Wochensport 33 & 34 / 2019 – Rogers nächster Angriff

Einen schönen Sonntag Euch Allen

Dieser Wochensport gilt für die nächsten zwei Wochen, da ich das nächste Wochenende nicht zu Hause bin.

Eine Woche mit viel Abwechslung steht uns bevor. Nicht nur die beginnenden US Open stehen im Fokus, auch die Leichtathletik mit Weltklasse Zürich stechen hervor.

Daneben gibt es noch Golf, Formel 1, Fussball und Rudern.


Tennis

Morgen Montag beginnen die 139. US Open. Und es ist Federers nächster Angriff wieder ein Grand-Slam zu gewinnen.

Als grosser Favorit, und entsprechend auf Nummer 1 gesetzt, ist Novak Djokovic. Nadal ist auf zwei gesetzt, Federer auf drei. Federer hat aber gute Aussichten nach dem Turnier wieder die Weltnummer zwei zu werden weil er nur 180 Punkte aus dem letzten Jahr verteidigen muss (Nadal hingegen deren 720). Stan Wawrinka ist auf 23 gesetzt.

Abgemeldet übrigens hat sich Juan Martin del Potro, der an einer Verletzung am rechten Knie laboriert.

Belinda Bencic, die man grundsätzlich immer auf der Rechnung haben sollte ist auf 13 gesetzt und bekommt es in der ersten Runde mit Mandy Minella aus Luxemburg zu tun.

Kurzer Blick aufs Geld. Heuer werden an den US Open 57,238 Millionen Dollar ausgeschüttet. Das ist 13,2% mehr als im letzten Jahr und so viel Geld wie noch nie an einem Grand-Slam ist ausgeschüttet worden (der Gewinner bekommt 3,85 Millionen Dollar).

Federer und Wawrinka sind übrigens gleich am ersten Tag angesetzt. Federer hat den Qualifikanten aus Indien Sumit Nagal, Wawrinka den Italiener Jannik Sinner. Erwähnenswert auch eine erste Runde bei den Frauen (ebenfalls am Montag): Serena Williams trifft auf Maria Sharapova.

Anlaufstelle Nummer eins wenn es um Übertragungen geht ist natürlich Eurosport, dass den ganzen Tag (und ganze Nacht) Live übertragen wird. Auch SRF wird einiges Live zeigen.


Leichtathletik

Nächsten Donnerstag ist wieder Weltklasse Zürich. Für mich immer noch das einzige Leichtathletik-Event, das auch Stimmungsmässig etwas zu bieten hat.

Das Event ist selbstverständlich ausverkauft. Eine Übersicht über das genaue Programm kann man hier einsehen.

SRF2 überträgt das Meeting ab 1930 Uhr Live.


Super League

Runde Nummer sechs der Saison. Und eine Partie wurde bereits am 14. August ausgerichtet (FCZ – St. Gallen 2:1). Tatsächlich hat die Verschiebung weniger mit Weltklasse Zürich zu tun. Was die SFL übersehen hat ist der UBS Kids Day, der am Wochenende stattfindet.

sfl.ch

SRF hat sich für die Partie zwischen Basel und Lugano entschieden.


Golf

Wenn es auf diesem Blog um Golf geht steht entweder Ryder Cup auf dem Programm, oder aber es wird auf einem der schönsten Golfplätze der Welt gespielt: in Crans-Montana.

Das dieses Jahr zum 73. Mal auf dem Walliser Hochplateau zur Durchführung gelangende Turnier von Weltruf sah in seiner Geschichte viele renommierte Sieger wie die Spanier Severiano Ballesteros, José Maria Olazabal und Sergio Garcia, den Schotten Colin Montgomerie, den Südafrikaner Ernie Els oder den Engländer Lee Westwood.

Als jüngster Sieger seit 1986 hat der 23-jährige Engländer Matthew Fitzpatrick das 2018 Turnier gewonnen. Er ist der erste erfolgreiche Titelverteidiger seit 40 Jahren. Er rang im Stechen den Dänen Lucas Bjerregaard nieder.

Jener Fitzpatrick ist auch heuer wieder am Start. Zusätzlich sind auch Rory McIlroy, Sergio Garcia und Tommy Fleetwood gemeldet.

