Wochensport 11 / 2019 – Endlich Playoffs

Einen schönen Sonntag Euch Allen

Zuerst muss ich mich entschuldigen, dass letzte Woche kein Wochensport erschienen ist. Ich war über das Wochenende in Adelboden und wollte den Beitrag eigentlich unter der Woche schreiben, bin dann aber nicht dazu gekommen.

Kommen wir also zum Sport von nächster Woche, der mit einem vollen Programm aufwartet. Da wären die Playoffs im Eishockey, die Weltmeisterschaften im Biathlon, Fussball Marke Champions und Europa League sowie die heimische Super League, Ski Alpin, die Weltmeisterschaften im Curling der Damen und die Formel 1 beginnt ihre neue Saison.


Eishockey

Yes, guys, it’s the Playoffs:

Das war übrigens Spiel 4 des Finals der Saison 09/10. Genf verlor dieses Spiel mit 3:4 nach Verlängerung und nachher auch den Final in sieben Spielen.

Beim SCB dürfte man nicht unglücklich sein Genf Servette erwischt zu haben. Lugano oder der ZSC wären weitaus schwerer zu spielen gewesen. Und vor allem spricht die Statistik für die Hauptstädter. Sechs Playoff-Serien gab es bisher und alle wurden durch die Berner gewonnen. Auch heuer geht der SCB als Favorit in die Serie. Bern gewinnt die Serie nach sechs Spielen.

Da haben es Zuger weitaus blöder erwischt. Sie müssen gegen Lugano ran, dass sich mit einem Endspurt in der Quali über den Strich hievte. Und dass die Tessiner Hockey spielen können ist nichts Neues. Und bei den Zugern hängt es davon ab wer im Tor steht. Stellen sie Stephan rein seh ich schwarz für die Innerschweizer weil Stephan regelmässig mit den (Playoff-)Nerven kämpft. Aeschlimann ist zwar sehr gut und ein guter Torhüter, aber er hat keine Playoff Erfahrung. Dort dürfte man froh wenn nächste Saison mit Genoni einen Topgoali zwischen den Pfosten stehen wird. Sollte Zug die Serie überstehen ist vieles möglich, aber ich denke Lugano macht’s nach sieben Spielen.

Biel empfängt zu Hause Ambri Piotta, das nach vielen Jahren mal wieder in den Playoffs steht. Und das mehr als verdient. Auch wenn die Bieler als Favorit in die Serie gehen, werden die Spiele gegen Ambri kein Selbstläufer. Am Ende aber dürften sich die Seeländer aber durchsetzten. Ich denke nach sechs Spielen.

Letzte Serie ist Lausanne gegen die SCL Tigers. Grosser Erfolg für die Tigers, die nach 2011 wieder in den Playoffs stehen. Und heuer werden sie sich sicher besser anstellen. 2011 sind sie in vier Spielen am SCB gescheitert.

Kommen wir zum übertragungstechnischen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung ob am TV-Vertrag geschraubt wurde. Aber nächste Woche hat SRF am Dienstag zwei, am Donnerstag ein Spiel und am Samstag wieder zwei Spiele im Programm. In der Vergangenheit waren es immer nur ein Spiel pro Abend. Ein Kollege hat die Vermutung geäussert, dass UPC bzw. MySport damit versuchen könnte mehr Abonnenten zu generieren. Wobei ich mir sehr im Unklaren bin wie sie das über diesen Weg schaffen wollen.

Wichtig ist noch, dass alle Spiele immer um 2000 Uhr beginnen, unabhängig davon, ob das Spiel von SRF übertragen wird oder nicht.

Am Dienstag gibt es Langnau gegen Lausanne (SRF2) und Ambri gegen Biel (SRFInfo).

Am Donnerstag Bern gegen Genf (SRF2 – SRFInfo ist wegen Fussball blockiert).

Am Samstag wiederum zwei Spiele, wobei diese seitens SRF noch nicht fixiert wurden.


Champions League

Im Achtelfinale stehen die letzten vier Partien auf dem Programm. Wie immer gibt es die Spiele vom Dienstag im öffentlich TV nicht zu sehen (Juve gegen A. Madrid und Manchester City gegen Schalke).

