Wochensport 22 / 2019 – Lauter Finals hier….

Einen schönen Sonntag Euch Allen

Nach einer Woche Pause back on track. Und es ist eine volle Woche. Das liegt nicht nur an den heute beginnenden French Open sondern auch an den zweien Finals in Champions und Europa League. Dazu gibt es noch MotoGP und Rudern auf dem Luzerner Rotsee.


French Open

Ausgabe Nummer 118 im westlichen Paris. Und zum ersten Mal nach gefühlten 20 Jahren nimmt auch Roger Federer wieder am Turnier teil.

Dieses Jahr werden etwas über 42 Millionen Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Das entspricht einer Steigerung von etwa 8% gegenüber dem Vorjahr. Titelverteidiger ist Rafael Nadal bei den Herren und Simona Halep bei den Damen.

Die Setzliste sieht auf den ersten fünf Plätzen Djokovic, Nadal, Federer, Thiem und Zverev. Wawrinka ist ist auf 25. Bei den Damen ist die Japanerin Osaka auf 1, Bencic ist auf 15.

Federer bekommt es in der ersten Runde mit dem Italiener Lorenzo Sonego zu tun, der an 73 gesetzt ist. Ich habe Federer dieses Jahr in Madrid und Rom spielen sehen. Er hat es auf Sand immer noch drauf. Nach einigen Jahren Abwesenheit auf diesem Belag hat er sich relativ gut geschlagen, auch wenn er bei beiden Turnieren im Viertelfinale ausgeschieden ist. Mein Tipp: Viertelfinale dürfte sicher drin liegen. Alles darüber hinaus wird verdammt schwierig.

Mit einem Nadal hat man in Paris logischerweise immer zu rechnen. Wer aber in letzter Zeit wieder einen starken Eindruck hinterlässt ist Djokovic. Es würde mich bei weitem nicht überraschen wenn der Final Nadal gegen Djokovic lauten würde.

TV-technisch sind die French Open wie immer hervorragend abgedeckt. Wer eine Bespassung den ganzen Tag über sucht ist bei Eurosport an der richten Adresse. SRF wird wie immer Spiele mit Schweizer Beteiligung zeigen und dann ab Viertelfinale bei jedem Spiel Live dabei sein.


Europa League

Finalwoche im europäischen Fussball. Am Mittwoch kommt es in Baku zum Finale zwischen Chelsea und Arsenal.

Tatsächlich sind sich die beiden Teams auf europäischer Bühne erst einmal (bzw. zwei Mal) begegnet. Das war der Viertelfinal in der Champions League 2004 als Chelsea zuerst zu Hause 1:1 spiele und dann auswärts im Rückspiel 2:1 gewann.

Es ist ein Final, der unter denkbar schlechten Sternen steht. Nicht nur, dass das Spiel in einem Land stattfindet, dass es mit der Pressefreiheit nicht ganz so ernst nimmt, bekommen die beiden Vereinen gerade mal je 6000 Tickets. Und das notabene in einem Stadion mit ziemlich genau 70’000 Plätzen. Arsenal wird noch zusätzlich geschwächt weil man nicht für die Sicherheit von Henrikh Mkhitaryan garantieren kann und somit zu Hause bleibt. Aber es ist ja wie immer bei grossen Sportverbänden. Scheiss drauf, Hauptsache die Kasse stimmt.

Wir wollen aber trotzdem sportlich bleiben; In der Geschichte der Europa League ist es das dritte Endspiel zwischen zwei Klubs aus dem gleichen Land. Im Jahr 2011 setzte sich Porto in Dublin mit 1:0 gegen Braga durch, zwölf Monate später konnte Atlético Madrid einen 3:0-Finalsieg gegen Athletic Club in Bukarest feiern.

Chelsea hat von den 14 Europa-League-Spielen in dieser Saison keines verloren. Die Blues setzten sich in der Gruppe L mühelos durch und gewannen anschließend gegen Malmö, Dynamo Kyiv, Slavia Prag und Eintracht Frankfurt (im Elfmeterschießen), um sich das Endspiel-Ticket zu sichern.

