst um 1830 Uhr beginnt.

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Super League

Die Überleitung schreibt sich von selbst; nächstes Wochenende beginnt die neue Super League Saison.

Wie bereits erwähnt, werde ich nächste Wochen näher auf die neue Saison eingehen. Daher hier nur eine Übersicht über die Spiele der ersten Runde:

sfl.ch

Wie man sieht beginnen am Sonntag jetzt jeweils 3 Spiele um 1600 Uhr. Das dürfte vor allem die Fans freuen. Es war schon absurd wenn St. Galler frühmorgens auf den Zug mussten um um 1345 Uhr in Sion zu sein.

Livespiel der Runde 1 ist GC – FCZ.
Sorgenkind gegen Aufsteiger. Die Geschichten für dieses Spiel schreiben sich von selbst.

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Tennis

Die Frauen spielen in Gstaad die Ladies Championships. Gestern und heute fand die Qualifikation statt. Das eigentliche Turnier beginnt morgen Montag.

Das Turnier ist hochkarätig zu bezeichnen wäre eine glatte Übertreibung. Die bestgesetzte Spielerin ist Caroline Garcia aus Frankreich, die auf 22 in der Weltrangliste steht.

SRF2 steigt ab dem Donnerstag in das Turnier ein. Wenn SRF2 nicht gerade drauf ist, ist RTS deux eine Alternative (die sind die ganze Woche drauf).

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Golf

Die 146. Open Championships stehen auf dem Programm. Und wie immer für Golfturniere, beginnen die Open am Donnerstag.

Gespielt wird auf dem Royal Birkdale Golf Club. Der Kurs liegt an der Küste des St. Georges Kanal (die Stadt Southport ist in der Nähe).

British Open heisst in der Regel, dass die BBC mit an Board ist. Stand heute deutet aber nichts darauf hin, dass die BBC was zeigen wird (vielleicht sind die Open ins Pay-TV gerutscht?).

Es ist zu hoffen, dass sie was zeigen werden.

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Das war’s auch schon.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 28 / 2017 – Heiliger Rasen II

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Die Woche wird weiterhin durch die Tour de France und Wimbledon dominiert. Am Wochenende gibt es Motorsport aus den Bereichen Formel 1 und MotoGP.

Zudem spielen ab dem Wochenende die Frauen eine grosse Rolle. Die Europameisterschaft beginnt ebenfalls am Wochenende. Und für die Pferdefreunde unter uns findet nächste Woche das CHIO in Aachen statt.

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Wimbledon

Zweite und somit letzte Woche in London.

Es war schade, aber dass Wawrinka ausgeschieden ist, war wohl unvermeidlich. Nicht nur hatte er einen starken Gegner, auch sein linkes Knie scheint ihm sehr viele Probleme bereitet zu haben. Selbst wenn er also die ersten Runde noch irgendwie überstanden hätte, spätestens in Runde 2 wäre Wimbledon 2017 für ihn Geschichte gewesen.

Sonst geht alles mehr oder weniger seinem geregelten Gang. Aus den Top10 ist nur Kei Nishikori bereits ausgeschieden (gegen Bautista Agut in Runde 3).

SRF2 macht wie schon die letzte Woche Komplettprogramm mit Sendezeiten jeweils ab 1400 Uhr. Zudem, und das habe ich letzte Woche vergessen zu schreiben, auf deren Homepage bieten sie auch 3 Livestreams an, die aber jeweils nicht kommentiert sind.

Und sonst natürlich ist man bei der BBC immer gut aufgehoben.

Die Halbfinals sind am Freitag, der Final ist am Sonntag auf 1500 Uhr terminiert.

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Tour de France

Man kann ja wahrlich nicht behaupten die grosse Rundfahrt hätte noch keinen grossen Aufreger produziert. Es geht natürlich um die Cavendish – Sagan Geschichte.

Als ich die Bilder zum ersten Mal gesehen habe war für mich der Ausschluss aus der Rundfahrt die logische Konsequenz. Sagan fährt den Ellbogen raus und Cavendish stürzt in die Absperrung. Aber je mehr ich gelesen habe desto mehr zweifelte ich. Das liegt auch an diesem Kommentar aus der Süddeutschen Zeitung von Christopher Gerards.

Heute bin ich auch der Meinung, dass man Sagan bestrafen muss ja, aber ein Ausschluss schon ein bisschen über das Ziel hinaus schiesst.

Wie gesagt, morgen Montag ist Ruhetag, dann am Dienstag und Mittwoch die Anfahrt in Richtung der Pyrenäen und ab Donnerstag geht’s da rein (bzw. ja rauf).

Übersicht über die einzelnen Etappen gibt es hier.

