Wochensport 32 / 2019 – Auf nach Zug!

Einen schönen Montag Euch Allen. Aufgrund von Problemen mit WordPress (aus irgendeinem Grund konnte ich das Fenster für neue Beiträge nicht öffnen) kommt der neue Wochensport erst heute Montag.


Schwingen

Eidgenössisches Schwingfest

Drei Jahre nach dem Eidgenössischen in Esetevayer und dem Sieg des Berners Matthias Glarner wird ein neuer König gesucht.

Die Stadt Zug ist bereits zum dritten Mal Ausrichter eines Eidgenössischen. Das erste Mal 1943 als Willy Lardon aus Court bei Moutier gewann sowie 1961 als der vielleicht beste Schwinger der Geschichte, Karl Meli seinen ersten von zwei Königstiteln holte (er holte den Titel drei Jahre später in Aarau nochmals).

Herzstück des Geländes ist die Zug Arena, die heuer über 56’000 Zuschauern Platz bietet und somit die Grösste in der Geschichte des Schwingsports ist. Ich meinte sogar, dass die Schwingarenen jeweils die grössten Temporärbauten auf der Welt sind.

Inklusive den Ersatzschwingern sind heuer 297 Schwinger von ihren Teilverbänden aufgeboten worden. Und dabei einen Favoriten zu benennen ist dieses Jahr gar nicht so einfach. Eher klar dürfte hingegen sein, dass es dieses Jahr kein Berner wird (ist jedenfalls mein Gefühl). Denn es sind vor allem die Innerschweizer, die im Jahr 2019 ganz stark auftreten. Hier sind vor allem Reichmuth Pirmin und Wicki Joel zu nennen. Die Nordostschweizer haben Orlik Armon und Giger Samuel als Trumpf in der Hand, der ja vor frei Jahren im Schlussgang stand.

Die Berner hingegen müssen vor allem auf ihre Mannschaftsstärke bauen, falls sie nach fünf oder sechs Gängen einen der ihren auf den vorderen Plätze haben um ihm den Weg in den Schlussgang zu gewährleisten. Und wo wir schon bei den Bernern sind können wir auch hier die Favoriten benennen: Stucki Christian, Glarner Matthias (wobei ich mir bei ihm nicht sicher bin ob er wirklich bei 100% ist), Aeschbacher Matthias, dem Sieger des Bernisch Kantonalen (was einem Schwinger automatisch den Favoritenstatus erteilt), aber auch ein Käser Remo ist zu nennen, auch wenn ich bei ihm so meine Zweifel habe (ausser er erwischt zwei sackstarke Tage).

Jetzt können wir natürlich noch über die Einteilung spekulieren, die im Verlauf der nächsten Woche veröffentlicht wird). Beinahe unumgänglich dürften im ersten Gang Glarner und Orlik Armon aufeinandertreffen. Das Einteilungsgericht kann fast nicht anders als den Schlussgang 2016 in Zug anzusetzen.

Aeschbacher Matthias könnte auf Wicki treffen. Beide sind Nicht-Eidgenossen und derzeit die beiden besten Schwinger. Stucki Christian bekommt schon fast traditionell einen der Schweren im ersten Gang (wetten er stellt?). Dies könnte ein Räbmatter Patrick sind oder aber auch Wicki Joel (Aeschbacher könnte dann zum Beispiel auf Giger treffen).

Aber das ist ja eh alles nur lesen im Kaffeesatz.

Anschwingen am Samstag und Sonntag ist jeweils um 0800 Uhr. SRF wird über beide Tage Live übertragen. Heisst für mich: zwei Tage Dauerfernsehen.


Super League

Runde Nummer fünf der Saison. Und es ist bereits eine kleine Absatzbewegung in der Tabelle zu erkennen. YB und Basel sind an der Spitze. Der FC Thun auf Nummer vier hat „bereits“ fünf Punkte Rückstand auf die Berner. Noch „beeindruckender“ ist, dass Thun nur zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz hat.

SRF hat sich für die Partie zwischen St. Gallen und Lugano entschieden.


Champions League

Nächsten Dienstag und Mittwoch finden die sogenannten Playoffs für die Champions League statt. Der Sieger aus Hin- und Rückspiel hat sich für die Königsklasse qualifiziert. Und mit den Berner Young Boys ist auch die Schweiz involviert. Die treffen zuerst zu Hause auf Roter Stern Belgrad. Ein schwieriges Los. Es gilt für die Berner vor allem zu Hause gut vorzulegen damit man auswärts nicht in Schwierigkeiten kommt (50 Rappen ins Phrasenschwein, ich weiss). Das Spiel ist am Mittwoch um 2100 Uhr und wird von SRF2 Live übertragen.

Ansonsten sind keine weiteren Spiele im TV zu sehen (Lask Linz gegen Brügge ist nur auf DAZN-Österreich zu sehen).


MotoGP

Tom Lüthi muss sich langsam aber sicher sputen. Er hat während den letzten zwei oder drei Rennen den Anschluss an den Führerden Alex Marquez etwas verloren. Der Spanier liegt derzeit mit 181 Punkten in Front. Lüthi folgt dahinter mit 138 Punkten.

Da trifft es sich gut, dass man nächsten Sonntag in Silverstone fährt. Einer Strecke, auf der Lüthi schon gewonnen hat (2016 von Rang 10 aus; 2013 wurde er Dritter).

Da auf der Insel gefahren wird ändern sich die Zeiten und Reihenfolge etwas: Moto3 um 1220 Uhr, MotoGP um 1400 Uhr und Moto2 um 1530 Uhr.

Die Rennen gibt es auf Eurosport.


DTM

Es geht nach Ostdeutschland in die schöne Lausitz wo auf dem Lausitzring gefahren wird. Im August 2000 gab die DTM hier sein Debut und ist seitdem immer wieder zurückgekehrt.

bz-berlin.de

Die Zeiten bleiben die Selben: Ein Rennen am Samstag, ein Rennen am Sonntag, jeweils um 1330 Uhr. Übertragen von ORF1 und Sat1.


Vuelta

Nächsten Samstag beginnt die 74. Ausgabe der Vuelta a España 2019. Sie beginnt mit einem Einzelzeitfahren über 18 Kilometer an Torrevieja. Nach 21 Etappen wird Madrid das Ziel sein. Und mit Katusha-Alpecin wird auch ein Schweizer Team am Start sein.

Alle Etappen gibt es Live bei Eurosport.


Leichtathletik

Ebenfalls nächsten Samstag findet die nächste Station der Diamond League statt. An der Reihe ist Paris (die Woche drauf übrigens dann Zürich).

Das Detailprogramm kann man hier entnehmen. https://paris.diamondleague.com/en/programme-results/programme-2019-results/

SRF dürfte das Meeting als Stream anbieten. Eurosport, das sonst eigentlich jedes Meeting zeigt hat derzeit nichts im Programm.


Das soll’s von mir gewesen sein

Setzt Euch hin und schaut’s

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