Arsenal kann vor der Partie in Aserbaidschan eine Siegesserie von fünf Spielen vorweisen. In der Gruppe E liessen die Gunners lediglich zwei Punkte liegen und standen schon zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase als Teilnehmer der K.-o.-Runde fest. Allerdings tat man sich im Sechzehntel- und Achtelfinale schwer und verlor beide Male das Hinspiel auf fremdem Platz. Jedoch konnte Arsenal gegen Bate Borisov und Rennes zuhause gewinnen und kam weiter. Im Viertelfinale gegen Napoli wie auch im Halbfinale gegen Valencia wurden beide Spiele gewonnen.

Das Spiel beginnt am Mittwoch um 2100 Uhr und wird auf SRF und auf RTL Gezeigt.


Champions League

Auch in der höchsten Klasse gibt es einen reinen englischen Final. Tottenham gegen Liverpool. Die beiden Teams sind sich auf europäischer Bühne noch nie begegnet.

Die beiden Halbfinals sind jetzt schon Klassiker des europäischen Fussballs. Beide Teams haben es durch wundersame Wendungen noch in den Final geschafft. Liverpool unterlag im Hinspiel bei Barcelona mit 0:3, drehte im Anfield aber beim 4:0 den Spiess um. Die Spurs hatten das Heimspiel gegen Ajax mit 0:1 verloren und lagen in Amsterdam mit 0:2 hinten, ehe Lucas Moura in der zweiten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick erzielte. Und mit Aufholen hat Liverpool ja sowieso seine Erfahrungen. Remember 2005? Final gegen Milan?

In der Champions League gab es bisher sechs Endspiele zwischen Klubs aus dem gleichen Land (alle seit 2000). Real Madrid konnte sich in den drei rein spanischen Duellen durchsetzen (2000 gegen Valencia sowie 2014 und 2016 gegen Atlético). Ausserdem triumphierte der AC Milan 2003 im Elfmeterschießen gegen Juventus und Bayern München behielt 2013 gegen Borussia Dortmund die Oberhand (leider).

Spielbeginn ist auch hier um 2100 Uhr. Live auf RAI 1 und für die Schweiz auf Teleclub Zoom. Denn der Teleclub hat weit mehr geboten als SRF.


MotoGP

Bella Italia ist angesagt. Gefahren wird auf dem 5,2 Kilometer langen Autodromo Internazionale del Mugello.

Tom Lüthi ist in der Gesamtwertung weiterhin auf Rang 2, sieben Punkte hinter dem weiterhin bestechend fahrenden Lorenzo Baldassarri.

Ich glaube ich wiederhole mich an dieser Stelle. Aber die Zeiten für die Europarennen sind immer die selben: Moto3 um 1100 Uhr, Moto2 um 1220 Uhr und die MotoGP um 1400 Uhr. SRF2 zeigt die beiden letzten Rennen, Eurosport wie immer alle drei.


Rudern

Zugegeben, ist eine Sportart, die auf diesem Blog nicht gerade sehr viel Aufmerksamkeit bekommt. Wenn dann aber auf dem Luzerner Rotsee gefahren wird, ist es allemal eine Erwähnung wert. Denn heuer finden die Europameisterschaften auf diesem See statt.

Ich habe bisher noch nichts gefunden. Aber es kann sehr gut sein, dass SRF am Sonntag Nachmittag einige Stunden Live senden wird.


CSIO St. Gallen

Als Rausschmeisser heute Reiten aus St. Gallen. Die Prestige-Veranstaltung hat bei SRF seinen festen Platz. Beim Programm am Sonntag Nachmittag ist man regelmässig auf Sendung. So auch heuer.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 20 / 2019 – it’s Cup Cup Cup

Es ist vor allem eine Woche, die im Zeichen der Eishockey-WM steht. Am Wochenende stehen Cupfinals auf dem Programm, Tennis (sofern Federer teilnimmt), DTM und MotoGP.

