Wochensport 23 / 2014 – Zurück im Profifussball?

Die French Open gehen in die zweite und entscheidende Woche. Daneben wird noch ein bisschen Fussball gespielt. Am Ende der Woche werden einerseits in der Formel 1 als auch auf dem Rad Runden gedreht.

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Starten wird zunächst mit den French Open aus Paris.

Stan Wawrinka ist ja bereits in der ersten Runde rausgeflogen. Die Augen sind daher einzig und allein auf Roger Federer konzentriert.

Dieser spielt in diesen Minuten sein Achtelfinal gegen den Letten Ernests Gulbis. Und Federer muss kämpfen. Hat er sich im ersten Satz knapp im Tie-Break durchgesetzt, verliert er die Sätze 2 und 3. Sollte sich Federer durchsetzen trifft er im Viertelfinal auf den Tschechen Tomas Berdych, der seinerseits den Amerikaner John Isner in 3 Sätzen schlug. In einem allfälligen Halbfinal dürfte er auf Novak Djokovic treffen.

[Nachtrag: ok…dann halt nicht]

Der Final steigt am nächsten Sonntag Nachmittag. Er beginnt allerdings nicht vor 15.00 Uhr, da vorher noch der Final im Damen-Doppel ausgespielt wird.

Der Final kann einerseits auf SRF2 als auch auf Eurosport verfolgt werden. Bei beiden ist der Sendestart auf 15.00 Uhr angesetzt.

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Gehen wir zum Fussball und zuerst zur Schweizer Nationalmannschaft.

Am Dienstag um 20.30 trifft die Nati in Luzern auf Peru. Es wird das letzte Spiel vor der Abreise nach Brasilien sein.

Am Sonntag, 15. Juni ist dann ihr erstes Spiel der Weltmeisterschaft um 18.00 Uhr gegen Ecuador.

Bleiben wir beim Fussball wechseln aber nach Österreich, genauer nach Salzburg.

Denn dort könnte sich am nächsten Donnerstag historisches ereignen. Der Sportverein Austria Salzburg hat dann die Möglichkeit in den Profifussball zurückzukehren.

Ein kleiner historischer Exkurs: Die Firma Red Bull hat 2005 die finanziell marode Austria Salzburg aufgekauft. In Österreich ist die Umbenennung eines Sportvereins vergleichsweise normal, viele Teams im Fussball oder Eishockey tragen den Namen eines Sponsors, üblicherweise, um ihre Finanzen zu sanieren bzw. ihr Budget aufzustocken. In der Regel geschehen solche Umbrüche aber mit Rücksicht auf die Tradition des Vereins, die nur behutsam verändert wird. Nur beim Fall Austria wollte Red Bull mit dem Vorschlaghammer durchgreifen. Nebst der Änderung der Farben von violett-weiss auf rot-weiss, der Verbannung des Austria-Logos vom Trikot und der Änderung des Gründungsjahres von 1933 auf 2005 (die aber auf Druck des Fussballverbandes wieder rückgängig gemacht wurde) waren nur einige Änderungen im Verein.


Eine Auseinandersetzung mit der Fanbasis war somit eine logische Folge. Man gründete die Initiative violett-weiss, deren erstes Ziel der Erhalt der violett-weissen Vereinstradition war. Die Gespräche scheiterten endgültig, als Red Bull als einzigen Kompromiss eine violette Kapitänsschleife, auf den Trikots lediglich ein kleines violettes Logo und violette Stutzen für den Torwart anbot.
Man gründete den Verein 2005 neu und startet als Sportverein Austria Salzburg neu in der untersten österreichischen Liga. Heute in der Saison 13/14 steht man vor den Toren des Profifussballs, sprich der zweitobersten Liga, „Erste Liga“ genannt. Hierfür muss die Austria die Relegation gegen den Meister aus der Regionalliga Ost, Wiener FAC, überstehen.

Das Hinspiel findet in Wien morgen um 19.00 Uhr statt. Das Rückspiel dann am Donnerstag um 18.00 Uhr.

Vom Hinspiel gibt es leider keine bewegten Bilder. Das Spiel kann mittels dem Liveticker verfolgt werden. Für das Rückspiel aber bietet der Hauptsponsor einen Live-Stream an

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Am nächsten Sonntag startet das Critérium du Dauphiné. Es gilt nebst der Tour de Suisse als das wichtigste Vorbereitungsrennen für die Tour de France. Das Rennen umfasst jeweils 8 Etappen.