Und wie immer, Vollversorgung bei SRF2 und Eurosport.

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Formel 1

Nächsten Sonntag das Rennen in Silvestone wo Lewis Hamilton versucht das Rennen zum vierten Mal in Folge zu gewinnen.

Die Strecke ist sehr flüssig und daher sehr schnell. Die Teams müssen aber zuerst das richtig Setup erwischen. Man darf die Flügel nicht zu flach stellen weil man sonst in den Kurven zu viel Zeit verliert. Daher gehen die meisten Teams auf eher mehr Abtrieb. Zudem sind Verbrauch und Reifenverschleiss eher an der oberen Grenze anzusiedeln. Die meisten fahren eine 2-Stopp-Strategie weil man nur mit einem Stopp seine Reifen nicht ins Ziel bringt.

Und wie für England üblich kann einem das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen.

Gestern Samstag platzte dann noch die Meldung rein, dass Silverstone offenbar seinen Vertrag mit der Formel 1 nicht verlängern möchte, weil man offenbar den Vertrag nicht refinanzieren kann. Stellt sich jetzt die Frage, ob das denen Ernst ist, oder ob sie nur mit den Muskeln spielen wollen um bessere Konditionen zu bekommen.

Startzeit wie üblich um 1400 Uhr. Übertragen von SRF2, RTL und ORF1. 

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Fussball

Am nächsten Sonntag beginnt die Frauen-Europameisterschaft in den Niederlanden. Es ist dies die 12. Austragung.

Das Turnier dauert bis zum 6. August und umfasst 16 Mannschaften.

Die Schweizerinnen sind in der Gruppe C mit Frankreich, Island und Österreich gelandet. Die Französinnen stehen in der Rangliste derzeit auf Rang 3, die Schweizerinnen auf 17, Island auf 19 und Österreich auf 24.

Ziel der Schweizerinnen sind natürlich die Viertelfinals. Dazu müssen sie in ihrer Gruppe Erster oder Zweiter werden, was aufgrund der Rangliste durchaus möglich bzw. machbar ist.

Die Eidgenossinnen greifen erst übernächste Woche in das Geschehen ein.  Am Dienstag spielt man um 1800 Uhr gegen Österreich, 4 Tage später (ebenfalls um 1800 Uhr) gegen Island und am Mittwoch, 26. Juli um 2045 Uhr gegen Frankreich.

SRF2 hat für diese EM Werbung gemacht. Man darf also davon ausgehen, dass die Spiele der Schweizerinnen LIVE übertragen werden.

Wer France4 empfängt kann alle Spiele LIVE sehen. Auch das ZDF dürfte einige Spiele bringen.

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Reiten

Nächsten Freitag beginnt das weltbekannte CHIO Aachen.

Wer sich ein bisschen einlesen möchte was da alles läuft (und das ist einiges) dem empfehle ich den Wiki-Artikel zum CHIO.

In der Regel werden einige Prüfungen LIVE übertragen. Allerdings steht, Stand heute, noch nicht fest was wann und so.

Eine Liste müsste früher oder später HIER aufgeschaltet werden.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 27 / 2017 – Heiliger Rasen

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Die Mutter aller Tennisturniere ruft laut daher. Wimbledon steht vor der Türe und beherrscht dann logischerweise die nächsten 2 Wochen.

Daneben gibt es noch die schon letzte Woche erwähnte Tour de France, die ab nächster Woche voll durchstartet.

Unter der Woche das Diamond League Meeting aus Lausanne, und auf das Wochenende hin die Major Series im Beachvolleyball, die in Gstaad Halt macht sowie die Formel 1, die in Österreich seine Runden dreht.

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Tennis

Beginnen wir aber mit meinem erklärten Lieblingsturnier, die Lawn Tennis Championships in Wimbledon. Dieses Jahr ist die 131. Austragung dieses Turnieres, dessen Voraussetzungen grossartig zu werden wohl noch selten so gut waren wie heuer. Klar, ein Djokovic ist immer noch auf der Suche nach seiner Form, ein Murray geht wohl mit einer Hüftverletzung in dieses Tunier und bei Wawrinka fragt man sich, ob er sich auch endlich auf Rasen zurechtfinden wird.

Der Aufhänger des Turniers wird vor allem wegen Federer und Nadal gemacht. Beide haben ein überragendes erstes Halbjahr hinter sich. Federer schlug in einem fantastischen Finale Nadal in Australien und gewann nachher das Sunshine-Double. Nadal war in Paris eine Klasse für sich und schlichtweg unschlagbar.

Federer lies die Sandsaison bewusst aus und kommt daher Topfit und ausgeruht nach London und alle Welt fragt sich ob er Nummer 19 holen kann (kurz beantwortet: ganz klar ja).