Ich mache es heute ein bisschen kürzer, da ich heute noch einiges zu tun habe.


Eishockey

Die Eisgenossen haben nächste Woche vier Spiele auf dem Programm. Am Dienstag gegen Österreich (2015 Uhr), am Mittwoch gegen Norwegen (1615 Uhr). Und dann kommen die Grossen. Am Samstag gegen Schweden (2012 Uhr), ein Spiel bei dem das Thema Revanche von selber kommen wird und am Sonntag gegen die äusserst stark aufgestellten Russen (2015 Uhr).

Vor allem gegen die vermeintlich Kleinen müssen unbedingt so viele Punkte wie möglich her. Weil vor allem gegen Russland sehe ich derzeit für die Schweizer nicht viel Land. Das liegt nicht an der Schweizern, sondern mehr an den Russen, die dieses Jahr einen sehr starken Eindruck machen.

Ich gebe zu, Coach Patrick Fischer bei seinem Antritt als Headcoach massivst unterschätzt zu haben. Was er mittlerweile aus diesem Team gemacht hat ist aller Ehren wert. Mittlerweile hat sich dieses Team angewöhnt sich nicht nach dem Gegner zu richten, sondern sein Spiel offensiv auf das Eis zu bringen. Getreu dem Motto, wir wissen was wir können, also bringen wir unsere PS auf das Eis.

Alle Spiele werden natürlich auf SRF2 LIVE übertragen. Auch Sport1 hat einige Spiele in seinem Programm.


Cupfinals

Nächsten Sonntag um 1400 Uhr steigt in Bern der Cupfinal zwischen dem FC Basel und dem FC Thun.

Es ist in der Geschichte der Schweizer Cups Aufeinandertreffen Nummer fünf. Thun gewann lediglich eines der vier vorherigen Spiele (Achtelfinale 04/05 nach Penaltyschiessen). Alle anderen (Halbfinale 07/08, Achtelfinale 98/09, Viertelfinale 12/(13) gingen an den FC Basel.

Klar, Basel geht als Favorit in diesem Partie. Aber es würde nicht überraschen wenn Trainer Marc Schneider etwas aus dem Hut zaubern würde, das Basel auf dem falschen Fuss erwischt.

Anpriff ist um 1400 Uhr, und wird natürlich von SRF2 übertragen.

Es ist aber nicht der einzige Final. Am Sonntag aus dem Wembley der Final zwischen Manchester City und Watford.

Manchester kam eher mit einem Weichspühlprogramm in den Final: Rotherham, Burnley, Newport County, Swansey und Brighton & Hove Albion.

Es wäre aber vermessen zu sagen, dass Watford übergrosse Namen gehabt hätte: Woking, Newcastle, Queens Park Rangers, Crystal Palace und Wowerhampton.

Spielbeginn ist um 1800 Uhr, LIVE auf BBC1


Super League

Da am nächsten Wochenende wie oben geschrieben der Cupfinal stattfindet, hat die Liga entschieden am Mittwoch und Donnerstag eine Runde (Nummer 34) auszutragen.

sfl.ch

Ich weiss nicht wann sich das SRF für welchen Match entschieden hat (vor ein paar Wochen vs. vor ein paar Tagen). Auf alle Fälle haben sie ein verdammt gutes Näschen bewiesen. Denn die Livepartie am nächsten Mittwoch ist Sion gegen Xamax. Ein Blick auf die Tabelle reicht um erahnen zu können unter welchem Zündstoff die Partie steht.

Kommt ja hinzu, dass Christian Constantin mal wieder Tabula Rasa auf der Trainerbank veranstaltet und somit irgendwelche Nobodys an der Linie stehen (CC inklusive wie man so hört).

Xamax mag gerade seine Heimpartie gegen den FCZ verloren haben. Aber ihr grösstes Plus steht an der Seitenlinie: Stéphane Henchoz. Ich werde bis heute nicht verstehen was das Management von Neuenburg dazu bewogen hat Henchoz für die nächsten Saison keinen neuen Vertrag zu geben (ganz unabhängig davon, ob jetzt Xamax absteigen würde oder nicht).