SRF hat in den letzten Jahren jeweils am Sonntag Nachmittag Live übertragen. Das wird heuer wegen Runder, Fussball und Formel 1 nicht drin liegen. Alles was man zeigen wird ist eine Dreiviertelstunde am Samstag Nachmittag um 1615 Uhr.


Formel 1

Rennen Nummer 1 auf diesem Blog. Nächsten Sonntag wird auf der berühmten Strecke im belgischen Spa gefahren.

f1.com

Zusammen mit Monza, Monaco und vielleicht noch Silverstone eine der letzten Traditionsstrecken im Kalender, die man in die Natur gebaut hat. Und sie hat die berühmte Eau Rouge. Früher die Mutprobe in der Formel 1. Mit den heutigen Autos relativ gefahrlos zu befahren. Auch wenn sie immer noch sehr einschüchtern wirkt wenn man unten in der Senke steht.

Und wo wir schon in Spa sind: berühmt natürlich für den teuersten Unfall in der Geschichte der Formel 1

Das Setup für das Rennen ist klar auf viel Abtrieb gestellt weil man ihn in Eau Rouge oder Blanchimont einfach braucht. Der Motor wird sehr belastet. Die Passage von “La Source” bis zum Ende der Kemmel-Gerade wird komplett voll gefahren und ist somit einer der längsten Vollgaspassage der F1 im Kalender.

Start zum Rennen ist um 1510 Uhr.


Mountainbike

Nächsten Woche beginnen im kanadischen Mont Sainte-Anne die Weltmeisterschaften. Grosser Favorit auf eine Goldmedaille ist natürlich Nino Schurter, der seit 2012 bis auf 2014 jedes Jahr Weltmeister im Cross Country geworden ist.

Insgesamt hat Swiss Cycling 11 Fahrerinnen und 21 Fahrer selektioniert. Eine genaue Übersicht findet man hier. Das Detailprogramm findet man hier (pdf.).

SRF2 zeigt am Samstag Abend ab 2035 Uhr das Cross Country-Rennen der Männer. Vorher, um 1805 Uhr das Rennen der Frauen. Am Sonntag Abend ab 1930 Uhr das Downhill-Rennen der Männer und Frauen.


Triathlon

Weltcup aus Lausanne.

Am Samstag um 1540 Uhr auf SRF2 die Männer, ab 1700 Uhr die Frauen.


Fussball

Fussball, die nächste. Aber jetzt ist die Schweizer Nationalmannschaft dran. Denn es geht weiter in der Qualifikation zur Europameisterschaft nächstes Jahr.

Die Schweiz ist derzeit auf Rang drei hinter Irland und Dänemark, die aber zwei bzw. ein Spiel mehr auf dem Konto haben.

Am Donnerstag 5. September trifft die Schweiz auswärts in Dublin auf Irland. Drei Tage später spielt man zu Hause (in Sitten) gegen Gibraltar.

Dies sind aber nicht die einzigen Spiele, die man in der Fernseh-Landschaft sehen kann.

Rai1 zeigt am 5. das Spiel der italienischen Mannschaft auswärts gegen Armenien. Anpfiff um 1800 Uhr.

TVE La 1 um 2045 Uhr Rumänien gegen Spanien.

Einen Tag später kann man auf RTL ab 2045 Uhr das Spiel zwischen Deutschland gegen Holland sehen.

Zeitgleich auf ORF1 Österreich gegen Lettland.

Am Samstag, 7. September um 1800 Uhr auf ITV England gegen Bulgarien.

Am Sonntag, 8. September kann man zwei Spiele sehen (also nebst des Schweizer Spiels): Auf TVE La 1 um 1500 Uhr Spanien gegen die Färör, und bei RAI1 um 2045 Uhr Finnland gegen Italien.


Formel 1

Rennen die Zweite auf dem Blog. Gefahren wird am Sonntag, 8. September in Monza gefahren. Wie in Spa eine Hochgeschwindigkeitsstrecke. Zusammen seit Monaco der den 50er-Jahren fast durchwegs im Saisonkalender zu finden.