Am Mittwoch gibt es das Spiel zu sehen, das vermutlich auf die meiste Aufmerksamkeit trifft: Bayern gegen Liverpool.

Man müsste meinen die beiden Teams seien schon desöfteren aufeinandergetroffen. Dem ist aber tatsächlich nicht so. Die letzte Begegnung war der Final des Superpokals 2001, den Liverpool mit 3:2 gewann. In der Champions League spielte man zuletzt 1981 gegeneinander (damals hies es noch Pokal der europäischen Meistervereine). Es war das Halbfinale und die Engländer setzten sich in zwei Spielen durch.

Das 0:0 im Hinspiel an der Anfield Road bedeutet, dass alle drei Begegnungen dieser beiden Vereine an der Merseyside mit einem torlosen Remis endeten. Zu Hause haben die Bayern zuletzt eine starke Bilanz gegen englische Klubs – die letzten vier Partien wurden allesamt gewonnen. Liverpool hat dagegen die letzten vier Auswärtsspiele in der Champions League verloren.

Übertragen wird das Spiel von SRF2 und RAI 1.


Europa League

Auch in der Europa League ist Achtelfinale angesagt.

Bei den Kollegen von SRF2 und RTL gibt es die Partie zwischen Inter Mailand und Eintracht Frankfurt zu sehen. Und die Deutschen müssen sich gehörig anstrengen weil man zu Hause nur 0:0 gespielt hat. Anpfiff ist um 2100 Uhr.

Am Freitag um 1300 Uhr ist dann die Auslosung für die Viertelfinals, die auf Eurosport übertragen wird.


Super League

Runde Nummer 25 und die grosse Fragen wie YB das Cup-Aus bei Luzern verkraftet hat. Und jetzt muss man noch zu Basel:

Teletext

Weiterhin ein Auge auf den GC, das es endlich geschafft hat Trainer Fink zu entlassen. Nachfolger ist Tomislav Stipic, den man bei der U19 von Eintracht Frankfurt gefunden hat (wie kommt man eigentlich drauf da zu suchen?). Stipic hat Erfahrungen im Abstiegskampf haben. Er soll bereits zwei Mal mit einem Verein abgestiegen sein.

Es versteht sich irgendwie von selbst, dass SRF2 die Partie zwischen Basel und YB übertragen wird. Es riecht nach Vorentscheidung.


Biathlon

Sie haben bereits diese Woche angefangen und dauern bis zum Sonntag: die 50. Biathlon-Weltmeisterschaften. Diese finden im schwedischen Östersund statt. Und wie üblich fliesen die Resultate der WM auch in den Weltcup mit ein.

Wikipedia

Die Rennen werden wie üblich von Eurosport und ARD/ZDF übertragen.


Ski Alpin

Mal was Neues (oder es ist mir in den letzten Jahren einfach nicht aufgefallen): Die Männer und Damen sind nächste Woche am selben Ort, und das ist Soldeu im Kleinstaat Andorra.

fis-ski.com

Die Rennen werden wie immer von SRF2, ORF1, ARD/ZDF und Eurosport übertragen.


Curling

Am nächsten Wochenende beginnen die Weltmeisterschaften der Damen im dänischen Silkeborg.

Die Schweizerinnen werden wiederum von Silvana Tirinzoni vom CC Aarau angeführt.

Ein pdf mit der Spielübersicht ist hier verlinkt.

Ich habe leider nichts gefunden. Aber SRF dürfte die Spiele als Livestream auf ihrer Homepage anbieten. Sollte sich die Schweizerinnen für die Finalspiele qualifizieren dürften die Spiele auch im TV kommen.


Unihockey

Ich habe es bereits einmal angesprochen. SRF2 überträgt jeweils am Samstag ein Spiel aus den Playoffs. Derzeit sind die Viertelfinals im Gange. Und am nächsten Samstag um 1800 Uhr (die Homepage des Verbandes sagt 1700 Uhr) überträgt man die Partie zwischen Chur Unihockey und Alligator Malans. Stand gestern Samstag Morgen stand die Serie 2:0 für Malans.