Und bei Sion? Es gibt ja Wenige (mich eingeschlossen), die sagen das System braucht mal eine Reinigung (aka Abstieg). Ohne wird es meiner Meinung CC nie lernen, dass seine Vorgehensweise(n) seine gewissen Konsequenzen haben kann.

Mein Lieblingsszenario? Aarau – Sion in der Barrage.

Tennis

Nächste Woche findett das ATP-Turnier in Rom statt. Das ist insofern von Interesse weil Roger Federer für das Turnier angemeldet ist. Das heisst somit automatisch, da bereitet sich einer auf Roland Garros vor.

Ebenfalls gemeldet für das Turnier sind Djokovic, Nadal, Alex Zverev, Thiem, Nishikori del Potro und Tsitsipas.

SRF dürfte es ähnlich machen wie beim Turnier in Madrid. Federer-Spiele dürften im TV LIVE gezeigt werden (oder als Stream, je nachdem).


DTM

Rennen Nummer zwei in der Saison 2019. Und wir haben es mit einer Premiere zu tun. Denn gefahren wird im belgischen Zolder auf dem Circuit Zolder.

Die Strecke gibt es seit 1963 und ist leider für ein tragisches Schicksal bekannt. Der Grosse Gilles Villeneuve kam hier 1982 bei einem Unfall ums Leben.

Wie für die DTM üblich gibt es pro Rennwochenende zwei Rennen. Am Samstag und am Sonntag jeweils um 1330 Uhr. Die Rennen werden wie üblich auf Sat1 übertragen. Die Rennen sind aber auch beim ORF zu sehen.


MotoGP

Rennen Nummer fünf in der heurigen Saison. Gefahren wird im legendären Le Mans.

Tom Lüthi ist weiterhin gut im Geschäft. Derzeit ist er in der Gesamtrangliste auf Rang zwei mit 48 Punkten. Allerdings ist Lorenzo Baldassarri mit seinen 75 Punkten bereits etwas enteilt. Es wäre also nicht schlecht, wenn Lüthi das Rennen in Frankreich gewinnen könnte.

Und tatsächlich, Frankreich liegt Tom Lüthi. Er hat das Rennen bereits vier Mal gewinnen können.

Es ist ein Europarennen, das heisst die Zeiten ändern sich nicht: Moto3 um 1100 Uhr, Moto2 um 1220 Uhr und die MotoGP um 1400 Uhr.

Eurosport überträgt alle Rennen, SRF hat die Rennen der Moto2 und MotoGP im Programm.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s

Wochensport 19 / 2019 –

Einen schönen Sonntag Euch Allen

Die Woche steht vor allem im Zeichen der Champions und auch in der Europa League steht. Denn es stehen die Rückspiele der Halbfinals an. Am Wochenende beginnten dann die Weltmeisterschaften im Eishockey. Ebenso startet der Giro d’Italia und die Formel 1 dreht wiederum einige Runden.


Champions League

Spiel Nummer eins der Woche am Dienstag Abend um 2100 Uhr, Liverpool gegen Barcelona. Und wie üblich für ein Spiel am Dienstag ist es im öffentlichen TV nicht zu sehen (Teleclub hat es aber in seinem Programm).

Ich habe das Rückspiel nur in Grundzügen gesehen. Denn mittlerweile geht mir die Champions League so ziemlich am Allerwertesten vorbei. Aber Liverpool stand nach Spielschluss mit runtergelassener Hose da. Denn wirklich eine Chance hatte nicht wirklich. Auch wenn mit etwas mehr Glück ein Tor gelungen wäre und man somit seine Ausgangslage merklich verbessert hätte ging Barca als verdienter Sieger vom Platz. De Spanier müssen aber gewarnt sein. Letzte Saison gewann man im Viertelfinale das Heimspiel mit 4:1 und verlor dann das Rückspiel (in Rom bei der AS) mit 0:3 und schied dann aus. Und noch etwas Statistik: Barca gewann nur zwei der letzten fünf Halbfinals, gewann aber die letzten zwei Spiele im Anfield.