Das Setup für das Auto ist eigentlich ziemlich einfach zu finden. Man nimmt alles an Flügeln vom Auto weg was man wegnehmen kann. In den letzten Jahren war der Heckflügel nicht mehr als ein dünner Strich. Selbst die Bremsbelüftungen spielen in Monza eine Rolle, also versucht man sie so klein wie möglich zu halten. Auch wenn man fast die ganze Zeit Vollgas fährt, thermisch ist die Strecke kein Problem, weil man die gesamte genug Fahrtwind hat. Und für die Bremsen gilt: sie glühen das gesamte Rennen durch.

Auch die Strategie ist relativ einfach. Nur einen Stopp einplanen. Auch wenn Ein- und Ausfahrt realtiv zügig vonstatten gehen verliert man doch viel Zeit.

Start zum Rennen um 1510 Uhr.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s

Wochensport 32 / 2019 – Auf nach Zug!

Einen schönen Montag Euch Allen. Aufgrund von Problemen mit WordPress (aus irgendeinem Grund konnte ich das Fenster für neue Beiträge nicht öffnen) kommt der neue Wochensport erst heute Montag.


Schwingen

Eidgenössisches Schwingfest

Drei Jahre nach dem Eidgenössischen in Esetevayer und dem Sieg des Berners Matthias Glarner wird ein neuer König gesucht.

Die Stadt Zug ist bereits zum dritten Mal Ausrichter eines Eidgenössischen. Das erste Mal 1943 als Willy Lardon aus Court bei Moutier gewann sowie 1961 als der vielleicht beste Schwinger der Geschichte, Karl Meli seinen ersten von zwei Königstiteln holte (er holte den Titel drei Jahre später in Aarau nochmals).

Herzstück des Geländes ist die Zug Arena, die heuer über 56’000 Zuschauern Platz bietet und somit die Grösste in der Geschichte des Schwingsports ist. Ich meinte sogar, dass die Schwingarenen jeweils die grössten Temporärbauten auf der Welt sind.

Inklusive den Ersatzschwingern sind heuer 297 Schwinger von ihren Teilverbänden aufgeboten worden. Und dabei einen Favoriten zu benennen ist dieses Jahr gar nicht so einfach. Eher klar dürfte hingegen sein, dass es dieses Jahr kein Berner wird (ist jedenfalls mein Gefühl). Denn es sind vor allem die Innerschweizer, die im Jahr 2019 ganz stark auftreten. Hier sind vor allem Reichmuth Pirmin und Wicki Joel zu nennen. Die Nordostschweizer haben Orlik Armon und Giger Samuel als Trumpf in der Hand, der ja vor frei Jahren im Schlussgang stand.

Die Berner hingegen müssen vor allem auf ihre Mannschaftsstärke bauen, falls sie nach fünf oder sechs Gängen einen der ihren auf den vorderen Plätze haben um ihm den Weg in den Schlussgang zu gewährleisten. Und wo wir schon bei den Bernern sind können wir auch hier die Favoriten benennen: Stucki Christian, Glarner Matthias (wobei ich mir bei ihm nicht sicher bin ob er wirklich bei 100% ist), Aeschbacher Matthias, dem Sieger des Bernisch Kantonalen (was einem Schwinger automatisch den Favoritenstatus erteilt), aber auch ein Käser Remo ist zu nennen, auch wenn ich bei ihm so meine Zweifel habe (ausser er erwischt zwei sackstarke Tage).

Jetzt können wir natürlich noch über die Einteilung spekulieren, die im Verlauf der nächsten Woche veröffentlicht wird). Beinahe unumgänglich dürften im ersten Gang Glarner und Orlik Armon aufeinandertreffen. Das Einteilungsgericht kann fast nicht anders als den Schlussgang 2016 in Zug anzusetzen.

Aeschbacher Matthias könnte auf Wicki treffen. Beide sind Nicht-Eidgenossen und derzeit die beiden besten Schwinger. Stucki Christian bekommt schon fast traditionell einen der Schweren im ersten Gang (wetten er stellt?). Dies könnte ein Räbmatter Patrick sind oder aber auch Wicki Joel (Aeschbacher könnte dann zum Beispiel auf Giger treffen).

Aber das ist ja eh alles nur lesen im Kaffeesatz.