Formel 1

Am nächsten Sonntag beginnt die 70. Saison der Formel-1-Weltmeisterschaft. Start ist wie üblich das australische Melbourne. Das Ende der Saison ist auf den 1. Dezember auf der Yas-Insel vor Abu Dhabi terminiert.

Die grösste Änderung aus Schweizer Sicht betrifft Sauber:
Sauber Motorsport tritt nun unter der Meldebezeichnung Alfa Romeo Racing an. Damit verschwindet nach 26 Jahren der Name Sauber aus der Meldeliste der Formel-1-Weltmeisterschaft. Bei dem Namenswechsel handelt es sich allerdings nur um eine Form von Titelsponsoring. Der Mailänder Automobilhersteller Alfa Romeo hat keine Anteile an dem Rennstall übernommen und ist auch technisch und organisatorisch nicht beteiligt. Das Team fährt weiterhin mit Schweizer Lizenz. Die Motoren kommen wie in den Vorjahren von Ferrari.

Auch auf der Fahrerseite hat sich einiges getan:
Daniel Ricciardo wechselt von Red Bull Racing zu Renault. Sein Nachfolger dort wird Pierre Gasly, der die Scuderia Toro Rosso nach einer vollständigen Saison verlässt. Gasly wiederum wird bei Toro Rosso durch Daniil Kwjat ersetzt, der bereits 2014, 2016 und 2017 für das Team an den Start ging. McLaren-Pilot Fernando Alonso beendet nach 17 Jahren seine Karriere in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Sein Nachfolger wird Carlos Sainz jr., der von Renault zu McLaren wechselt. Charles Leclerc und Kimi Räikkönen tauschen die Cockpits bei Ferrari und Alfa Romeo Racing. Räikkönens neuer Teamkollege wird Antonio Giovinazzi, der Marcus Ericsson ersetzt. Ericsson bleibt jedoch als Test- und Ersatzfahrer bei Alfa Romeo Racing. Lance Stroll und Sergei Sirotkin gehen nicht mehr für Williams an den Start. Stattdessen verpflichtete das Team George Russell, der nach seinem Meistertitel in der FIA-Formel-2-Meisterschaft 2018 sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft gibt, und Robert Kubica, der nach seinem Rallye-Unfall 2011, bei dem er sich schwere Verletzungen an seiner rechten Hand zuzog, als Stammfahrer in die Formel 1 zurückkehrt.

Auf technischer Ebene wurden mehrere Regeln im Bereich Aerodynamik geändert. So wurden die Frontfügel von 1800 auf 2000mm verbreitert. Im Zuge dessen wurden auch die Heckflügel von 950 auf 1050mm verbreitert.

Um die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen, werden neue Handschuhe eingeführt, die Daten wie Puls und Sauerstoffsättigung des Fahrers überprüfen und melden. Hiervon erhoffen sich die Regelmacher, besonders während und nach einem Unfall wichtige Daten über den Gesundheitszustand des Fahrers zu erhalten. Außerdem wird ein neuer Helm eingeführt, der die Sicherheit in einigen Punkten verbessert.

Auch im sportlichen Bereich wurde geschraubt. Die maximale Treibstoffmenge wurde von 105 auf 110 Kilogramm erhöht.

Bei der Rennfreigabe nach einem Safety Car darf nun erst ab der Ziellinie überholt werden. Bisher war dies ab der ersten Safety-Car-Linie (meist die Boxeneinfahrt) erlaubt.

Wenn ein Fahrer das Rennen aus der Boxengasse startet, darf er zukünftig an der Einführungsrunde teilnehmen. Er muss jedoch am Ende der Runde wieder in die Boxengasse abbiegen.

Start also zur neuen Saison auf de Stadtkurs von Melbourne. Fahrerisch gilt die Strecke als nicht besonders anspruchsvoll. Wegen der vielen engen Kurven und der darauffolgenden Geraden werden vor allem die Motoren und Bremsen stark belastet. Die Teams fahren meist mit einer Zwei-Stopp-Strategie.

f1.com

Das Rennen startet um 1610 Uhr Ortszeit, was in der Schweiz 0610 Uhr morgens am nächsten Sonntag ist.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s

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