Spiel zwei dieser Woche ist sowieso das weitaus Interessantere der beiden: Ajax gegen Tottenham. Ein Club, der sich für immer grösser hielt, als er im Endeffekt immer war gegen die jungen Wilden aus Amsterdam. Die Niederländer gewannen das Hinspiel in London mit 1:0 und haben sich daher eine mehr als günstige Ausgangslage erspielt um zum ersten Mal seit 1996 wieder in einem Final zu stehen (das gegen Juve im Elfmeterschiessen verloren ging). Überhaupt dieses Ajax-Team. Bin ich der Einzige, der sich automatisch an das Ajax-Team Mitte der 90er-Jahre erinnert fühlt (das Team, dass 1994 die Champions League gewann und ein Jahr später im Final stand)? Das damalige Team war ebenfalls mit (zum Teil) Jungen (aus der eigenen Akademie bestückt) wie van der Sar, Blind, Rijkaard, den de Boer-Brüder, Seedorf, Davids Overmaars. Plus ein Finne mit Name Litmanen. Sollte Ajax in der Final kommen, die Reminiszenzen an die 90-Jahre schreiben sich von selbst.

Kleiner Fun-Fact am Rande: Von den 17 Mannschaften, die in der Ära der Champions League das Halbfinal-Hinspiel zuhause verloren haben, zog nur eine einzige noch ins Endspiel ein: Ajax gegen Panathinaikos 1995/96 (0:1 zuhause, 3:0 auswärts).

Das Spiel beginnt um 2100 Uhr und wird auf SRF2 und RAI 1 übertragen.

Und noch ein kleiner Hinweis auf die Frauen: Auch hier wird der Champions League Final gespielt. Nächsten Samstag um 1800 Uhr zwischen Lyon und Barcelona. Übertragen von Sport 1.


Europa League

Auch in der Europa League ist Rückspiel-Tag in den Halbfinals. Beide Spiele sind am Donnerstag Abend um 2100 Uhr. Und auch hier wird nur eines der beiden Spiel LIVE gezeigt. Es ist (wenig überraschend) Chelsea gegen Frankfurt. Ich habe vom Hinspiel nur die ersten Halbzeit gesehen, aber das was ich von Frankfurt gesehen habe hat mich überzeugt. Es war typischer Hütter-Fussball, den man vorher einige Jahre in Bern zur Genüge hat beobachten dürfen. Trotzdem soll Chelsea nach dem Führungstreffer der Eintracht immer mehr Spielanteile bekommen haben. In London zu gewinnen ist sicherlich nicht unmöglich, aber schwer genug wird es auf alle Fälle.

Die Eintracht also mit der grossen Chance nach dem Finaleinzug in den Pokal der Landesmeister 1960 wieder in einen grossen Final einziehen zu können.

Das Spiel wird von SRF2 und RTL gezeigt.

Der andere Halbfinal ist Valencia gegen Arsenal. Die Londoner gewannen das Hinspiel mit 3:1 (mit dem beruhigendem dritten Treffer in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte).

Für die Londoner ist es etwas Seelenbalsam. Denn so katastrophal man derzeit in der Liga spielt, so „befreit“ und besser geht es in der Europa League. Als bekennender Arsenal-Fan sollte klar sein wer hier mein Favorit ist.


Super League

33. und somit viertletzte Runde in der Super League. Das heisst es sind noch maximal 12 Punkte zu vergeben. Und das Augenmerk gilt hauptsächlich dem Tabellenkeller, wo GC mittlerweile weg sein dürfte und Xamax den FCZ in immer grössere Schwierigkeiten bringt. So, und jetzt ratet mal wer in Runde 33 direkt aufeinander trifft?

sfl.ch

Das kannst du schlichtweg nicht besser planen. Auch wenn das Spiel an einem Samstag stattfindet und daher im öffentlich TV nicht zu sehen ist. Aber man stelle sich vor Xamax gewinnt die Partie tatsächlich? In ganz Zürich brennen reihenweise Bäume.