Anschwingen am Samstag und Sonntag ist jeweils um 0800 Uhr. SRF wird über beide Tage Live übertragen. Heisst für mich: zwei Tage Dauerfernsehen.


Super League

Runde Nummer fünf der Saison. Und es ist bereits eine kleine Absatzbewegung in der Tabelle zu erkennen. YB und Basel sind an der Spitze. Der FC Thun auf Nummer vier hat „bereits“ fünf Punkte Rückstand auf die Berner. Noch „beeindruckender“ ist, dass Thun nur zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz hat.

SRF hat sich für die Partie zwischen St. Gallen und Lugano entschieden.


Champions League

Nächsten Dienstag und Mittwoch finden die sogenannten Playoffs für die Champions League statt. Der Sieger aus Hin- und Rückspiel hat sich für die Königsklasse qualifiziert. Und mit den Berner Young Boys ist auch die Schweiz involviert. Die treffen zuerst zu Hause auf Roter Stern Belgrad. Ein schwieriges Los. Es gilt für die Berner vor allem zu Hause gut vorzulegen damit man auswärts nicht in Schwierigkeiten kommt (50 Rappen ins Phrasenschwein, ich weiss). Das Spiel ist am Mittwoch um 2100 Uhr und wird von SRF2 Live übertragen.

Ansonsten sind keine weiteren Spiele im TV zu sehen (Lask Linz gegen Brügge ist nur auf DAZN-Österreich zu sehen).


MotoGP

Tom Lüthi muss sich langsam aber sicher sputen. Er hat während den letzten zwei oder drei Rennen den Anschluss an den Führerden Alex Marquez etwas verloren. Der Spanier liegt derzeit mit 181 Punkten in Front. Lüthi folgt dahinter mit 138 Punkten.

Da trifft es sich gut, dass man nächsten Sonntag in Silverstone fährt. Einer Strecke, auf der Lüthi schon gewonnen hat (2016 von Rang 10 aus; 2013 wurde er Dritter).

Da auf der Insel gefahren wird ändern sich die Zeiten und Reihenfolge etwas: Moto3 um 1220 Uhr, MotoGP um 1400 Uhr und Moto2 um 1530 Uhr.

Die Rennen gibt es auf Eurosport.


DTM

Es geht nach Ostdeutschland in die schöne Lausitz wo auf dem Lausitzring gefahren wird. Im August 2000 gab die DTM hier sein Debut und ist seitdem immer wieder zurückgekehrt.

bz-berlin.de

Die Zeiten bleiben die Selben: Ein Rennen am Samstag, ein Rennen am Sonntag, jeweils um 1330 Uhr. Übertragen von ORF1 und Sat1.


Vuelta

Nächsten Samstag beginnt die 74. Ausgabe der Vuelta a España 2019. Sie beginnt mit einem Einzelzeitfahren über 18 Kilometer an Torrevieja. Nach 21 Etappen wird Madrid das Ziel sein. Und mit Katusha-Alpecin wird auch ein Schweizer Team am Start sein.

Alle Etappen gibt es Live bei Eurosport.


Leichtathletik

Ebenfalls nächsten Samstag findet die nächste Station der Diamond League statt. An der Reihe ist Paris (die Woche drauf übrigens dann Zürich).

Das Detailprogramm kann man hier entnehmen. https://paris.diamondleague.com/en/programme-results/programme-2019-results/

SRF dürfte das Meeting als Stream anbieten. Eurosport, das sonst eigentlich jedes Meeting zeigt hat derzeit nichts im Programm.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s

Wochensport 31 / 2019 – Fussball, Fussball, Fussball

Einen schönen Sonntag Euch Allen.

Das gab es meiner Erinnerung nach noch nie auf diesem Blog. Eine Sportwoche, die ausschliesslich aus Fussball besteht. Das wäre zum einen der heimische Cup, der mit der ersten Runde startet, Rückspiele in der Europa und Champions League Quali sowie der Start in die neue Bundesliga-Saison.


Schweizer Cup

Beginnen wir also mit den heimischen Veranstaltungen.

Nächsten Freitag startet der Schweizer Cup mit der ersten Runde, auch 1/32-Final genannt mit den ersten beiden Spielen. Der Meister aus Bern muss bei Etoile Carouge ran und der FC Lugano fährt nach Basel zu Concordia.