Schweizer Sieger gab es in der Vergangenheit nicht gerade viele. 1986 gewann Urs Zimmermann. 1993 und 1994 jeweils Laurent Dufaux.

Fernsehtechnisch ist man zu gewissen Teilen bei Eurosport dabei. Jeweils ab ca. 14.00 Uhr überträgt man für 1 Stunde. Wer die Möglichkeit besitzt kann mal bei France3 vorbeischauen. Sie sind ein Medienpartner der Rundfahrt. Ich kann aber deren Programm für die Woche vom 9. Juni nicht nachschauen, dass die Programmvorschau nur bis zum nächsten Samstag geht.

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Wir gehen zur Formel 1 und zum Rennen in Kanada, genauer in Montreal.

Die Strecke hat etwas besonderes. Die Rennen sind immer wieder äusserst spannend. Sei es, weil es zwischendurch mal wieder regnet, oder das Safety-Car raus muss und die Team-Strategie so über den Haufen geworfen wird (es gibt nicht sehr viele Auslaufzonen auf der Strecke, daher muss das Safety-Car in Montreal öfters raus als an anderen Strecken).

Die Strecke ist eine dieser typischen Stopp-and-Go-Strecken. Es gibt keine schnellen Kurven. Nur Gerade, 90-Grad Kurve, Gerade.

Entsprechend hoch ist somit die Belastung für die Bremsen, da die Autos mehrfach aus 300 Km/h voll runtergebremst werden müssen. Danach wird der Motor aufgrund der Beschleunigungsphase wieder dauerhaft strapaziert. Dies heisst wiederum, dass der Benzinverbrauch relativ hoch ist. Gut einteilen ist also gefragt weil sonst könnte es am Ende knapp werden.

Start zum Rennen ist am nächsten Sonntag um 20.00 Uhr. SRF2 und ORF1 sind ab 19.30 Uhr Live auf Sendung.

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Das soll’s von mir gewesen sein.

Setzt Euch hin und schaut’s.

Wochensport 10/2014 – Von Positionskämpfen und Blamagen

Am Donnerstag beginnt in amerikanischen Indian Wells das Herren-Tennisturnier der Masterstour. Und das Teilnehmerfeld lässt sich durchaus sehen. Stand heute Sonntag Nachmittag spielen unter Anderem Nadal, Djokovic, Warwrinka, Federer, Del Potro, Murray und Ferrer mit. 

Wer dabei sein will muss sich wohl auf Livestreams im Internet begnügen. Sowohl SRF als auch Eurosport werden keine Übertragungen anbieten. Jene, die den Teleclub empfangen können das Turnier dort verfolgen. 
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Am Dienstag dann der Showdown in den Schweizer Eishockeyhallen. 
Der grösste Druck liegt zweifellos beim SCB, der auswärts in das Hallenstadion zum ZSC fahren muss. Die einzige Hoffnung, dass der SCB gewinnt liegt darin, dass der ZSC mit 17 Punkten Vorsprung Qualisieger geworden ist. ABER, es gibt nicht Wenige, die sagen der ZSC wolle es tunlichst vermeiden auf den SCB in den Playoffs zu treffen und daher Vollgas geben wird. 
Es ist aber nicht das einzige Spiel bei dem es um was geht:
Ambri muss auswärts beim EHC Biel ran und möchte gerne mit den 3 Punkten den HC Lugano in der Tabelle überholen (5. bzw. 6. Rang). Lugano seinerseits muss in Zug ran, das sich in der Tabelle aber nicht mehr verbessern oder verschlechtern kann.
Bei Davos gegen Kloten geht es ebenfalls noch um positionskämpfe. Kloten ist zur Zeit 3. und könnte mit einem Sieg (bei gleichzeigiger Niederlage von Gottéron) noch 2. werden. Davos könnte mit einem Sieg noch Ambri überholen.
Der Aufsteiger Lausanne fährt etwas die A1 hoch bis sie in Fribourg Nord ab der Autobahn können und den Car bei der St- Léonard parken können. Fribourg darf nicht auf laissez-faire machen wollen sie in der Schlusstabelle nicht auf Rang 3 Enden. 
Es geht also heiss her am nächsten Dienstag. Die Playoffs beginnen dann nächste Woche Dienstag. 
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Am nächsten Freitag beginnen die 11. Paralympics in Sotschi und dauernd bis zum 16. März. Es gibt insgesamt 72 Medaillenentscheidung in 5 Sportarten (Ski Alpin, Langlauf, Biathlon, Rollstuhlcurling und Sledge-Eishockey). 
Ausser bei Zusammenfassungen z. B. bei SRF gibt’s hierzulande nicht viel davon zu sehen. Wer sich aber trotzdem dafür interessiert, kann es mal bei Channel 4 (GB) probieren.
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Kommen wir zum Fussball:

Am Mittwoch testet die Schweizer Nationalmannschaft in St. Gallen gegen Kroatien. Das Spiel beginnt um 20.30 Uhr. SRF2 beginnt um 20.00 Uhr.
Bei den Kollegen der ARD kann man das Spiel Deutschland gegen Chile verfolgen. Bei ORF läuft Österreich gegen Uruguay. 
In der hiesigen Super League kehrt am Samstag wieder der Alltag ein. Basel empfängt den FC St. Gallen und GC bekommt es zu Hause mit dem FC Lausanne zu tun. 
Einen Tag später muss der FC Thun in das Brügglifeld und der FC Zürich spielt Wankdorf zu Bern (beide Spiele um 13.45 Uhr). Das Livespiel von SRF dann ab 16.00 Uhr, Sion gegen Luzern. 
In der Bundesliga gibt es aufgrund des Spiels der Deutschen Nationalmannschaft kein Freitags-Spiel. Daher finden am Samstag Nachmittag ab 15.30 Uhr 6 und nicht nur 5 Spiele statt. 
Hannover vs. Leverkusen
Schalke vs. Hoffenheim
Gladbach vs. Augsburg
Stuttgart vs. Braunschweig
HSV vs. Frankfurt
Wolfsburg vs. Bayern
um 18.30 Uhr dann Nürnberg gegen Werder Bremen.
Der Sonntag wartet wie immer mit 2 Spiel  (15.30 & 17.30 Uhr) auf: Freiburg gegen Dortmund und Mainz gegen Herha.
Auf der Insel ist einerseits Viertelfinal-Wochenende im FA Cup aber auch normaler Ligabetrieb. 
Im FA Cup treffen am Samstag Mittag ab 13.45 Arsenal und Everton aufeinander. Nachdem Arsenal an diesem Wochenende ein herbe Niederlage bei Stoke kassiert hat bin ich mir nicht ganz sicher wie der FA Cup von Arsene Wenger forciert wird. Entweder er legt ein Hauptaugenmerk auf den Cup, da dort bis auf Manchester City keinen „Grossen“ mehr dabei sein. Andererseits könnte er auch den Cup „schleiffen lassen“ und sich voll auf die Liga konzentrieren. 
Die restlichen Partien im FA Cup sind Seffield United gegen Charlton, Hull City gegen Sundeland und City gegen Wigan. 
Top-Spiel im Ligabetrieb findet am Samstag ab 18.30 statt und lautet Chelsea gegen Tottenham.
Weitere Liga-Spiele sind unter Anderem West Brom gegen Manchester United, Cardiff gegen Magaths Fulham und Notwich gegen Stoke. 
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Am nächsten Sonntag jährt sich wieder der Engadiner Skimarathon. Heuer Ausgabe Nummer 46. 
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Dass soll’s von mir gewesen sein.
Setzt Euch hin und schaut’s!

Australian Open

Wir haben ja gerade Handwerker in der Hütte. Sowohl meine Freundin und ich, als auch der Nachbar einen Stock über uns, bekommen eine neue Küche.

Viele von Euch können jetzt also vorstellen was für ein Lärm durch das Haus geht.
Und da die Handwerker bereits am Morgen früh beginnen stehen meine Freundin und ich entsprechend früh auf (schlafen kann ja eh keiner mehr).

Das bringt den angenehmen Nebeneffekt mit sich, dass man die Australian Open schauen kann.

Heute Morgen also das Spiel von Federer gegen den Serben Kavcic. Der Arme hatte in den ersten 2 Sätzen keinerlei Chancen.

Er steigerte sich erst im dritten Satz, als er endlich begann aggressiver auf den Ball zu gehen um so Federer mehr unter Druck zu setzen. So rettete er sich in den Tie-Break in dem er sogar schon 3:0 führte dann aber, 2 Winner von Federer und 1 Doppelfehler später, den 3:3 Ausgleich kassierte. Danach setzte sich Federer souverän durch und könnte es in der nächsten Runde in 2 Tagen mit dem Linkshänder Verdasco zu tun bekommen sofern er sich gegen Teymuraz Gabashvili aus Russland durchsetzt. 

Morgen dürfte dann Stan wieder an der Reihe sein (der Zeitplan ist aber noch nicht veröffentlicht).