Übertragen wird übrigens tatsächlich nicht YB gegen Basel. Es wäre verständlich gewesen hätten sie es gemacht. Aber die Spannung ist aus dieser Partie eh raus. Übertragen wird St. Gallen gegen Sion. Wir sind wieder beim Xamax-Spiel. Gewinnen die und verliert Sion umfasst der Abstiegskampf plötzlich drei oder mehr Teams.

Spannung dürfte auf jedenfalls garantiert sein.


Eishockey

Nächsten Freitag beginnt die 83. Eishockey-Weltmeisterschaft der Top-Division der Herren. Gespielt wird in der Slowakei, genauer in Bratislava und in Kosice.

Nach dem Gewinn der Silbermedaille der Schweizer letztes Jahr, geht man selbstverständlich mit einem grossen Selbstverständnis in die Slowakei. Allerdings sind solche Resultate meistens eher ein Ausreisser denn Normalität. Das heisst, es dürfte eigentlich nicht verwundern wenn im Viertelfinale plötzlich Schluss wäre.

So wie ich das überblicken kann hat Coach Fischer das Team wieder ähnlich zusammengestellt wie im letzten Jahr. Einige Routiniers mit Josi, Scherwey, Diaz, Ambühl oder Genoni. Es sind auch einige „Jungspunde“ dabei mit Janis Moser von Biel, Kuraschew von Quebec oder Fora von Ambri.

Mittlerweile fürs Schweizer Spiel äusserst wichtig ist für mich, dass man offensiv spielt. Das heisst nicht abwartend auf Konter lauern sondern aktiv das Spiel machen.

Die Schweizer ist in einer Gruppe mit Schweden, Russland, Tschechien, Norwegen, Lettland, Österreich und Italien.

Unternehmen WM startet für die Eisgenossen am Samstag um 1215 Uhr im Spiel gegen Italien. Bereits einen Tag später spielt man um 2015 Uhr gegen Lettland. Und somit gegen einen alten Bekannten. Denn bei den Letten ist Bob Hartley, der einige Jahre den ZSC gecoacht hat.

Alle Spiele werden von SRF2 LIVE übertragen. So wie ich den Sender kenne wird er dann ab Viertelfinale alles Spiele zeigen.


Giro d’Italia

Nächsten Samstag beginnt das wichtigste „Vorbereitungsrennen“ auf die Tour de France: der Giro d’Italia. Es ist heuer das 102. Rennen in der Geschichte.

Das Rennen startet mit einen Zeitfahren über 8.2 Kilometer in Bologna und endet ebenfalls mit einen Zeitfahren (15.6 Kilometer) in Verona.

cyclingmagazine.de

Anlaufstelle Nummer eins für die Übertragung ist selbstverständlich Eurosport.


Formel 1

Gefahren wird auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in der Nähe von Barcelona. Die Strecke gilt als nicht sonderlich beliebt. Das Feld zieht sich sehr schnell nach Rennstart auseinander. VIele Überhohlmöglichkeiten gibt es auch nicht. Höchsten die Start/Ziel-Gerade mit der DRS-Zone stellt eine Möglichkeit dar. Das heisst aber nicht, dass die Strecke als solche nicht anspruchsvoll wäre. Durch die vielen schnellen mit mittelschnellen Kurven braucht das Auto ein Setup mit hohem Anpressdruck.

Da die Strecke aber sehr häufig von den Teams als Teststrecke gebraucht wurde/wird kennen die Fahrer jeden Grashalm an dieser Strecke.

Da es das erste Europa-Rennen der diesjährigen Saison ist, darf damit gerechnet werden, dass die Teams mit einigen Updates für ihre Autos nach Spanien reisen werden.

Das Rennen beginnt am nächsten Sonntag um 1510 Uhr und wird von SRF2, ORF1 und RTL übertragen.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s.