Der Hauptschwung an Spielen ist am Samstag wo unter anderem Winterhur zu YF Juventus muss, Basel muss nach Pully, GC bekommt ein kleines Derby gegen Seefeld und auch St. Gallen fährt in die Westschweiz (FC Monthey).

Ein Spiel mit etwas grösserer Geschichte dürfte Yverdon gegen Xamax sein. Ich wollte überprüfen, ob und wann die beiden Teams in der Vergangenheit schon aufeinandergetroffen sind. Aber die Homepage meines Vertrauens wollte nicht so recht. Jedenfalls, wenn sich meine Erinnerungen nicht gänzlich täuschen dürften die beiden Teams in der 90-Jahren einige Male gegeneinander gespielt haben.

Das Livespiel von SRF2 ist am Sonntag um 1600 Uhr AS Calcio Kreuzlingen 1 (2. Int.) gegen den FC Luzern.

Mittlerweile schon Tradition ist, dass es auf der Homepage www.cupplay.ch Livestreams (unkommentiert) von einigen Spielen gibt. Allerdings nur Spiele von Super League Teams.


Champions League

Die Rückspiele in der 3. Runde der Qualifikation zur Champions League stehen an.

Basel-orientierte Leute schauen nach Linz, wo ORF1 am Dienstag um 2030 Uhr Linz gegen Basel zeigt.

Ich habe das Hinspiel nicht gesehen, aber das Linz Basel auswärts mit 2:1 geschlagen hat darf durchaus als Überraschung gelten. Und es macht es definitiv nicht besser, dass man Ajeti auf die Insel verkauft hat und ein van Wolfswinkel wegen Verletzung ausfällt.

Der Berner schaut eher nach Dänemark, genauer nach Kopenhagen. Der FC trifft im Rückspiel auf Roter Stern Belgrad (Hinspiel 1:1 – Spiel wird hierzulande nicht übertragen). Der Sieger trifft in zwei Wochen auf den BSC YB.


Europa League

Auch in der Europa League steht die dritte Qualifikationsrunde auf dem Programm.

ORF1 hat das Spiel von Apollon Limassol gegen Austria Wien im Programm (Donnerstag, 1900 Uhr). Appollon gewann das Spiel in Wien mit 2:1.

Bei den Kollegen von RTL Nitro gibt es das Rückspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Vaduz. Eintracht gewann das Hinspiel gleich mit 5:0. Anpfiff ist um 2030 Uhr.


Super Cup

Am Mittwoch findet der SuperCup zwischen den Siegern der Champions League und der Europa League statt. Heuer ist dies Liverpool gegen Chelsea. Gespielt wird im BJK Vodafone Park zu Isstanbul.

Das Stadion wurde 2016 neu gebaut und eröffnet und dient seitdem Basiktas Istanbul als Heimstätte (Kapazität 41.903 Plätze). Liverpool hat dieses Spiel bereits drei Mal gewinnen können. Chelsea ein Mal. Sollte Liverpool gewinnen kann man zu Real Madrid aufschliessen. Rekordgewinner sind übrigens die AC Mailand und der FC Barcelona mit je fünf Siegen.

Das Spiel wird von Teleclub Zoom übertragen. Anpfiff ist um 2100 Uhr.


Bundesliga

Nächsten Freitag beginnt die 57. Spielzeit in der deutschen Bundesliga. Als Eröffnungsspiel wurde Bayern München gegen die Hertha ausgewählt. Und traditionell wird das Eröffnungsspiel auch Live im öffentlichen Fernsehen gezeigt (ZDF, 2030 Uhr).

Bayern ist sowieso ein gutes Stichwort. „Ober-Dampfplauderi“ Uli Hoeness hat im Winter/Frühling dieses Jahres gross herum erzählt wie aktiv die Bayern auf dem Tramsfermarkt sein werden/wollen. Was ist passiert? Nahezu nichts. Man hat zwar von Athletico Madrid Lucas Hernandez für 80 Millionen Euro, vom VfB Stuttgart Benjamin Pavard für 35 Millionen gekauft (alles Verteidiger notabene). Aber das reicht bei weitem nicht wenn man in dreien Wettbewerben mitspielen will (letzte Woche verfügte man über einen Kader von gerade mal 17 Spielern).