Es würde wohl keinen überraschen wenn sich die beiden wieder im Finale gegenüberstehen würden.

Kurzer Blick auf die Setzliste: Murray ist als Titelverteidiger und Nummer 1 der Welt auf der 1 gesetzt. Dahinter folgt Djolovic und dann kommt schon Federer, den man vor Nadal gesetzt hat obwohl dieser besser klassiert ist. Auf 5 Wawrinka und auf 6 Raonic.

Stand heute haben sich Pablo Carreño Busta und David Goffin wegen Verletzungen (als gesetzte Spieler) vom Turnier abmelden müssen. Serena Williams, immerhin Titelverteidigerin, fehlt ebenfalls, da sie bekanntlich schwanger ist.

Das Preisgeld wurde im Verglich zum vorigen Jahr übrigens um 5% erhöht.

Schauen wir uns die Auslosung kurz an. Federer hat in seinem Startspiel am Dienstag mit Dolgopolov, der Nummer 84 der Welt, eine tückische Nummer zu bewältigen. In Runde 3 könnte dann Mischa Zverev der Gegner sein. Im Achtelfinale Dimitrov oder Isner.

Wawrinka ergeht es nicht besser. Er hat am Montag mit Medwedev die Nummer 52 vor den Augen. Der Mann hat in Eastbourne und Queen’s 9 Siege auf Rasen gefeiert. Übersteht Stan diese Hürde folgt gleich Tommy Haas, der immerhin Federer in Stuttgart geschlagen hat.

Die Veranstalter sind so nett und zeigen einem die interessantesten Startspiele:

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Das selbe übrigens mit den vermuteten Viertelfinals:

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Wimbledon ist TV-technisch wie immer gut abgedeckt. SRF2 steigt jeden Tag ab 1400 Uhr LIVE in das Geschehen ein. Und wie immer Vollgas gibt die BBC, die sowohl auf Sender 1 als auch auf Sender 2 LIVE dabei sind.

Eurosport hat bekanntlich keine Rechte für Wimbledon, sind aber wegen der Tour de France eh ganz gut ausgelastet.

Eine Tagesübersicht, wer wann wo spielt findet sich hier.

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Leichtathletik

Nächsten Donnerstag die alljährlich stattfindende Athletissima aus Lausanne. Sie ist Station Nummer 8 im Rahmen der IAAF Diamond League.

Eine Programmübersicht welche Diszplin wann dran ist findet sich hier.

SRF2 ist ab 2000 Uhr LIVE auf Sendung.

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Beachvolleyball

Mal was Neues auf diesem Blog. SRF2 zeigt im Rahmen der sogenannten Major Series das Turnier aus Gstaad.

Die Major Series ist eine Serie von Turnieren, die an verschiedenen Orten der Welt gespielt wird. Im Februar war man in Fort Lauderdale in den USA, gerade jetzt ist man im kroatischen Porec und nächstes Wochenende eben in Gstaad. Geschlossen wird die Serie Ende August in Hamburg.

SRF2 sendet am Samstag ab 1200 Uhr LIVE (kurz unterbrochen durch die Formel 1) und am Sonntag wohl eine Aufzeichnung um 1720 Uhr.

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Formel 1

Nächster Stopp in der 2017er-Saison. Gefahren wird auf dem Red Bull Ring in Spielberg.

In Spielberg stellt sich immer die Frage nach der Strategie. Hier funktioniert sowohl eine Strategie mit 1 oder zweien Stopps.

Erstere hat die Gefahr, dass man nach seinem Stopp immer noch gute 45 Runden auf seinen Reifen durchfahren muss. Der Asphalt in Spielberg gilt zwar nicht als sonderlich aggressiv aber 45 Runden willst du auch nicht fahren. Rossberg gewann zwar mit dieser Taktik das Rennen 2015 (er startete auf den Supersoft und fuhr danach mit den Soft das Rennen zu Ende). Mit den Ultrasoft ist sowas allerdings nicht zu machen. Und das gibt dir ein Fenster für eine 2-Stopp-Strategie. Das würde dann bedeuten man fährt im Rennen Ultra – Super – Ultra oder 2 Mal Ultra hintereinander.

Nebst den strategischen Überlegungen für dieses Rennen stellt sich noch die Frage was die FIA mit Vettel macht. Der hat sich letzte Woche nicht gerade viele Freunde gemacht:

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Mal schauen was die FIA macht. Es würde mich nicht mal überraschen wenn Vettel verhältnismässig glimpflich davonkommen würde. Die FIA schon mehrere Male bewiesen, dass sie mit verschiedenen Ellen misst.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.