Wochenlang gab es ein Hick-Hack um Sané von Manchester City. Der Transfer dürfte aber mittlerweile gegessen sein, weil sich Sané verletzt hat und nun mehrere Monate ausfällt. Und erst gestern kam die Meldung über den Ticker, dass Hakim Ziyech von Ajax „abgesagt“ hat weil er seinen Vertrag bei den Niederländern bis 2022 verlängert hat.

Man kann sich durchaus die Frage stellen, ob die Bayern überhaupt noch eine Offensive haben nachdem Robben, Ribéry und James den Verein verlassen haben. Nur ein Lewandowski oder Müller holen den Karren auch nicht aus dem Dreck.

Gleichzeitig hat deren grösster Konkurrent Borussia Dortmund gehörig aufgepolstert. Von den Bayern kam Mats Hummels, von Gladbach Thorgen Hazard von Leverkusen Julian Brandt.

Die grössten Geschichten in der neuen Saison dürften aber die Eisernen von Union Berlin spielen. Im Südwesten der Stadt, nahe Köpenick wird die allererste Bundesliga-Saison der Geschichte gefeiert. Und Mit dem Aufstieg von Union Berlin gehen mehrere Besonderheiten einher:

  • Union Berlin wird als 56. Fußballmannschaft seine erste Bundesliga-Saison absolvieren.
  • Erstmals seit dem Abstieg von Energie Cottbus im Jahr 2009 ist wieder ein ehemaliger DDR-Verein in der Bundesliga aktiv.
  • Die anstehenden Duelle mit Hertha BSC werden die ersten Stadtderbys seit der Saison 2010/11 sein, als sich der Hamburger SV und der FC St. Pauli im Hamburger Stadtderby gegenüberstanden. Ein Berliner Stadtderby in der Bundesliga gab es zuletzt 1976/77 zwischen Hertha BSC und Tennis Borussia Berlin. Allerdings waren es damals – aufgrund der Teilung Berlins – zwei Mannschaften aus dem Westteil der Stadt. Die Stadtderbys 2019/20 zwischen Hertha und Union werden die ersten Gesamt-Berliner Derbys in der Bundesliga sein.

Mit dem Aufstieg der Union unter deren Cheftrainer Urs Fischer sind heuer drei Schweizer Cheftrainer an der Seitenlinie: Martin Schmidt bei Augsburg und Lucien Favre bei Dortmund. Und übrigens auch zwei Österreicher (Oliver Glasner bei Wolfsburg und Adi Hütter bei der Eintracht).

Bevor man aber in die neue Bundesliga-Saison startet….


DFB-Pokal

…steht noch die erste Runde im DFB-Pokal an, die morgen Montag sein Ende findet (die ersten Spiele fanden letzten Freitag statt).

Vier Spiele sind morgen Montag auf dem Programm. Unter anderem mit KSC gegen Hannover, Rostock gegen Stuttgart und dem Livespiel bei der ARD Energie Cottbus gegen die Bayern.

Und so wie es ausschaut, sind sich die beiden Teams im Pokal noch nie gegenübergestanden. Im Rahmen der Bundesliga hingegen schon 12 Mal. Von den sechs Heimspielen, die Cottbus hatte gegen die Bayern konnte man nur zwei gewinnen. Aber selbst wenn es mehr wären gehen die Bayern als klarer Favorit in die Begegnung. Denn die Energie ist letzte Saison aus der dritten Liga in die Regionalliga Nordost abgestiegen.

Spielbeginn ist um 2045 Uhr.


NFL

Etwas aus dem nicht-Fussballbereich gibt es aber dann doch noch. Die ersten Pre-Season-Spiele haben bereits letztes Wochenende stattgefunden. Aber erst in der zweiten Woche steigt auch RAN in das Geschehen mit ein.

Nächsten Sonntag ab 2145 Uhr zuerst die LA Chargers bei den New Orleans Saints, und im Anschluss sind die Vikings bei den Seattle Seahawks.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s

Wochensport 30 / 2019 – Letzter Härtetest vor Zug

Einen schönen Sonntag Euch Allen

Wiederum eine dieser ruhigen Wochen, deren Inhalt sich vor allem auf das Wochenende konzentriert.

Da wäre zum einen die vierte Runde in der Super League, das Schwingfest auf der Schwägalp sowie MotoGP und DTM.


Super League

Wie bereits geschrieben Runde Nummer vier der heurigen Saison.

Da dieser Beitrag allerdings bereits am 1. August entstanden ist, kann ich nicht auf Runde drei eingehen. Aber es ist interessant, dass es bereits nach zwei Runden kein Team mit dem Punktemaximum gibt.

Eher harzig kommen die Basler und der BSC YB aus den Startlöchern. Schlimm gestartet ist der FCZ, wo man sich bereits jetzt fragen muss wie lange sich Coach Magnin noch auf dem Stuhl halten kann. Sion ist zwar Zweitletzter derzeit hat aber mit Basel zu Hause und Servette auswärts ein eher happiges Programm bestritten bis jetzt (und in der dritten Runde musste man nach Lugano).

sfl.ch

Servette, das bis jetzt einen starken Eindruck hinterlassen hat darf also zum FCB fahren. Würde mich nicht überraschen wenn die Genfer einen oder mehr Punkte abstauben.

Livespiel von SRF2 ist Luzern gegen Thun. Ich hätte jetzt das Kellerduell zwischen Zürich und Xamax bevorzugt. Aber naja….


Schwingen

Letzter Härtetest vor dem Eidgenössischen in Zug Ende August. Auf der altehrwürdigen Schwägalp, oberhalb von Urnäsch und unterhalb des Säntis sind in diesem Jahr die Innerschweizer zu Gast.

Und die Nordostschweizer müssen sich verdammt warm anziehen. Das liegt nicht nur an den selektionierten Innerschweizern sondern vor allem an der Teamstärke der Innerschweizer. Ihr Eindruck vom Schwingen auf dem Brünig war mehr als stark. Gerade Schwinger wie Wicki (nicht auf der Schwägalp) und Reichmuth (Sieger auf dem Brünig, auch nicht auf der Schwägalp) haben sich in die Favoritenposition geschwungen.

Von den Innerschweizern sind unter anderem Fankhauser Erich, Mathis Marcel, Müllenstein Mike, und Schuler Alex gemeldet.

SRF2 wird den ganzen Tag LIVE zeigen. Anschwingen ist um 0800 Uhr.

Bildergebnis für schwägalp schwinget
(c) Säntisbahn

MotoGP

Nächstes Rennen der Saison 2019. Gefahren wird in Spielberg in der Steiermark. Und zwar auf dem Red Bull Ring.

Ursprünglich wurde die Strecke 1969 gebaut und als Österreichring eröffnet. 1996 wurde die Strecke umgebaut und 2011 in Red Bull umgebaut. Sie ist etwas über 4,3 Kilometer lang, hat zehn Kurven, und hat einen Höhenunterschied von 65 Metern.

Es ist ein Europarennen, das heisst die Zeiten sind die Üblichen: Moto3 um 1100 Uhr, Moto2 um 1220 Uhr und die MotoGP um 1400 Uhr.

SRF2 zeigt das Rennen der Moto2 weil es in der Mittagspause der Schwägalp stattfindet. Moto3 und MotoGP gibt es wie immer auf Eurosport.


DTM

Station Nummer sechs der Saison. Und gefahren wird auf einem der wohl berühmtesten Strecken, die es gibt: Brands Hatch.

Sie Strecke liegt in der Grafschaft Kent und ist etwa 30 Kilometer südöstlich von London. Und es ist eine Strecke, die vor Historie nur so strotzt. Die ersten Rennen wurden hier bereits 1926 ausgerichtet. Zwischen 64 und 86 wurden hier auch 14 Formel1-Rennen gefahren.

Der 3,908 Kilometer lange Kurs ist eine Berg- und Talfahrt quer durch eine Waldlandschaft und gilt als sehr anspruchsvoll für Fahrer und Fahrzeuge gleichermassen.

Da das Rennen in England stattfindet finden die beiden Rennen am Samstag und Sonntag jeweils um 1430 Uhr statt.

Übertragen wie immer von ORF1 und Sat1.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s